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Barrierefreie PDF-Dokumente auf www.noedis.at

Zugang für alle!


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 3/Februar 2016

"Nutzen Sie das Internet?" Vor etwa 20 Jahren wäre das noch eine berechtigte Frage gewesen, heutzutage erntet man wohl nur verwunderte Blicke. E-Mail und Internet sind sowohl in der Arbeitswelt als auch im Privatbereich nicht mehr wegzudenken; für Heranwachsende ist diese Informationstechnologie nahezu selbstverständlich.

Unbestritten ist, dass das world wide web (www) viele Vorteile mit sich bringt. Es schafft aber auch Barrieren. Vor allem blinde Personen, Sehbehinderte oder Menschen mit körperlicher Behinderung scheitern oftmals an der Nutzung des Internets, da Webseiten und deren downloadbare Inhalte nicht barrierefrei programmiert bzw. erstellt wurden. Sie besitzen zwar "assistierende Technologien", wie z. B. Screenreader oder Braillezeile, können aber im schlimmsten Fall diese nicht nutzen, um Webinhalte auszulesen.

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Freier Zugang zu PDF-Dokumenten

Um diese Barrieren abzubauen, bieten wir seit einiger Zeit neben dem klassischen HTML-Content auch barrierefreie PDF-Inhalte an. Dabei orientieren wir uns am international gültigen PDF/UA-Standard für barrierefreie PDFs. Der ISO-Standard 14289-1, bekannt als PDF/UA (= Universal Accessibility), erschien im Sommer 2012. Er beschreibt erstmalig und einheitlich die Anforderungen an barrierefreie PDF-Dokumente. Durch die sogenannte "semantische Struktur" können die betroffenen Personen durch das PDF navigieren und sich die Inhalte z. B. via Screenreader oder Braillezeile ausgeben lassen.


KommR. Ing. Norbert Fidler_1. Obmann-Stellvertreter der NÖGK

"Ich bin sehr stolz, dass wir auf www.noedis.at als eine der wenigen Institutionen in Österreich barrierefreie PDF/UA-Inhalte anbieten und so einen wertvollen Beitrag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung leisten können.“ 

KommR. Ing. Norbert Fidler, 1. Obmann-Stv. der NÖGKK


Auf www.noedis.at bieten wir derzeit 51 barrierefreie PDF-Dokumente zum Download an, u. a. die "DGservice"-Magazine des Jahres 2014 bis 2016, Arbeitsbehelfe oder einige Formulare.

Autor: Gerhard Trimmel/NÖGKK