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SCA Hygiene Products GmbH


Unternehmen

SCA ist ein global führendes Unternehmen für Hygiene- und Forstprodukte. Die Unternehmensgruppe entwickelt und produziert nachhaltige Körperpflege-, Hygienepapier- und Forstprodukte. Diese werden in rund 100 Ländern der Welt unter vielen starken Marken vertrieben, darunter auch die global führenden Marken TENA und Tork sowie regionale Marken wie Libero, Libresse, Lotus, Nosotras, Saba, Tempo und Vinda. Als größter privater Forsteigentümer Europas legt SCA sehr viel Wert auf nachhaltige Forstwirtschaft. Die Unternehmensgruppe hatte Ende 2014 etwa 44.000 Mitarbeiter weltweit. Der Umsatz im Jahr 2014 betrug 11,4 Mrd. Euro. SCA mit Hauptsitz in Stockholm, Schweden, wurde 1929 gegründet und ist im NASDAQ OMX Stockholm notiert.  

In Österreich ist SCA in den Geschäftsbereichen Hygienepapier und Körperpflege tätig. Zu den bekanntesten Marken zählen TENA und Tork sowie die Hygienepapiere feh, Tempo, Cosy, Zewa und Plenty, die Recyclingmarke DANKE und Demak’Up Abschminkprodukte. Neben einem Sitz in Wien mit der Marketing- und Vertriebsorganisation für Österreich und den osteuropäischen Raum gibt es einen Produktionsstandort in Ortmann/Pernitz. SCA beschäftigt insgesamt rund 630 Mitarbeiter in Österreich.

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Firmenanschrift

Firmenwortlaut: SCA Hygiene Products GmbH
Anschrift: 2763 Ortmann, Hauptstraße 1
Homepage: www.sca.com

Projektdaten


Anzahl der Beschäftigten: 630
Gütesiegelberatung: Daniela Ernst-Gruber, Thomas Samwald, beide NÖGKK

Projektziele 

Die SCA Hygiene Products GmbH setzte am Standort Ortmann im Rahmen des „Gesundheitsforums“, dem internen Gesundheitsmanagement, folgende Ziele:

  • Steigerung der Zufriedenheit am Arbeitsplatz
  • Steigerung der Teilnehmerzahl an Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
  • Erhöhung der Anzahl von Schonarbeitsplätzen zur besseren Wiedereingliederung von Mitarbeiter/innen nach längeren Krankenständen
  • Senkung der Abwesenheit durch Krankheit 

Projektentablauf

Die betriebliche Gesundheitsförderung hielt 1999 im SCA-Werk Ortmann Einzug. Mit dem Start des „Gesundheitsforums“ wurden ab diesem Zeitpunkt gezielt BGF Maßnahmen entwickelt und im Betrieb ausgerollt. Unter anderem waren das folgende:  

  • In Zusammenarbeit mit der ÖZEPA wurde das Projekt „Gesundes Papier“ durchgeführt, inklusive dem partizipativen Element von Gesundheitszirkeln, moderiert und begleitet durch einen Arbeitspsychologen.
  • Alkohol- und Drogenpräventionsprogramme sowie Nichtraucherkampagnen wurden organisiert.
  • Als Maßnahme zur Wiedereingliederung von Langzeiterkrankten wurden strukturierte Krankenstands-Rückkehrgespräche mit den betroffenen Mitarbeiter/innen implementiert.
  • In enger Zusammenarbeit mit der Sicherheitsfachkraft wurden Schonarbeitsplätze geschaffen.
  • Das Projekt „Gesünderes Schichtmodell“ in Zusammenarbeit mit IBG und Ximes sowie die Einführung einer „Warmen Mahlzeit“ für alle Mitarbeiter/innen brachte ebenfalls gesundheitsförderliche Verbesserungen mit sich.
  • Für die Mitarbeiter/innen fanden Gesundheitstage statt sowie die Teilnahme an Gesundheitstrainings, Work Live Balance sowie die Physiotherapie am Arbeitsplatz wurde ermöglicht.
  • Das Projekt „Mit dem Rad zur Arbeit“ fand großen Zuspruch.
  • Ein „Employee Assistance“ Programm mit einem Ansprechpartner für Probleme, auch im privaten Bereich, samt 24-h-Hotline bewährte sich.
  • Regelmäßige konzerninterne Mitarbeiterbefragungen zu den Themen Führungsverhalten und Zufriedenheit am Arbeitsplatzt, die einerseits zur Erfolgsmessung, andererseits zur Generierung zukünftiger Handlungsfelder dienen, runden die Aktivitäten im „Gesundheitsforum“ ab.

  

Der Gütesiegel wurde am 18.02.2016 im feierlichen Rahmen von Fr. BM Dr. Sabine Oberhauser erstmals verliehen.

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