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Menschen in Bewegung


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Unternehmen 

Der Verein Kulturlandschaft Schmidatal, der sich selbst auch "Landschaftspflege" nennt,  ist ein sozialintegratives Unternehmen im Bezirk Hollabrunn und besteht seit 1997. 

Landschaftspflege beschäftigt am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen in den Bereichen Ortsbild- und Landschaftspflege, Forstarbeiten und allgemeinen Hilfstätigkeiten wie beispielsweise Entrümpelungen. In betriebseigenen Werkstätten werden Dekor- und Geschenkartikel aus Glas, Holz und anderen Materialien hergestellt sowie Garten- und Ökoartikel produziert (Hochbeete, Anzündholz). Für betriebliche und private Waldbesitzer wird Brennholz hergestellt. Ein multiprofessionelles Team aus verschiedenen Fachbereichen unterstützt die Mitarbeiter/innen bei der Stärkung ihrer beruflichen und persönlichen Fähigkeiten sowie bei Berufsorientierung, Bewerbung und Arbeitssuche. Parallel erfolgen umfassende Bildungs- und Schulungsangebote. Die dauerhafte Eingliederung in den Arbeitsmarkt ist das wichtigste Ziel von Landschaftspflege. 

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Firmenanschrift

Firmenwortlaut: Verein Kulturlandschaft Schmidatal
Anschrift: 3714 Sitzendorf an der Schmida, Neustift 12
Homepage: www.landschaftspflege.or.at

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Projektdaten

Projekttitel: „Menschen in Bewegung
Anzahl der Beschäftigten: 39
Projektbegleitung: Martin Hoffmann, NÖGKK
Gesundheitszirkelmoderation: Marlies Meyer, NÖGKK
Projektbeginn:   13.04.2018 
Projektende:      30.04.2019  

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Projektziele 

  • Gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen verstärken
  • Bewusstseinsbildung zur eigenen gesunden Lebensweise
  • Sensibilisierung für die eigene Gesundheit
  • Förderung der Arbeitszufriedenheit
  • Erhaltung und Aufbau sowie Stärkung von (Gesundheits-) Ressourcen 
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Projektablauf 

Der Verein Kulturlandschaft Schmidatal startete unter dem Motto „Menschen in Bewegung“ sein Projekt der betrieblichen Gesundheitsförderung. Nach ausführlicher Projektplanung ab Februar 2018 erfolgte am 13. April 2018 der offizielle Startschuss. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung wurden die Mitarbeiter/innen persönlich über den Ablauf und die Inhalte des Projektes informiert. Noch am selben Tag wurde die Analysephase eingeleitet.

Mittels der elektronischen Mitarbeiterbefragung „BGFvote“, welche vom Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung entwickelt wurde, konnten Daten sowohl zur Arbeitssituation als auch zur Zufriedenheit mit der eigenen Gesundheit bzw. dem eigenen Gesundheitsverhalten lukriert werden.

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Im Mai 2018 setzten Gesundheitszirkel die Analysephase fort. In diesen von einer Mitarbeiterin der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse, Frau Marlies Meyer, moderierten Mitarbeitergesprächsrunden wurden Gesundheitsressourcen erhoben, aber auch Belastungen rund um den Arbeitsplatz, die Arbeitsabläufe und dem Arbeitsumfeld aufgezeigt. Im nächsten Schritt erarbeiteten die teilnehmenden Mitarbeiter/innen Verbesserungsvorschläge. 

Die Steuerungsgruppe entwickelte in der Folge einen Maßnahmenplan, der von Juli bis Dezember 2018 umgesetzt wurde. 

Der Erfolg des Projektes wurde im Frühjahr 2019 gemessen. Eine zweite Mitarbeiterbefragung und ein Evaluierungszirkel gaben Aufschluss darüber, in wie weit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Aktivitäten und Aktionen erreicht werden konnten. Die Ergebnisse daraus wurden im Kreis der Steuerungsgruppe besprochen. Aus Sicht der Geschäftsleitung hat die konsequente Umsetzung der Ergebnisse aus dem Projekt maßgeblich zu einer Verbesserung der Kommunikation im Betrieb beigetragen. 

Seitens des Dienstgebers wurde das Ansuchen um Zuerkennung das Gütesiegel des Österreichischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung gestellt.



Verfasser: Martin Hoffmann