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Sachbezugswerteverordnung: rückwirkende Änderung

Veröffentlichung: NÖDIS Nr. 14/31.10.2018 


Mittels Verordnung vom 6.9.2018 (BGBI. II Nr. 237/2018) wurde die Sachbezugswerteverordnung rückwirkend mit 1.1.2018 geändert. Die Änderung betrifft die Dienstwohnungen in der Nähe des Arbeitsplatzes.

§ 2 Abs. 7a der Sachbezugswerteverordnung lautet nunmehr:
"Überlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kostenlos oder verbilligt eine arbeitsplatznahe Unterkunft (Wohnung, Appartement, Zimmer), die nicht den Mittelpunkt der Lebensinteressen bildet, gilt Folgendes:

1. Bis zu einer Größe von 30 m2 ist kein Sachbezug anzusetzen.

2. Bei einer Größe von mehr als 30 m2 aber nicht mehr als 40 m2 ist der Wert gemäß Abs. 1 oder der Wert gemäß Abs. 7 um 35 % zu vermindern, wenn die arbeitsplatznahe Unterkunft durchgehend höchstens zwölf Monate vom selben Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird."

Es ist somit nicht mehr erforderlich, dass die Gewährung der Unterkunft "nach der Natur des Dienstverhältnisses im besonderen Interesse des Arbeitgebers liegt."

Die gesamte Sachbezugswerteverordnung können Sie unter dem Link in der Rubrik "Mehr im Internet" abrufen.

Autorin: Michaela Podgornik/NÖGKK