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Mauser - Gesund im Betrieb


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Unternehmen

Walter Mauser hat 1960 durch eine „Wetter Schutz Idee“ den Grundstein für das österr. Unternehmen, mit Sitz in Breitenau gelegt. Die Geschwister Charlotte und Martin Mauser sind in den 1980er eingestiegen und haben Walter Mauser – Fahrerkabinen Schritt für Schritt mit nun 92% Exportquote weiterentwickelt. Heute werden jährlich 15.000 Fahrerkabinen, in aktuell 147 verschiedenen Typen gefertigt. Das Sortiment geht von Golfbuggys, über Kleintraktoren, Baumaschinen und Transporter. 

Vom Entwurf bis zur Endfertigung wird alles in einem Haus - ohne Sublieferanten und in 100 % Made in Austria- gefertigt. Möglich gemacht wird dieses Know-How durch stetiges Weiterentwickeln am eigenen Mitarbeiterstab durch Ausbildung und Entwicklung der Mannschaft auf höchstem Niveau. Der gemeinsame Unternehmenserfolg partizipiert von jedem einzelnen. Traditionell behaftet, aber am Puls der Zeit.

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Firmenanschrift 

Fa. Walter Mauser GmbH
Fabriksstraße 8
2624 Breitenau
Telefon: 02635/606-0
www.mauser-cabs.eu

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Projektdaten 

Projektleiter: Claudia Bauer
Anzahl der Beschäftigten: 206
Projektbegleitung: Marion Nussbaumer,
NÖGKKGesundheitszirkelmoderation: Beate Anglmayer, Thomas Behofsics, beide NÖGKK
Projektbeginn: März 2014 
Projektende: Mai 2016

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Projektziele

  • Erfassen der Stärken und Schwächen unseres Betriebes in Bezug auf die Arbeitsplatzbedingungen
  • Erarbeiten von Maßnahmen um die Zufriedenheit, das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Mitarbeiter/innen zu verbessern.  
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Projektablauf 

Die Firma Walter Mauser GmbH – allen voran Geschäftsführerin Charlotte Mauser - setzt auf gesunde und motivierte Mitarbeiter/innen. Umgesetzt wird dieses Ziel durch ein Projekt der Betrieblichen Gesundheitsförderung, welches von der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse fachlich begleitet wird. Nach der Konstituierung der Steuerungsgruppe und der Bestellung der Projektleiterin fand am 11. März 2014 die erste Steuerungsgruppensitzung statt. 

Vor dem offiziellen Start des BGF-Projektes fand ein Sensibilisierungs-Workshop für die Führungskräfte statt, in dem durch einen Moderator der NÖGKK vermittelt wurde, welche Rolle die Führungskraft in einem BGF-Projekt einnimmt. Der offizielle Start des BGF-Projektes erfolgte am 11. April 2014 im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung, bei der allen Mitarbeiter/innen die Möglichkeit geboten wurde, sich persönlich aus erster Hand über das kommende Projekt zu informieren. Mit der Unterzeichnung der BGF-Charta bekennt sich das Unternehmen zu den Grundätzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Im Anschluss an die Kick-off-Veranstaltung startete die Analysephase. 

Im ersten Teil der Ist-Erhebung fand eine anonyme Mitarbeiter/innen-Befragung mittels KFZA-Fragebogen durch die NÖGKK statt. Mit diesem Erhebungstool werden positive und negative Einflüsse der Arbeits- und Organisationsstruktur erfasst. Weiters wurden in den Monaten Juni und Juli 2014 sieben moderierte Arbeitskreise gebildet. In diesen Gesundheitszirkeln wurden Gesundheitsressourcen erhoben, aber auch Belastungen rund um den Arbeitsplatz, die Arbeitsabläufe und dem Arbeitsumfeld aufgezeigt.

Am 04.09.2014 erfolgte die Präsentation der Ergebnisse aus den Gesundheitszirkeln vor der Steuerungsgruppe. Derzeit wird von dieser gemeinsam mit der Geschäftsführung ein Maßnahmenplan betreffend die Umsetzbarkeit der in den Gesundheitszirkeln erhobenen Lösungs- und Verbesserungsvorschlägen erarbeitet. Die Mitarbeiter/innen wurden über Teilergebnisse, die bereits einer Umsetzung zugeführt wurden, zeitnah informiert.


In der Phase der Evaluierung fand im April 2016 eine zweite Mitarbeiterbefragung statt, bei der bereits BGF-Vote eingesetzt wurde. Die bei der Erstbefragung ohnehin schon guten Werte bei den Dimensionen „Passende Arbeitsumgebung“, „Information und Mitsprache“, „Inhaltliche Arbeitsanforderungen“ und insbesondere „Soziale Rückdeckung“ konnten aufgrund der zahlreichen Maßnahmenumsetzung bei der Zweitbefragung noch gesteigert werden. 

Seitens des Dienstgebers wird nunmehr das Ansuchen an das Österreichische Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung um Zuerkennung des Gütesiegels „Betriebliche Gesundheitsförderung“  für ein erfolgreich durchgeführtes BGF-Projekt gestellt.

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