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Wohnbauförderungsbeitrag ab 2018 als Landesabgabe


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 14/Dezember 2017 

Wie bereits berichtet, beinhaltet das Finanzausgleichsgesetz 2017 - FAG 2017 (BGBl. I Nr. 116/2016 vom 30.12.2016) u. a. die Umwandlung des Wohnbauförderungsbeitrages (WF) von einer Bundes- zu einer Landesabgabe.

Dies wurde nunmehr mit dem Wohnbauförderungsbeitragsgesetz 2018 umgesetzt (BGBl. I Nr. 144/2017 vom 18.10.2017).

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Die Regelung ab 2018

Die Festlegung der Tarifhöhe ist ab 1.1.2018 den jeweiligen Landesgesetzgebungen (ohne Vorgabe einer Unter- oder Obergrenze) vorbehalten, wobei der Tarif für alle Abgabepflichtigen einheitlich zu regeln ist. Unterjährige oder rückwirkende Änderungen sind unzulässig. 

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Die Höhe des Wohnbauförderungsbeitrages ab 2018

Da keine Landesregierung die Möglichkeit einer abweichenden Tariffestsetzung in Anspruch genommen hat, beträgt der Wohnbauförderungsbeitrag ab 1.1.2018 nach wie vor 1 % der sozialversicherungsrechtlichen Beitragsgrundlage. Davon entfallen 0,50 % auf den Dienstgeber und 0,50 % auf den Dienstnehmer.

Auch in Zukunft erfolgt die Abfuhr des Wohnbauförderungsbeitrages durch den Dienstgeber an den zuständigen Krankenversicherungsträger. Dieser überweist den bezahlten Beitrag jedoch nicht mehr an den Bundes-Wohn- und Siedlungsfonds, sondern an die Bundesländer.

Autorin: Michaela Podgornik/NÖGKK