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Betriebliche Gesundheitsförderung


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Unternehmen 

Im Jahr 2000 ging die Psychosoziale Zentren GmbH (PSZ GmbH) aus dem 1978 gegründeten Verein Psychosoziales Zentrum hervor und bietet damit seit über 40 Jahren ein professionelles Angebot im sozialpsychiatrischen Bereich in Niederösterreich und Wien an und ist mit ca. 400 angestellten und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und um die 7000 Kundinnen und Kunden einer der größten gemeinnützigen Trägerorganisationen in Niederösterreich. 

Die PSZ GmbH unterstützt Menschen mit psychischen Problemen und Erkrankungen bei ihrer sozialen und beruflichen Rehabilitation und Integration. Dieser Auftrag wird durch Beratung, Behandlung, Betreuung und Begleitung in folgenden Bereichen erfüllt:

  • Selbstversorgung (Wohnen, Wirtschaften, Inanspruchnahme von medizinischen und sozialen Dienstleistungen)
  • Arbeit, Beschäftigung, Weiterbildung
  • Tages-, Freizeitgestaltung, soziale Kontakte
  • Krisenbewältigung im Kontext der psychischen Erkrankung 


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Firmenanschrift

Psychosoziale Zentren GmbH
Austraße 9
2000 Stockerau
www.psz.co.at 

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Projektdaten

Projekttitel: Betriebliche Gesundheitsförderung
Anzahl der Beschäftigten: 418
Projektbegleitung: Marion Nussbaumer, NÖGKK
Gesundheitszirkelmoderation: Thomas Behofsics, Alexander Gugler, Marlies Meyer, Manuel Plesser, Beate Anglmayer, Melanie Stricker,BA, Hansjörg Taubenschuss, alle NÖGKK
Projektbeginn:   01/2019 
Projektende:      06/2020  

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Projektziele

  • Ein gesundes betriebliches Arbeitsumfeld, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Dienstleistungen mit guter Motivation unter den gestellten Rahmenbedingungen erbringen können.
  • Die Betriebliche Gesundheitsförderung im PSZ wird gelebt und gehört zur Unternehmensphilosophie. Das PSZ-Leitbild ist dabei eine wichtige Grundlage.
  • Dafür werden Strukturen geschaffen und bringen Prozesse ins Leben. Systematisierte Evaluierung, verbunden mit regelmäßig erarbeiteten Maßnahmen durch und mit den Teams, fördern die betriebliche Gesundheit der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermöglichen, die Leistungen in Bezug zu den betrieblichen Erfordernissen zu erbringen.
  • Die Belastungen in der Klientenarbeit werden von allen Beteiligten wahrgenommen und konstruktiv bearbeitet.

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Projektablauf

Die Psychosoziale Zentren GmbH startete im Jänner 2019 in Zusammenarbeit mit der NÖGKK ihr Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Mit der Unterzeichnung der BGF-Charta bekennt sich das Unternehmen zu den Grundsätzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung. 

Um auch die Führungskräfte über das anstehende Projekt zu informieren, fand im März 2019 ein Sensibilisierungs-Workshop für Führungskräfte statt, bei dem durch die Moderatorin der NÖGKK auf die gesundheitsförderliche Rolle der Führungskraft im Unternehmen hingewiesen wurde. 

Der offizielle Start des BGF-Projektes erfolgte am 6. Juni 2019 im Rahmen des MAIN-Tages, bei dem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geboten wurde, sich persönlich aus erster Hand über das kommende Projekt zu informieren.  

Im Anschluss an die Kick-off-Veranstaltung startete die Analysephase. Im ersten Teil der Ist-Erhebung fand eine betriebsinterne anonyme Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung inkl. der Evaluierung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz statt. 

Als weiteres Tool der Analysephase kommen die Gesundheitszirkel zum Einsatz. In den Monaten September und Oktober 2019 finden niederösterreichweit 29 Workshops statt, in denen Gesundheitsressourcen erhoben, aber auch Belastungen rund um den Arbeitsplatz, die Arbeitsabläufe und dem Arbeitsumfeld aufgezeigt werden. Im nächsten Schritt erarbeiten die teilnehmenden Mitarbeiter/innen diverse Verbesserungsvorschläge bzw. Lösungsansätze. 

  • Kick-Off Veranstaltung für alle Mitarbeiter/innen am 06.06.2019
  • Laufende Planung und Steuerung durch das Projektteam
  • Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung im Zuge der Ist-Analyse
  • Gesundheitszirkel-Moderation durch die NÖGKK
  • Implementierung gesundheitsfördernder Maßnahmen
  •  projektbegleitende Prozess- und Ergebnisevaluierung


Verfasserin: Marion Nussbaumer