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Lebenswert am Alten Schlachthof


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Unternehmen

Phönix Wiener Neustadt ist ein Sozialökonomischer Betrieb und verbindet soziale und ökonomische Prinzipien. Der Begriff Sozialökonomischer Betrieb (SÖB) bezeichnet ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, das durch die Bereitstellung von marktnahen, aber doch relativ geschützten, befristeten Arbeitsplätzen die Integration von längerfristig arbeitslosen Personen in den ersten Arbeitsmarkt fördert. Sozialökonomische Betriebe haben den Auftrag, Personen bei der Wiedererlangung jener Fähigkeiten zu unterstützen, die Einstiegsvoraussetzung in den regulären Arbeitsmarkt sind.

Wir bieten auf unserem Standort Dienstleistungen verschiedenster Art an. Zufriedene Kundinnen und Kunden haben Phönix Wiener Neustadt eine hohe Akzeptanz in der Region gebracht.

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Firmenanschrift

Phönix Wiener Neustadt – Verein für Arbeits- und Beschäftigungsinitiativen
Anschrift: Neunkirchner Straße 65, 2700 Wiener Neustadt
Homepage: www.phoenix-wienerneustadt.at

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Projektdaten

Projekttitel: „Lebenswert am Alten Schlachthof“
Anzahl der Beschäftigten: 62
Projektbegleitung: Hansjörg Taubenschuss, NÖGKK
Gesundheitszirkelmoderation: Beate Anglmayer, Franz Schröck, NÖGKK
Projektbeginn: 12.05.2016
Projektende: 30.06.2018


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Projektziele

GEMEINSAME VISION:
„Gesunde Schlüssel- und Transitarbeitskräfte im gesunden Sozialökonomischen Betrieb!“

WIRKUNGSORIENTIERTE GROB- UND FEINZIELE:
(werden im Rahmen der Ist-Analyse und Partizipation weiter spezifiziert!)

Sensibilisierung der Zielgruppen (SAKs, TAKs) für die Hauptressource Gesundhei sowie für die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit:

Feinziele:

  • Teilnahme möglichst aller Mitarbeiter/innen an Gesundheitszirkeln, Gesundheitsworkshops und Veranstaltungen (z.B. Klausur, Gesundheitskonferenz, Gesundheitstag)
  • Verbesserung der internen Kommunikation und Information zu Gesundheitsthemen
  • Vernetzung im SÖB und regionalen Umfeld: SÖBNetzwerktreffen, BGFNetzwerktreffen, regionale Verankerung 
  • Erhebung und Ausbau gesundheitsfördernder Ressourcen sowie Abbau von gesundheitlichen Belastungen für alle Zielgruppen: 

Feinziele:

  • Umfassende Erhebung im Rahmen der Partizipationsphase.
  • Erhebung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz.
  • Anzahl und Vielfalt der gemeinsam beschlossenen und umgesetzten Maßnahmen zur Ressourcensteigerung und Belastungsabbau.
  • Verbesserung von einschlägigen betrieblichen Kennzahlen (Senkung der Fluktuationsquote, Reduktion der
  • Kurz und Langzeit-Krankenstände, Erhöhung der Gesundheitsquote)

 

Weiterentwicklung eines gesunden bzw. gesundheitsförderlichen Führungsstiles:

Feinziele:

  • Führungskräfte achten auf die eigene Gesundheit und sind dabei Vorbild und Vorreiter! (Gesunde Selbstführung)
  • Gesundheits-Coaching für Führungskräfte
  • Wertschätzung für Mitarbeiter/innen und achtsamer Umgang


Nachhaltige Implementierung der betrieblichen Gesundheit: 

Feinziele:

  • Verankerung in Organisationsdokumenten (z.B. Handbuch, Grundsätzen, Leitlinien)
  • Regelmäßige Information und Einbindung der Geschäftsleitung betr. BGM
  • Bereitstellung von Finanz- und Human-Ressourcen für BGM
  • Qualifizierungsmaßnahmen


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Projektablauf

Erste Vorgespräch fanden schon Ende 2015 statt. Im Frühjahr wurde dann mit Einreichung beim Fonds Gesundes Österreich begonnen und zeitgleich wurden auch erste Kontakte zur NÖGKK hergestellt, die das Projekt ebenfalls begleiten sollte. Nach der Einreichung wurde dann im Mai das Projekt mit dem Kick-Off für die Schlüsselarbeitskräfte von Phönix Wiener Neustadt gestartet. Es wurden auch erste Ausbildungen in dem Bereich absolviert.

Die Förderzusage zum dem Projekt verzögerte sich und wir konnten dann im Frühjahr 2017 endgültig mit dem Projekt starten. Es gab eine Auftaktveranstaltung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in deren Zuge auch gleich die Mitarbeiterbefragung mittels BGF-Vote für alle Transitarbeitskräfte durchgeführt wurde. Den Abschluss bildete ein gesundes Buffet mit vorangegangener Wildkräuterwanderung am Gelände.

Gleich nach der Auftaktveranstaltung startete auch die Befragung der Schlüsselarbeitskräfte mittel SALSA Fragebogen. Die Ergebnisse beider Befragungen wurden dann beim 2. Steuerungsgruppentreffen präsentiert. Sie waren durchwegs sehr positiv wobei es natürlich hier und da möglichen Handlungsbedarf geben könnte.

Mit dem Wissen aus den Befragungen starteten nun auch im Juni die ersten Gesundheitszirkel moderiert durch die NÖGKK. Insgesamt fanden je zwei Zirkel in drei unterschiedlichen Gruppen statt. Eine Gruppe setzte sich aus den Schlüsselarbeitskräften und die zwei anderen aus Transitarbeitskräften aufgeteilt nach Standorten zusammen. Die Ergebnisse der Zirkel und aus einem Trichterworkshop werden dann im Herbst bei der nächsten STG-Sitzung präsentiert und bilden die Grundlage für die weitere Vorgangsweise.

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Verfasser: Hansjörg Taubenschuss