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“Gesundes Führen in der Praxis” - Führungskräfte niederösterreichischer Kleinunternehmen unter sich


Unter dem spannenden Seminartitel „Leiten von Teams ohne Widerstand – eine Utopie?“ lud die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse am 7. November 2016 bereits zum dritten Mal Führungskräfte von Kleinunternehmen zu einem Vertiefungs- und Vernetzungstag im Rahmen des Programmes „Gesundes Führen“ ein. 

Claudia Knierer konnte heuer insgesamt  22 Unternehmer/innen und Führungskräfte aus 14 Betrieben in der Krainer Hütte in Baden willkommen heißen. Es folgte ein abwechslungsreicher, interaktiver und sehr praxisnaher Seminartag. Alle teilnehmenden Betriebe nahmen in den letzten Jahren das NÖGKK-Angebot „Gesundes Führen“ für Kleinbetriebe zwischen 5 – 50 Mitarbeiter/innen in Anspruch oder sind gerade mitten in der Umsetzung. Insgesamt absolvierten bereits 250 Organisationen die Einführungsführungsberatung „Gesundes Führen“ erfolgreich absolviert. 


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Inhaltlich führten Mag. Markus Feigl (externer Programmkoordinator „Gesundes Führen“) und Mag. Maria Lönnberg-Stanger, selbständige Personal- und Organisationsentwicklerin und Kommunikationstrainerin, durch den Tag, der ganz im Zeichen der Kompetenzerweiterung und des Erfahrungsaustausches der Führungskräfte zum Schwerpunktthema „Umgang mit Widerständen in Teams“ stand.

Langjähriges Zusammenarbeiten ohne jegliche Widerstände wäre theoretisch wünschenswert, ist aber weder realistisch, noch zielführend. Widerstände sind eine Form von Energie und Motivation im Team, die zwar der Intention bzw. Zielrichtung der Führungskraft entgegenläuft, aber bei genauerer Beachtung und Bearbeitung zum beidseitigen Vorteil genutzt werden kann.  

Dementsprechend ging es im ersten Schritt um das Erkennen, Verstehen und konstruktive Ansprechen von Widerständen in Teams. Individuelle Handlungsstrategien als Führungskraft und persönliche Selbstschutzmechanismen (Was kann ich als Führungskraft in Widerstandssituation für mich selbst tun?) standen anschließend im Fokus des Vernetzungstreffens. Dass sich Widerstände als Form von Energie bzw. Kraft und Gegenkraft auch körperlich zeigen bzw. spürbar werden, konnten die Teilnehmer/innen anhand von Körperübungen selbst erfahren.    


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Der abwechslungsreiche Tag endete mit einer spannenden „Best Practice-Runde“, in der alle Unternehmer/innen in Kürze erzählten, was bei ihren bisherigen „Gesundes Führen“-Aktivitäten besonders gut gelaufen ist und welcher Mehrwert daraus für das Unternehmen lukriert werden konnte. In der abschließenden Feedbackrunde gaben viele Führungskräfte zu Protokoll, dass dieser Tag eine neue Inspiration und Motivation war, um den eingeschlagenen Weg zu einer „gesunden“ Organisation konsequent weiterzugehen.