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OPTIMIX


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Wohngemeinschaft

In der Sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft Roseldorf wohnen bis zu 10 Kinder und Jugendliche von 6 Jahren bis zur Volljährigkeit, die aus persönlichen oder sozialen Gründen nicht mehr bei ihren Eltern leben können oder wollen. Sie werden von sieben qualifizierten Mitarbeitern, einem Arbeitsanleiter, einer Wirtschaftskraft und einem Zivildiener rund um die Uhr betreut.

Die Wohngemeinschaft Roseldorf ist eine Einrichtung die Kinder und Jugendliche bei der Bearbeitung der Vergangenheit unterstützt. Die Betreuer/innen helfen ihnen, Strategien für die Gegenwart zu erlernen, im geschützten Rahmen zu trainieren und möchten mit ihnen die Möglichkeiten für eine positive Zukunft erarbeiten. In der Wohngemeinschaft wird geschlafen, gegessen, gelernt, gearbeitet, gespielt, gestritten und versöhnt. Ein Schwerpunkt ist die Erlebnispädagogik, bei der jeder durch gemeinsame „Aktivitäten“ viel für sich und das Leben miteinander lernen kann. Den Kindern und Jugendlichen wird zusätzlich Psychotherapie außerhalb der WG angeboten, damit sie ihre Probleme der Vergangenheit und der Gegenwart aufarbeiten können. 14-tägig können die Kinder und Jugendlichen zu ihren Eltern oder Angehörigen fahren, da die sozialtherapeutische Wohngemeinschaft nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zum Elternhaus arbeitet. Ziel ist es, der Verwahrlosung und Dissozialität des Einzelnen entgegenzuwirken und die positive Motivation der Kinder und Jugendlichen zu erreichen.

Die WG befindet sich in einer stimmungsvollen, renovierten, ehemaligen Mühle am Ortsrand von Roseldorf, Gemeinde Sitzendorf an der Schmida. Der Ort liegt an der Grenze zwischen Wein- und Waldviertel sowie zwischen Hollabrunn und Eggenburg.

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Firmenanschrift

Firmenwortlaut: Sozialtherapeutische Wohngemeinschaft Roseldorf      
Anschrift: Roseldorf 1, 3714 Roseldorf
Homepage: www.roseldorf.at

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Projektdaten

Projekttitel: „OPTIMIX“
Anzahl der Beschäftigten: 12
Projektbegleitung: Marlies Meyer, NÖGKK
Gesundheitszirkelmoderation: Marlies Meyer, NÖGKK
Projektbeginn:                 14.02.2018
Projektende:                    30.06.2019 

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Projektziele

  • Sensibilisierung für die eigene Gesundheit
  • Besseres Betriebsklima
  • Förderung der Arbeitszufriedenheit
  • Verringerte gesundheitliche Beschwerden
  • Gesundheitliche Strukturen und Prozesse entwickeln und erhalten 
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Projektablauf

Die Sozialtherapeutische Wohngemeinschaft Roseldorf startete unter dem Motto „OPTIMIX“ ihr Projekt der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Nach der entsprechenden Projektplanung im Frühjahr 2018 erfolgt unmittelbar danach der Projektstart in Form des Führungskräftegesprächs. Es wurden zwei einzelne Gespräche mit den Geschäftsführern jeweils am 14.02.2018 geführt.

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Einige Tage später, am 20.02.2018 wurde die erste Mitarbeiterbefragung abgehalten. Zuvor wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der BGF-Betreuerin der NÖGKK, Frau Marlies Meyer, mit einem kurzen Briefing zu dem Projekt aufgeklärt. Die Information enthielt allgemeine Infos zur BGF, den Ablauf und den Inhalt des Projektes. Für die Belegschaft gab es eine gesunde Jause. Die anonyme Mitarbeiterbefragung wurde mittels BGFvote, welches vom Österreichischen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung entwickelt wurde, durchgeführt. Es konnten Daten sowohl zur Arbeitssituation als auch zur Zufriedenheit mit der eigenen Gesundheit bzw. Gesundheitsverhalten lukriert werden.

Im April 2018 ging die Analysephase mit dem Mitarbeiterworkshop weiter. Der Mitarbeiterworkshop fand an zwei Terminen statt. Es nahmen fast alle Beschäftigten daran teil. In diesen moderierten Gesprächsrunden wurde das eigene Gesundheitsverhalten beleuchtet und bestehende Gesundheitsressourcen erhoben, aber auch Arbeitsbelastungen in den vier Dimensionen aufgezeigt. Weiters erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops Verbesserungsvorschläge zu den jeweiligen Belastungen.

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Nach Abschluss der Analysephase erfolgte die Ergebnispräsentation der Mitarbeiterbefragung und -Workshops am 08.05.2018 im Rahmen eines Zusammenführungsworkshops an dem sowohl Geschäftsleitung und Beschäftigte teilnahmen. Abgeleitet davon konnte gemeinsam ein konkreter Maßnahmenplan erstellt werden. 

Die zuvor festgelegten Maßnahmen wurden zur Gänze in der Zeit von Mai 2018 bis Dezember 2018 umgesetzt. Der größere Werkstattumbau wird noch etwas länger andauern bis er abgeschlossen ist. Ein großes Thema war die Ernährung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Verbindung mit den Kindern und Jugendlichen. Die gesunden und abwechslungsreichen Gerichte kommen sehr gut an. Es wird auch wieder vermehrt darauf geachtet Aufstriche usw. selber mit den Kindern und Jugendlichen zu zubereiten. Auch in allen anderen Bereichen wurden wesentliche aber auch kleinere Maßnahmen etabliert.

 

Die Evaluierung des Projektes „Optimix“ startete wieder mit einem standardisierten Führungskräftegespräch, an dem beide Leiter teilnahmen. Weiters wurde auch eine Mitarbeiterbefragung in Form einer Folgebefragung durchgeführt und ein Evaluierungsworkshop an dem sieben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen teilnahmen abgehalten. Das Ergebnis der Evaluierung war sehr positiv. Die zu Beginn festgelegten Projektziele konnten erfüllt werden.

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Bei einer Abschlussveranstaltung an der wieder alle teilnehmen konnten wurde eine zusammenfassende Präsentation im Betrieb inszeniert. Anschließend erfolgte noch die Unterzeichnung des Ansuchens für Zuerkennung des Gütesiegels Betriebliche Gesundheitsförderung für ein erfolgreich durchgeführtes BGF-Projekt.

 

Für die Zukunft wird BGF in den laufenden Prozess eingebunden und Kurse wie Rücken Fit werden angeboten. 

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Verfasserin: Marlies Meyer