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LUNAKTIV


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Unternehmen 

Der Verein LUNA wurde im Jahre 2000 gegründet, um arbeitslosen Frauen aus der Region Hollabrunn den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Der Begriff „LUNA“ steht für „Mond“, der schon immer als ein Zeichen der Weiblichkeit beschrieben wird. Als gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt wird Frauen ein Dienstverhältnis, auf maximal ein halbes Jahr befristet, geboten. Der Fokus liegt hier auf Frauen in der Altersgruppe 50+. Durch persönliche und berufliche Weiterbildung werden die Voraussetzungen für einen erfolgreichen (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben geschaffen. Dienstleistung, Produktion und Handwerk stellen die Haupttätigkeitsbereiche von LUNA dar. 

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Firmenanschrift

Firmenwortlaut: LUNA-Frauenbeschäftigungsprojekt Hollabrunn
Anschrift: 2020 Hollabrunn, Mühlgasse 39
Homepage: www.frauenprojekt.at

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Projektdaten

Projekttitel: „LUNAKTIV
Anzahl der Beschäftigten: 27
Projektbegleitung: Martin Hoffmann, NÖGKK
Gesundheitszirkelmoderation: Martin Hoffmann, NÖGKK
Projektbeginn:   12.02.2018 
Projektende:      28.02.2019 

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Projektziele 

  • Sensibilisierung für das eigene und das fremde Gesundheitsbild 
  • Stärkung des Selbstbewusstseins 

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Projektablauf 

Das Thema Gesundheit begleitete den Verein LUNA schon immer. Die Geschäftsführerin, Frau Susanne Weber, nahm sehr gerne das Angebot an, gemeinsam mit der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse, dieses Thema nun strukturiert im Rahmen eines Projektes anzugehen. Die NÖGKK unterstützt bei der Initiierung, Durchführung und Implementierung der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF).

Nach Einbeziehung der Mitarbeiterinnen in die Namensfindung entstand der Projekttitel „LUNAKTIV“. Auch bei der Gestaltung des innovativen Projektlogos arbeiteten die Beschäftigten begeistert mit.

Das Projekt startete am 12.2.2018 mit einer Auftaktveranstaltung. Dabei wurden die Mitarbeiterinnen über Möglichkeiten und Chancen zur Erhaltung und Verbesserung der eigenen Gesundheit sowie zur Gestaltungsmöglichkeit von gesundheitsförderlichen Arbeitsplätzen informiert. Die Geschäftsführerin bekennt sich mit Ihrer Unterschrift auf der BGF-Charta zu den Grundsätzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

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Als ersten Schritt der sogenannten Analysephase wurde am selben Tag die elektronische Mitarbeiterbefragung „BGFvote“ durchgeführt. Frau Weber erhielt an diesem Tag die Möglichkeit beim Führungskräftecoaching über ihre „Gesunderhalter“ zu reflektieren und andererseits mögliche Belastungen in ihrer Arbeitswelt zu identifizieren.

Die Mitarbeiterinnen hatten von Februar bis März 2018 die Möglichkeit, in Gesundheitsworkshops einerseits Gesundheitsressourcen zu erheben, aber auch Belastungen rund um den Arbeitsplatz, die Arbeitsabläufe und dem Arbeitsumfeld aufzuzeigen. Um die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche gesondert betrachten zu können, war der Geschäftsführerin eine Aufteilung der Workshopgruppen in drei Bereiche wichtig: Leitung/Verwaltung, Schneiderei/Kulinarik, Reinigung/Garten. Die teilnehmenden Mitarbeiterinnen erarbeiteten anschießend Verbesserungsvorschläge bzw. Lösungsansätze.

Im Zusammenführungsworkshop am 9. April 2018 erstellte die Geschäftsführung gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen aus den bisherigen Verbesserungsvorschlägen einen Maßnahmenplan. Die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen ist bis Dezember 2018 vorgesehen.

In der anschließenden Umsetzungsphase wurden die Punkte aus dem vereinbarten Maßnahmenkatalog abgearbeitet. 

Im Jänner 2019 wurde das Projekt evaluiert. Nach Gesprächsrunden mit den Mitarbeiterinnen und einer neuerlichen Mitarbeiterbefragung, folgte ein Evaluierungsgespräch mit der Geschäftsführerin.

Bei der Abschlussveranstaltung am 21. März 2019 ließ die Geschäftsführung die vielfältigen Maßnahmen aus dem Projekt noch einmal Revue passieren. Anschließend erfolgte die Unterzeichnung des Ansuchens an das Österreichische Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung um Zuerkennung des Gütesiegels für ein erfolgreich durchgeführtes BGF-Projekt.



Verfasser: Martin Hoffmann