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Gütesiegelträger 2016 - 2018


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Gütesiegelverleihung

Betriebliche Gesundheitsförderung hat in Niederösterreich einen hohen Stellenwert: 63 heimische Unternehmen wurden am 18. Februar 2016 in St. Pölten für ihre betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen von der NÖ Gebietskrankenkasse unter Obmann KR Gerhard Hutter und Generaldirektor Mag. Jan Pazourek ausgezeichnet. Die Vorzeigebetriebe erhielten im Beisein hoher Polit-Prominenz das offizielle Gütesiegel des österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung verliehen.  


Bei der Eröffnungsrede betonte Obmann KR Gerhard Hutter: „Gesunde und vitale Arbeitskräfte sind die Basis jedes nachhaltig gesunden Unternehmens. Deshalb ist es wichtig, Gesundheitspotenziale in der Arbeitswelt zu schaffen und zu stärken. Mit den heutigen Gütesiegelverleihungen werden die Qualität und Nachhaltigkeit der gemeinsamen Projekte durch ein sichtbares Zeichen dokumentiert.“


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Nach der Begrüßung durch den Obmann der NÖGKK KR Gerhard Hutter erfolgte die Eröffnungsrunde mit Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, NÖGKK-Obmann-Stv. Komm.-Rat Ing. Norbert Fidler, Präsidentin der WKNÖ BR Komm.-Rat Sonja Zwazl und dem Gesundheitsreferent des FGÖ (Fonds Gesundes Österreich) Dr. Gert Lang.


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Auch heuer war Frau Bundesministerin für Gesundheit Dr. Sabine Oberhauser, MAS anwesend, nach der Begrüßung der Festgäste betonte sie die Wichtigkeit der Betrieblichen Gesundheitsförderung: „Betriebliche Gesundheitsförderung leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit der Arbeitnehmer/innen. Ich gratuliere daher den ausgezeichneten Betrieben und lade sie dazu ein, auch in Zukunft Arbeitsplätze gesünder zu gestalten und die betriebliche Gesundheitsförderung in den Vordergrund zu stellen und weiterzuentwickeln.“


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Einen kurzen fachlichen Input gab Dr. Norman Schmid, der einen Kurzvortrag zum Thema „Gesund und leistungsfähig in stressreichen Zeiten. Mentale Gesundheit als Schlüsselfaktor für Unternehmen“ hielt. 


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Danach folgte die Verleihung der Gütesiegel durch Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Obmann KR Gerhard Hutter und Generaldirektor Mag. Jan Pazourek. 

Die Feierlichkeiten wurden durch ein Abschlussbuffet abgerundet, so blieb den anwesenden Firmenvertreterinnen und Firmenvertretern viel Zeit zum gegenseitigen Austausch und zur Vernetzung. 


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Amstetten

Gruppenfoto Amstetten


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Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft
74 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Allianz_Elementar_Versicherungs-Aktiengesellschaft_Mostviert.jpg Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Friedrich Leimlehner, Landesdirektor Mag. Wolfgang Neuhauser, Obmann KR Gerhard Hutter, Generaldirektor Mag. Jan Pazourek


Das BGF-Projekt „Fit4Work“ wurde im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung auf Initiative des Betriebsrates im Unternehmen Allianz Elementar Versicherungs-AG als Pilotprojekt für den Bereich Mostviertel mit dem Ziel der Förderung und Verbesserung der Beziehungs-, Kommunikations- und Integrationsfähigkeit, der Verantwortlichkeit, Wahrnehmung und Teamfähigkeit sowie der Sensibilisierung für die eigene Gesundheit durchgeführt.

Die Entscheidung zur Realisierung des BGF-Projektes war für den Landesdirektor des Unternehmens in Niederösterreich im Sinne der Ganzheitlichkeit, zu den bereits getroffenen Verhaltensmaßnahmen auch gegebenenfalls vorliegende Verhältnismaßnahmen zu erheben und umzusetzen.

Nach Informations- und Planungsgesprächen wurde im Rahmen von zwei offiziellen Kick-off Veranstaltungen auch die Mitarbeiterbefragung (durchgeführt durch die NÖGKK) abgehalten. In Folge fanden ein Führungskräftecoaching sowie mit vier Gruppen Gesundheitscoachings (je zwei Treffen zu à 3 Stunden) statt. Sowohl mit den Führungskräften, als auch mit den Mitarbeiter/innen wurden mit externen Beratern (NÖGKK) in der Arbeitszeit die Gesundheitsressourcen und Belastungsfaktoren mit Lösungsvorschlägen erhoben. Die gesammelten Ergebnisse der Gesundheitsworkshops wurden gemeinsam mit der Führungskraft besprochen und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung erarbeitet. 

Daraus haben sich zahlreiche dauerhafte bzw. nur einmalig notwendige Verbesserungen ergeben. Dazu zählt neben der Schaffung von zusätzlichen, regelmäßigen Gesprächsterminen mit der Führungsebene auch die Möglichkeit zur Deponierung von Anliegen in einer Kommunikationsbox. Im EDV-Bereich tragen die Optimierung bei Hard- und Software zu einer Reduktion von Arbeitsbelastungen bei. Pro Kundencenter wurde ein Fit4Work-Ansprechpartner für die Ausarbeitung und Umsetzung von gesundheitsförderlichen Maßnahmen installiert. Auf das persönliche Gesundheitsverhalten wurde durch das Angebot von täglich frischem Obst und die Bereitstellung von Wasserkrügen und Gläsern eingegangen. Darüber hinaus ist in jedem Kundencenter nach Ankauf ein Blutdruckmessgerät und eine Körperfettwaage vorhanden. Zur Förderung gemeinsamer Aktivitäten und als Anreiz zur Teilnahme an sportlichen Aktivitäten ist jedem Kundencenter ein Budget zur Verfügung gestellt.

Die Führungskräfte wurden durch das Führungskräftecoaching sensibilisiert und das Bewusstsein zur Verbesserung der eigenen Gesundheit geschärft. Als weitere gesundheitsbezogene Maßnahme hat der Gebietsleiter für den Bereich Mostviertel das Seminar „Gesundes Führen“ absolviert.

Nach den Evaluierungsworkshops mit der zweiten Mitarbeiterbefragung im September 2014  konnte das Projekt beendet werden. Durch das gemeinsame Bemühen von Führungskräften und Betriebsrat konnten viele, durch die Partizipation der Mitarbeiter/innen,  erhobene verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen umgesetzt und die gesteckten Projektziele erreicht werden.  

Dem Unternehmen wurde für das erfolgreich durchgeführte BGF-Projekt das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung zuerkannt. Die Auszeichnung wird im Zuge der jährlichen Gütesiegelverleihung im Februar 2016 überreicht werden.

 


Institut SOZAB – Daniel Jaksch e.U.
10 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Institut_SOZAB_-_Daniel_Jaksch_e.U.jpg Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS,
Daniel Jaksch, Melanie Edermayr, BSc, Obmann KR Gerhard Hutter


Das Unternehmen hat sich entschlossen, ein BGF-Projekt zu starten, da ihm die Durchführung prozessbegleitender Evaluationen als Stellenwert einer gesundheitsförderlichen Betriebskultur bekannt ist. Die Vision, die von Anfang an hinter dem Projekt stand, ist die Schaffung eines gesundheitsförderlichen Setting im Betrieb sowie die Integration von Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitsförderung als wesentliche Teile der Unternehmenskultur. Die Schaffung eines gesundheitsförderlichen Sozialklimas und die optimale Gestaltung der Betriebs- und Arbeitsatmosphäre stellten wesentliche Ziele zu Beginn dieses Projekts dar. Gemeinsam wurde zu Projektstart festgelegt, vorhandene Belastungen möglichst zu reduzieren und Gesundheitspotentiale sowie Ressourcen bestmöglich aufzubauen zu stärken  

Zum Projektstart waren neben der Geschäftsführung vor allem die Mitarbeiter/innen aus dem Kernteam und aus dem Umfragestudio direkt vor Ort. Neben der allgemeinen Vorstellung des Projektes ging es vor allem auch darum, den Mitarbeiter/innen die Ziele sowie die Abläufe näher zu bringen und sie um ihre aktive Teilnahme zu bitten.

In Gesundheits-Workshops wurden die Bedürfnisse der Mitarbeiter/innen erhoben, dabei ging es sowohl um körperliche wie auch um psychische Belastungen und die Gestaltung der Arbeitsplätze. Mit allen Mitarbeiter/innen wurde in der Diagnosephase ein persönliches Gespräch geführt. Um dabei eine Vergleichsmöglichkeit zu erhalten, wurden diese standardisiert nach einem Leitfaden abgewickelt, thematisch ging es beispielsweise um persönliche Einschätzungen sowie Ideen zum Projekt. Nach den Workshops und Interviews fand ein gemeinsamer Abschluss zur Diagnosephase statt, der den Beginn der Planung des Maßnahmenkataloges einleitete. 

Zahlreiche verhältnisorientierte Maßnahmen wurden aufgrund der in den Gesundheits-Workshops erarbeiteten Lösungs- und Verbesserungsvorschlägen umgesetzt: Mitarbeitergespräche mit dem Geschäftsführer und Supervisoren, regelmäßig gemeinsame Meetings, Optimierung und Aktualisierung der Projektunterlagen, Optimierung und Standardisierung der Projektprozesse, Schulungstraining der Kompetenzen im Umfragestudio, regelmäßige Telefontrainings sowie eine jährliche Weihnachtsfeier für alle. Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens wurde der Workshop „Gesundheitsbewusstes Verhalten in der Arbeit“ abgehalten.

Als Weiterbildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für Führungskräfte kann das Schulungstraining der Kompetenzen im Umfragestudio, das Projektleiterseminar für Fortgeschrittene, Beratungsgespräche mit dem AUVA-Berater und dem Arbeitsmediziner sowie regelmäßige Meetings und die Umgestaltung des Unternehmensleitbildes angeführt werden.

Auf die Nachhaltigkeit wurde im Projektverlauf besonders geachtet, vor allem im Bereich der Maßnahmenumsetzung. Auf struktureller Ebene sind hier folgende Punkte zu nennen:

  • Geschäftsführer als wichtige Stütze der Gesundheitsförderung im Unternehmen
  • BGF-Meetings zwischen Geschäftsführung und Projektleitung à wesentliches strukturelles Element für die Bewertung, Planung und Organisation, soll auch weiterhin bestehen bleiben
  • Gesundheitsförderung wurde ins Unternehmensleitbild integriert
  • Bestimmung einer Gesundheitsvertrauensperson
  • Gesundheitsförderung durch „Feedback“-Kultur und Mitarbeitergespräche

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



CNH Industrial Österreich GmbH
621 Mitarbeiter/innen am Standort St.Valentin
Erstverleihung

CNH_Industrial_Oesterreich_GmbH.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Elke Agg, MBA, Hr. Michael Stadick, Obmann KR Gerhard Hutter


In der Europazentrale St. Valentin wurden seit 1947 um die 550.00 Steyr und Case IH Traktoren erzeugt. Technik und Anforderungsprofil haben sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Mit Ideenreichtum, praxisbezogener Technik und einem offenen Ohr für Kundenwünsche wurden Maßstäbe gesetzt und so die Agrarlandschaft des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt. St. Valentin  steht für österreichische Qualität, die sich im internationalen Vergleich als richtungsweisend erwiesen hat. 

Mit der immer komplexer werdenden Technik und immer anspruchsvolleren Tätigkeiten registriert man auch höhere Belastung für die Mitarbeiter/innen. Deshalb ist es ein großes Anliegen der Geschäftsleitung unter Christian Huber und Andreas Kampenhuber zur Gesundheit und Gesunderhaltung der Kollegenschaft bei zu tragen. Die Betriebliche Gesundheitsförderung der NÖGKK erschien  dafür das richtige Instrument zu sein. Die direkte Zusammenarbeit und Mitsprache der Mitarbeiter/innen ist der Schlüssel zur Verbesserung des Betriebsklimas sowie gesundheitsbewussterem Handeln, sowohl beruflich als auch privat. In diesem Zusammenhang ist die Steigerung der Lebens- und Arbeitsqualität der ohnehin guten und motivierten Mitarbeiter wünschenswert. Der Erstkontakt erfolgte im Jahr 2012. Nach Unterfertigung der Charta wurde eine Steuerungsgruppe sowie Projektleiterin, Elke Agg, bestellt. Nach der Planung und Konzepterstellung wurden Gesundheitszirkel (MA und FK) mit Erhebung der Ressourcen und Belastungen abgehalten. Nachdem es im Unternehmen auch eine Werkskantine gibt, wurde das Thema Ernährung besonders behandelt. Im Zuge dieser Ergebnisse und der extern durchgeführten Mitarbeiterbefragung wurde unter anderem eine Veränderung des Speiseplanes (Angebot von unterschiedlichen Kalorienmenüs) umgesetzt.  

Die verhaltens- und verhältnisorientierten Umsetzungsmaßnahmen reichten von Mitarbeiterschulungen für Führungskräfte, Kommunikationsverbesserungen im internen und internationalen Bereich, bauliche Veränderungen, Lärmvermeidung, Raucherentwöhnung, Rückenturnprogramm bis zur Installierung eines Betriebskindergartens. Bei der externen Evaluierung konnten zahlreiche Verbesserungen in vielen Bereichen festgestellt werden. Neben einem jährlichen Budgetposten ist BGF ins Managementsystem eingebunden.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



IKW Ingenieurkanzlei für Wasserwirtschaft
25 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

04_IKW_Ingenieurkanzlei_fuer_Wasserwirtschaft.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, 
MAS, Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. Karin Buchberger, Obmann KR Gerhard Hutter


Die 1958 gegründete Ingenieurkanzlei für Wasserwirtschaft, Umwelttechnik und Infrastruktur wird seit 1999 von DI Wolfgang Voglauer und seit 2011 gemeinsam mit DI Martin Kaltenbrunner geführt. Mit 29 Mitarbeitern werden Ingenieurleistungen im Bereich Abwasserentsorgung, Wasserversorgung, Kleinkläranlagen, GIS, Wasserbau, Verkehrstechnik, Abfallwirtschaft, Geothermie, Photovoltaik, Lichtwellenleiter und Sportanlagen erbracht. Kunden sind Länder, Städte und Gemeinden, Verbände, Industrie- und Gewerbebetriebe, Genossenschaften und Einzelpersonen.

Die körperliche, psychische und soziale Gesundheit der Mitarbeiter/innen zu fördern ist der Geschäftsführung schon seit Langem ein Anliegen. Um den sozialen Zusammenhalt zu erhalten und zu fördern wird u.a. zweimal pro Jahr ein zweitägiger Betriebsausflug (ohne Kosten für die Mitarbeiter/innen) durchgeführt. 2014 wurde mit der NÖGKK das BGF-Projekt nach dem BGF-Ansatz „Gesundes Führen“ begonnen und umgesetzt.

Das NÖGKK-Programm „Gesundes Führen“ basiert auf dem „BGF-Unternehmermodell Gesundes Führen“, einem auf Nachhaltigkeit fokussierten, qualitätsgesicherten BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte des Unternehmens.

Das Herzstück dieses BGF-Prozesses bildet neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings die Einführung des sog. „Anerkennenden Erfahrungsaustauschs“ als spezielle Form eines Mitarbeitergespräches. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass die Führungskraft der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen ihre gezielte Aufmerksamkeit schenkt und dadurch erwiesener Maßen selbst schon gesundheitsförderlich agiert. Aus dem Blickwinkel der einzelnen Personen heraus werden vorhandene Ressourcen und Belastungen der Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller dieser Mitarbeitergespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentrale gesundheitliche Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. Auf Basis der Ergebnisse dieser Auswertung werden durch die Führungskräfte unter Einbeziehung der Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen geplant und umgesetzt.

 

Auszug aus den durch das BGF-Projekt entstandenen und umgesetzten Maßnahmen: 

  • Informationsfluss optimieren regelmäßige Büro- und Bauleiterbesprechungen
  • Weiterentwicklung der Projektdatenbank
  • Optimierung der Arbeitsabläufe durch regelmäßige Projektabschlussbesprechungen
  • Festlegung von Verantwortlichen bzgl. Adaptierung der Bürostandards bzgl. Ablage
  • Möglichkeit von home-office bei familiärem Erfordernis
  • Angebot einer verringerten Wochenarbeitszeit für ältere Mitarbeiter/innen und bei Betreuungserfordernis
  • Gratisobst mit größerer Auswahl und alkoholfreie Getränke für alle Mitarbeiter/innen werden zur Verfügung gestellt

  


Pflegeheim Petra Pum
10 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Pflegeheim_Petra_Pum.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, 
Alexandra Leutgeb, Petra Pum, Obmann KR Gerhard Hutter


Mit einem Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung setzte sich das Pflegeheim Pum zum Ziel, das Wohlbefinden und die Gesundheit am Arbeitsplatz zu verbessern. In diesem Zusammenhang sollten die Beschäftigen auch auf ihr persönliches Gesundheitsverhalten sensibilisiert werden. 

Nach dem Start des BGF-Projektes im Jahr 2013 ist es der Geschäftsführung unter Frau Petra Pum ein Anliegen, durch regelmäßige Mitarbeitergespräche und monatliche Reportinggespräche die bereits umgesetzten Maßnahmen zu optimieren. Immer wiederkehrende Einzelgespräche mit den Mitarbeiter/innen ermöglichen der gesamten Belegschaft Wünsche, Anregungen und auch Beschwerden vorzubringen, dienen aber auch der Sensibilisierung der Beschäftigten auf die eigene Gesundheit. 

Aus Sicht der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter/innen hat das BGF-Projekt zu einer Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins im Betrieb beigetragen.Die Beschäftigten sind gegenüber neuen Themen offener und viel sensibler für das eigene Gesundheitsverhalten, BGF wirkt nachhaltig. Eine Weiterführung der gesundheitsförderlichen Maßnahmen wird angestrebt. 

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal das Gütesiegel verliehen.



AVM St. Valentin
8 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

AVM_St._Valentin__Beschaeftigungs-_und_Qualifizierungsprojek.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, 
Roswitha Hörtler, Obmann KR Gerhard Hutter


Nach Unterzeichnung der BGF Charta 2011 wurde ein Projekt nach dem Modell Kleinbetrieb gestartet. Dieses Projekt hatte eine Laufzeit bis 2012, nach Projektende wurde der erste Gütesiegelantrag gestellt. Die Zuerkennung des Gütesiegels erfolgte für den Zeitraum 2013-2015.

Nach Implementierung in den betrieblichen Regelbetrieb wurde BGF als Firmenphilosophie weitergelebt. Durch diese Integration wurde 2015 ein neuerlicher Gütesiegelantrag gestellt. 


Als Projektziele wurden vereinbart:

  • Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens
  • Steigerung der Motivation der Beschäftigten
  • Verbesserung der Selbstwahrnehmung 
     

Die Mitarbeiter/innen konnten sich in Mitarbeitergesprächen und sozialpädagogischen Gesprächen einbringen, es wurden Wochenbesprechungen mit Zieldefinition eingeführt.

Personen mit körperlichen Einschränkungen oder Übergewicht wurden in vollem Umfang ins Projekt integriert, in speziellen Verhaltens- und Verhältnismaßnahmen wurde auf diese Personengruppen eingegangen. Ein Veranstaltungskalender informiert über Fixtermine für sportliche Aktivitäten.
 

Zukünftige Themenschwerpunkte:

Geplant ist eine weitere Intensivierung des Themas Bewegung. Mit der Einführung von regelmäßigen Zumba-Einheiten ist hier eine weitere Verbesserung gelungen, die von den Projektmitarbeiter/innen euphorisch aufgenommen wurde. Da AVM St. Valentin unter anderem im Bereich Gastronomie tätig ist, wird das Thema „Gesundes Kochen/Gesunde Ernährung“ in Zukunft noch ausführlicher behandelt werden, als dies bereits jetzt der Fall war. Die Mitarbeitergespräche werden weiterhin durchgeführt. 

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.



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Baden

Gruppenfoto Baden


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Maschinenring Wiener Becken
27 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Maschinenring_Wiener_Becken.jpg Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS,  Christian Jeschko, Ing. Maria Krapf, Obmann KR Gerhard Hutter


Nach der erfolgreichen Durchführung eines BGF Projektes mit Gütesiegel-Auszeichnung der Landesgenossenschaft Maschinenring-Service NÖ-Wien eGen mit Sitz in Mold wurde dieses Projekt allen Geschäftsführern/innen der regionalen Maschinenringe in Niederösterreich vorgestellt. Es wurde eine niederösterreichweite Steuerungsgruppe installiert, welche die Ausrollung und Weiterentwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung in Niederösterreich als Ziel hat. Die Teilnahme der regionalen Maschinenringe ist freiwillig.

In seiner Strategie 2020 möchte sich der Maschinenring u.a. als „attraktiver Arbeitgeber“ darstellen und somit ist die Gesundheit der Mitarbeiter/innen ein wichtiges Thema. So wurde auch im Maschinenring Wiener Becken im Frühjahr 2014 das Modell „Gesundheitscoaching“ mit Begleitung der NÖGKK durchgeführt. Anhand eines Maßnahmenplanes wurden in den Bereichen Arbeitsorganisation, Kommunikation und persönliches Gesundheitsverhalten Verbesserungen erzielt und diese im Rahmen der Evaluierungsworkshops von den Mitarbeiter/innen hohen Zustimmungsgrad bestätigt. 

Durch die föderalistischen Strukturen ist die Betriebliche Gesundheitsförderung im Maschinenring gut implementiert und es erfolgt ein steter Austausch des Standortes Ebreichsdorf mit der Zentrale in Mold. Vor Ort werden monatliche Teambesprechungen zu BGF-Themen abgehalten,  Handlungsfelder aufgezeigt und diese nach Möglichkeit einer Lösung zugeführt. 

Da sich die positiven Erfahrungen und Auswirkungen von Betrieblicher Gesundheitsförderung (Firmennutzen, Mitarbeiternutzen, Kundennutzen) erwiesen haben, wird dieses Konzept in der Zukunft gerne beibehalten.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. und Wopfinger Fuhrpark Ges.m.b.H.
232 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Wopfinger_Transportbeton_Ges.m.b.H._und_Wopfinger_Fuhrpark_G.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, 
DI Dr. Franz Denk, Fr. Susanne Langof, Obmann KR Gerhard Hutter


Bedingt durch einige personelle Änderungen war das Betriebsklima verbesserungswürdig und das Unternehmen sah sich sowohl im Angestellten als auch im Arbeiterbereich mit ersten Fällen von Erkrankungen durch psychische Belastungen konfrontiert. Daher gab es den Entschluss der Geschäftsführung (für beide Unternehmen), externe Hilfe in Anspruch zu nehmen – vorerst mit dem Hauptaugenmerk auf „gesunde Führung“. 

Ziele der Geschäftsführung waren die Reduktion dieser Krankenstände und die Erhöhung der Motivation der Mitarbeiter/innen durch verstärkte Identifikation mit dem Unternehmen und dadurch eine Erhöhung der Produktivität. Im Fokus stand somit sowohl ein Firmen-, als auch ein Mitarbeiternutzen. 

Mit externer Unterstützung wurde in der Wintersaison 2011/12 mit Workshops für Werksmitarbeiter/innen aller 16 Werke und auch der Führungskräfte (Zentrale und Werke) zum Thema „Gesundes Führen“ begonnen. Diese waren ähnlich den Gesundheitszirkeln konzipiert und boten den Mitarbeiter/innen neben fachlichem Input die Möglichkeit, Verbesserungswünsche zu äußern. Diese Maßnahmenvorschläge wurden mit der Geschäftsführung besprochen und im Anschluss je nach Machbarkeit zur Umsetzung gebracht.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen werden diese Verbesserungsworkshops seither jährlich wiederholt. Viele Vorschläge daraus wurden mittlerweile umgesetzt: Von Verbesserungen der Arbeitsplatzgestaltung bzw. der Arbeitsmittel (beispielsweise Pausenräume oder Arbeitsbekleidung) bis gezieltere Besprechungen, um den Informationsfluss zu verbessern.  

Um alle Mitarbeiter/innen über wichtige Neuigkeiten aus allen Abteilungen am Laufenden halten zu können, wird vierteljährlich ein Newsletter („Steinstark“) verteilt.  

Auf Wunsch der Belegschaft wurden auch das Miteinander und sportliche Aktivitäten gefördert. So gibt es alle 4 bis 6 Wochen ein Bewegungsangebot für alle Mitarbeiter/innen, bei dem auch Angehörige herzlich willkommen sind. Beteiligen kann sich jeder, der Zeit und Lust dazu hat. Die Rückmeldungen dazu sind durchwegs positiv, weil durch diese Aktivitäten außerhalb des Unternehmens auch der Zusammenhalt der Mitarbeiter/innen über die jeweiligen Standortgrenzen hinweg gefördert wird. 

Gut angenommen wurde auch der jährliche Gesundheitscheck durch die Gesundheitsbusse der Arbeiterkammer, die jede(r)m Mitarbeiter/in die Chance eines überblicksartigen Checks seines Gesundheitszustands bietet. 

Diese Checks waren Anlass für die Zentrale, unter dem Titel „Rücken Fit“ in Kooperation mit dem ASKÖ regelmäßige Rückengymnastik anzubieten, die von den Mitarbeiter/innen sehr geschätzt wird.  

Weitere Leistungen im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung sind die Abhaltung von Ernährungsvorträgen und regelmäßigen Deutschkursen für Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund. 

Rückblickend kann festgestellt werden, dass die Ziele der Geschäftsführung mit diesen Maßnahmen erreicht wurden und man will auch zukünftig diese Aktivitäten fortführen bzw. sogar noch ausbauen.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Andreas Pulz, Malermeister
8 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Andreas_Pulz__Malermeister.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Andreas Pulz, Helga Pulz, Obmann KR Gerhard Hutter


Herr Pulz entschloss sich im Jahr 2014 für die Durchführung eines BGF-Projektes, um die vorhandene Arbeitsstruktur neu zu überdenken und die Arbeitszufriedenheit und somit auch gleichzeitig das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter/innen im Betrieb und in der Freizeit zu steigern. Am Herzen lagen ihm auch, die täglichen Arbeitsbelastungen seines Teams zu reduzieren und so Ressourcen aufzubauen.

Das Führungsverhalten des Geschäftsführers spiegelt wesentliche gesundheitsförderliche Elemente wider. So wurde seit Unternehmensgründung auf die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter/innen sehr hoher Wert gelegt, sowie darauf, dass diese sich im Unternehmen wohlfühlen und die Aufgabenverteilung gemäß ihrer Kompetenzen und Stärken erfolgt. 

Ein Führungskräftecoaching mit dem Geschäftsführer läutete die Analysephase ein, im Zuge einer Auftaktveranstaltung wurde den Mitarbeiter/innen das Projekt vorgestellt. Um einerseits Gesundheitsressourcen zu erheben und andererseits Arbeitsbelastungen des Arbeitsalltages aufzuzeigen, wurde der gesamten Belegschaft die Gelegenheit geboten, sich bei Gesundheitsworkshops mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen. Aus Lösungsansätzen daraus wurde gemeinsam mit der Geschäftsführung ein Maßnahmenplan erstellt.

Folgende verhältnisorientierte Maßnahmen wurden erarbeitet und umgesetzt: Die Mitarbeiter/innen dürfen über die Länge ihrer Mittagspause (unter Berücksichtigung des aktuellen Arbeitsortes und der Termingebundenheit ) selbst entscheiden , eine Überstundenliste wird zur freien Einsichtnahme aufgelegt und Überzeit wird als Zeitausgleich anstatt monetär ausgeglichen, notwendige Arztbesuche werden in der Arbeitszeit ohne Rechtfertigung gewährt, die Mitarbeiter/innen dürfen ihren Urlaub (unter Berücksichtigung der einlangenden Arbeitsaufträge) untereinander selbst abgleichen und bestimmen und individuelle Rücksichtnahme auf einzelne gesundheitlich beeinträchtigte Mitarbeiter/innen bei der Arbeitseinteilungen. 

Als Maßnahmen zur Verbesserung des eigenen Gesundheitsverhaltens seien folgende erwähnt: Intensivierung der bereits vorhandenen Teambesprechungen (u.a. Arbeitsunterweisungen mit Hinweisen auf Gefahren im Arbeitsbereich mittels Flipchart), Ausbau und Förderung des Teamgeistes durch private gemeinsame Aktivitäten (Fahrradtouren, Kegeln, etc.) und regelmäßige Bereitstellung von kostenlosen Getränken (Mineralwasser und Fruchtsäften) und saisonalem Obst. 

Abgerundet wird dies zusätzlich durch die Weitergabe von Veranstaltungsvorankündigungen zu angebotenen Vorträgen und Workshops der NÖGKK an die Mitarbeiter/innen. 

Aufgrund der Durchführung des BGF-Projektes konnten allgemein viele Verbesserungen und Arbeitserleichterungen im täglichen Arbeitsprozess erzielt werden. Erwähnt sei auch der wertschätzende und sehr persönliche Umgang von Herrn Pulz und das Wissen um das gesundheitsförderliche Arbeiten der Mitarbeiter/innen, was wesentlich zur Nachhaltigkeit beiträgt. 

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Skapa Recycling GmbH
14 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Skapa_Recycling_GmbH.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Ing. Anton Skalnik, Karin Skalnik, Obmann KR Gerhard Hutter


SKAPA Recycling wurde 2011 gegründet. Kerngeschäft ist die Aufbereitung von Aluminiumdosen (UBC used beverage can) bzw. verschiedensten metallischen Rohstoffen  auf einer Fläche von 11.000 m2 Betriebsgelände.

Das Unternehmen mit seinen nun 18 Mitarbeiter/innen wird sehr familiär geführt. Die Mitarbeiter/innen sind die wichtigsten Kräfte im Unternehmen. Es wurde die Möglichkeit  am Projekt „Gesundes Führen“ der NÖGKK teilzunehmen genutzt, um das Wohlbefinden und die Motivation der Mitarbeiter/innen weiter zu fördern.

Im ersten Schritt reflektierten der Geschäftsführer und der Betriebsleiter, begleitet durch  die externe  Beraterin der NÖGKK, ihre eigene Ausgangssituation mit Blick auf Gesundheit und Wohlbefinden. Nach einer Schulung führten beide Einzelgespräche mit allen Mitarbeiter/innen nach dem Vorbild des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“. Ziel war das Erkennen von Stärken und Entwicklungsfeldern im Unternehmen.

Als wesentliche Stärken zeigten sich das familiäre Betriebsklima, der guter Zusammenhalt, der persönliche und freundschaftliche Umgang mit dem Chef, die gemeinsamen Aktivitäten wie Betriebsausflüge, Geburtstagsfeiern, Grillen, Fotokalender usw., der große und ergonomische Arbeitsplatz im Büro und dass für die Sicherheit am Arbeitsplatz sehr viel getan wurde und wird.

Gemeinsam als Maßnahmen wurden erarbeitet:

  • eine bessere Abstimmung und Koordination durch regelmäßige und passende Besprechungsstrukturen (Unternehmensführung, Lager und Büro)
  • Vermeidung von Arbeitsspitzen durch bessere Planung der LKW-Abwicklungen
  • Festlegen eines Vorgehens für die Urlaubseinteilung
  • Festlegung der Verantwortlichkeiten für die Materialablage
  • Klären von Regeln für sicheres Staplerfahren
  • Senken des Lärmpegels im Büro durch Verlegung von Besprechungen in einen anderen Raum
  • Teilnahme am Firmenlauf

Die Gespräche nach Vorbild des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ mit Workshop zur Maßnahmenplanung wurden bereits ein zweites Mal durchgeführt. Der Geschäftsführer, Herr Skalnik, hat die Verantwortung für eine Fortsetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung im Unternehmen übernommen und wird in regelmäßigen Zeitabständen auf die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter/innen eingehen. 

Die Unternehmenskultur wird durch ein gemeinsames Miteinander gefördert und geprägt.

 


Sparkasse Pottenstein N.Ö.
48 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung
Sparkasse_Pottenstein_N.Oe.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Vorstandsvorsitzender Dir. Peter Hayden, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Sparkasse Pottenstein N.Ö. wurde im Jahr 1873 gegründet. Regionale und menschliche Nähe prägen die Bankdienstleistungen und das unverwechselbare Erscheinungsbild dieses Instituts mit seinen zwei Geschäftsstellen und 45 Mitarbeiter/innen.

Motiviert durch das Gesundheitsteam der Sparkasse Pottenstein werden bereits seit  vielen Jahren regelmäßig Aktivitäten zur Gesundheitsförderung im Sinne der körperlichen Gesunderhaltung umgesetzt. Darüber hinaus wurde und wird eine gute Gesprächskultur als  wesentlicher Bestandteil eines gelingenden täglichen Miteinanders gesehen. Mit dem Projekt „Gesundes Führen“ der NÖGKK sollte diesem Aspekt auf Ebene der oberen und mittleren Führungskräfte wieder mehr Energie und Aufmerksamkeit zugeführt werden.

Im ersten Schritt reflektierten die beiden Vorstände, begleitet durch die externe  Beraterin der NÖGKK, über ihre gesundheitliche Ausgangssituation. Nach einer Schulung führten sie Einzelgespräche mit den Mitarbeiter/innen der mittleren Führungsebene nach Vorbild des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“. Ziel war das Erkennen von Stärken und Entwicklungsfeldern für Gesundheit und Wohlbefinden im Unternehmen.

Als wesentliche Stärken zeigten sich die sehr gute wertschätzende Mitarbeiter/innenführung durch die beiden Vorstände, die Nähe der Arbeitsstätte zum Wohnort, die gute Ausstattung des Arbeitsplatzes, die laufenden Gesundheits- und Fitnessangebote und die Zufriedenheit mit der Tätigkeit an sich sowie mit der Arbeit mit Menschen.

Eine wesentliche und über mehrere Schritte erarbeitete Maßnahme zur Verbesserung der Ausgangssituation war ein bedürfnisgerechteres Arbeitszeitmodell inklusive Anpassung der Banköffnungszeiten. Im Umgang mit den zahlreichen neuen Regulativen im Bankbereich wurde zur Entlastung der Mitarbeiter/innen ein gezielteres Vorfiltern der Informationen durch die Vorstände vereinbart. Zur Minderung von Arbeitsdruck wurden Richtlinien zum Umgang mit e-mails vereinbart. Zur Förderung einer guten Zusammenarbeit wurden Teamentwicklungsseminare durchgeführt.

Die Dialogform des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ wird künftig in das Instrument der jährlichen Mitarbeiter/innengespräche integriert. Die Themen, die sich draus zeigen, werden  gemeinsam Lösungen zugeführt werden. Das Gesundheitsteam geleitet durch Frau Rohrer wird weiter regelmäßig Aktivitäten zur Gesundheitsförderung setzen.


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Gänserndorf

Gruppenfoto Gänserndorf


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Rehab GmbH – Rehab Zentrum Gänserndorf
23 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Rehab_GmbH_-_Rehab_Zentrum_Gaenserndorf.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Bettina Ebner-Jelinek, Dr. Ahmadolla Abdelrahimsai, Obmann KR Gerhard


Im Rehab Zentrum Gänserndorf werden seit 2008 unzählige Patienten von einem hoch professionellen Team betreut. Das Zentrum kann in der Zwischenzeit auf mehr als 35.000 Behandlungsserien mit verschiedensten physikalischen und physiotherapeutischen Heilbehandlungen zurückblicken. Seit 2011 gibt es einen Kassenvertrag, der eine Direktverrechnung mit allen Gebietskrankenkassen ermöglicht. Auf drei Ebenen stehen barrierefrei unter anderem Behandlungsräume für physikalische Therapie, Physiotherapie/Heilgymnastik, Ergotherapie und medizinisches, geräteunterstütztes Muskel-Aufbautraining zur Verfügung. 

Um Patienten in ihrem Heilungs- und Gesundungsprozess optimal unterstützen zu können, braucht es ein motiviertes und gesundes Betreuungsteam. Für uns ist Mitarbeiterzufriedenheit von Anfang an, ein Herzensthema und eine wesentliche Voraussetzung für unsere tägliche Arbeit. Aus diesem Grund haben wir uns für den Weg der „Betrieblichen Gesundheitsförderung“ entschieden und gemeinsam mit der NÖGKK das Programm „Gesundes Führen“ gestartet. 

Das NÖGKK-Programm „Gesundes Führen“ basiert auf dem „BGF-Unternehmermodell Gesundes Führen“, einem auf Nachhaltigkeit fokussierten, qualitätsgesicherten BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte des Unternehmens. 

Das Herzstück dieses BGF-Prozesses bildet neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings die Einführung des sog. „Anerkennenden Erfahrungsaustauschs“ als spezielle Form eines Mitarbeitergespräches. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass die Führungskraft der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen ihre gezielte Aufmerksamkeit schenkt und dadurch erwiesener Maßen selbst schon gesundheitsförderlich agiert. Aus dem Blickwinkel der einzelnen Personen heraus, werden vorhandene Ressourcen und Belastungen der Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller dieser Mitarbeitergespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentrale gesundheitliche Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. Auf Basis der Ergebnisse dieser Auswertung werden durch die Führungskräfte unter Einbeziehung der Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen geplant und umgesetzt.

     

Ein kleiner Auszug aus den durch das BGF-Projekt entstandenen und umgesetzten Maßnahmen: 

  • Ein Sonnenschutz wurde in einem Therapieraum installiert. Generell laufend räumliche und arbeitsrelevante Adaptierungen.
  • Das Arbeitsfeld der Ergotherapie wurde den PatientInnen durch ein Informationsschreiben deutlicher gemacht und damit die Information verbessert.
  • Einige Bücher zur spezifischen Information und Weiterbildung wurden nach Wunsch angeschafft.
  • Verschiedenste Therapiematerialien wurden besorgt, ausgetauscht und ergänzt.
  • Der Informationsaustausch zum Schalter und dann auch zum Arzt ist sehr gut und soll unbedingt so bleiben. Dafür wurden die gewünschten Verhaltensweisen schriftlich zusammengefasst und allen Mitarbeiter/innen vorgegeben. Sie werden für die bestehenden und neuen Mitarbeiter/innen immer wieder zur Auffrischung kommuniziert.
  • Um die Kommunikation und das Wissen zwischen den Bereichen zu erhöhen, ist jede/r MitarbeiterIn eingeladen, zu einer Schnupperstunde innerhalb der Arbeitszeit in die anderen Abteilungen zu kommen.
  • Weiterführung des "anerkennenden Erfahrungsaustausches" 1x/Jahr mit allen Mitarbeiter/innen.
  • Die Gehälter der MasseurInnen wurden signifikant und freiwillig erhöht.
  • Kostenlose Mitarbeiternutzung des hauseigenen medizinischen, geräteunterstützten Muskelaufbautrainings und des gesamten Therapie/Behandlungs-Angebotes
  • Fortbildungen/Workshops mit hauseigenem Personal (zB. Haltungsturnen mit Physiotherapeutin) und externen Personen (fachspezifische Weiterbildungen und Coachings)
  • Behandlungs-Kombinationen, die zeitlich schwer umsetzbar waren und sind, bis auf ein Minimum reduziert, besser aufgeteilt oder mit einem größeren Zeitrahmen organisiert.

   


Österreichische Bundesforste AG Nationalparkbetrieb Donau-Auen
21 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Oesterreichische_Bundesforste_AG_-_Nationalparkbetrieb_Donau.jpg Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Doris Neusiedler, Franz Kovacs, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Gesundheit der Mitarbeiter/innen ist den Österreichischen Bundesforsten ein besonderes Anliegen und mit „ÖBfit“ wurde vor Jahren ein unternehmensweites Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in Leben gerufen. Ziel dieses Projekts ist, die Gesundheit und das Gesundheitsbewusstsein der Belegschaft nach deren Wünschen mit Maßnahmen zu festigen bzw. zu fördern. Der Nationalpark Donauauen startete 2009 ein ganzheitliches Gesundheitsprojekt und mittlerweile ist Betriebliche Gesundheitsförderung ein fixer Bestandteil des Unternehmens und sind die Prinzipien im Managementsystem fest verankert. 

Die individuellen Bedürfnisse der Forstarbeiter und Büroangestellten werden laufend in Workshops erhoben und die daraus resultierenden Maßnahmen umgesetzt.  Darüber hinaus wird jährlich ein  Schwerpunktthema aufgegriffen und umgesetzt. Im Budget wird alljährlich ein Betrag für Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung bereitgestellt. 

Im Nationalpark Donauauen wird darauf geachtet, dass auch in Zeiten hoher Belastungsmomente Betriebliche Gesundheitsförderung weitergelebt wird. Große Herausforderungen lassen sich nur mit gesunden und motivierten Mitarbeiter/innen bewältigen. 

Die durch das Projekt deutlich spürbare Motivationssteigerung spiegelt sich in den Ergebnissen der im 2-Jahres-Intervall stattfindenden Mitarbeiterbefragung wider. So bewerteten über 90% der  Befragten das BGF-Projekt mit „sehr gut“ bzw. „gut“.

Die Vernetzung mit den anderen Standorten der Österreichischen Bundesforste ist durch die bundesweite Ausrollung und die Teilnahme an diversen Veranstaltungen des ÖNBGF gegeben.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Betriebliche Gesundheitsförderung mit „ÖBfit“ nachhaltig im Unternehmen verankert ist und auch in Zukunft beibehalten wird.

Das Unternehmen erhält das Gütesiegel zum zweiten Mal in Folge verliehen.



PARGA Park- und Gartentechnik GmbH
17 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

PARGA_Park-_und_Gartentechnik_GmbH.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Günter R. Purkhauser, Obmann KR Gerhard Hutter


Mit dem Modell „Gesundes Führen“ hat das Unternehmen eine Chance erkannt, die Mitarbeiter/innen mit ihren Ressourcen und Ideen noch besser ins Unternehmen zu integrieren. „Gesundes Führen“ basiert auf einem Unternehmermodell in der BGF, das wesentlich von und durch die Führungskräfte des Unternehmens getragen wird. Der Geschäftsführung erschien dieses Modell hinsichtlich der nachhaltigen Verankerung im Betrieb als sinnvoll.

Betriebliche Gesundheitsförderung hat sich im Unternehmen besonders durch Partizipation etabliert. Spezielle Themen sind Urlaubsplanungen trotz Hochsaison. Seit BGF gelebt wird, hat sich das Teamklima verbessert und durch laufende Mitarbeiter-gespräche haben sich wertvolle Synergien ergeben. Das geschaffene gesundheits-förderliche Betriebsklima und die immer wiederkehrende Optimierung der Arbeitssituationen motivieren sowohl die Führungskräfte als auch die Mitarbeiter/innen.

Folgende Ziele wurden mit BGF verfolgt:

  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und der Motivation
  • Optimierung der Arbeitsabläufe, des Arbeitsplatzes aus Sicht der Mitarbeiter/innen
  • Durchführung der Evaluierung psychischer Belastung
  • Stärkung des Teamzusammenhaltes
  • Ressourcen und Belastungen erheben und Vorschläge für eine gesunde Gestaltung des Arbeitsalltages auszuarbeiten

Es konnten folgende Handlungsfelder aus der Bedarfserhebung abgeleitet werden.

  • Stärkung des Teams durch laufenden Organisationsveränderungsprozess
  • Stärkung des Teams durch gemeinsame Aktivitäten
  • Anpassung der räumlichen Situation
  • Anschaffung ergonomischer Büromöbel
  • Gemeinsame sportliche Betätigungen
  • Besuch von Gesundheitsveranstaltungen
     

Zahlreiche verhältnisorientierte Maßnahmen wurden erarbeitet und umgesetzt: Mit den Mitarbeiter/innen werden jährliche „Gesunde Dialoge“ auch außerhalb des Firmengeländes geführt, monatlich erfolgen Jour fixe mit den Führungskräften um laufende Organisationsveränderungen zu reflektieren und um die Stärken der einzelnen Mitarbeiter/innen noch besser einsetzen zu können. Für alle Mitarbeiter/innen gibt es zwei bis drei Mal jährlich einen offiziellen Info-Abend durch den Geschäftsführer betreffend Firmenstatus, Visionen und Gesundheitsthemen. Beim Ausklang am Buffet wird durch persönliche Gespräche auch die interne Kommunikation gefördert.
Weiters wurde eine Küche und ein eigener Sozialraum mit Abzug für Raucher geschaffen sowie ergonomische Sessel angekauft.

Als Maßnahmen, die zur Steigerung des Gesundheitsverhaltens beitragen, können folgende erwähnt werden: gemeinsame Mittagspausen steigern das Wohlbefinden und tragen zur Förderung der Kommunikation bei, Gründung einer Laufgruppe, die sich wöchentlich trifft, gemeinsame Aktivitäten wie z. B. Betriebsausflüge dienen der Teamstärkung.

Die Belegschaft wird auch regelmäßig über Emails, Jour fixe und Info Abende über BGF-Aktivitäten informiert.

Die Geschäftsführung sieht die Mitarbeiter/innen als beste Ressource und daher ist es wichtig, dass diese sich wohlfühlen und mit ihren konstruktiven Ideen das Unternehmen bereichern.
Der Betrieb erhält das Gütesiegel zum zweiten Mal in Folge verliehen.


up

Gmünd

Gruppenfoto Gmünd


Gruppenfoto_Gmuend.jpg



Rammel GmbH
14 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Rammel_GmbH.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, 
Irmgard Rammel, Alexander Rammel, Obmann KR Gerhard Hutter


Abgeleitet vom Firmenslogan „Richtig entsorgen – wichtig für morgen“ wurde 2014 das Projekt „Fit und gesund beim Entsorgen – wichtig für morgen“ gestartet. Im Zuge einer Auftaktveranstaltung wurde den Mitarbeiter/innen das Projekt vorgestellt. Sie wurde so gestaltet, dass alle Beschäftigten daran teilnehmen konnten. Zur Analyse des Gesundheitsverhaltens wurde eine schriftliche Befragung aller Mitarbeiter/innen durchgeführt.

Ein Führungskräftecoaching mit dem Geschäftsführer und seiner Gattin setzte die Analysephase fort. Um einerseits Gesundheitsressourcen zu erheben und andererseits Arbeitsbelastungen des Arbeitsalltages aufzuzeigen, wurde der gesamten Belegschaft die Gelegenheit geboten, sich bei Gesundheitsworkshops mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen. Aus Lösungsansätzen daraus wurde gemeinsam mit der Geschäftsführung ein Maßnahmenplan erstellt.

Zahlreiche verhältnisorientierte Maßnahmen wurden erarbeitet und umgesetzt: Ankauf neuer ergonomischer Schreibtischsesseln, morgendliches Terminplanungsgespräch mit allen Mitarbeiter/innen, Montage von Funkgeräten auf allen Fahrzeugen, Vergrößerung des Umkleidebereiches, Einbau neuer Duschen, Einbau eines Büro-Kundenfensters - um nur einige zu nennen. Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens wurde ein Erste-Hilfe-Kurs angeboten und die Küche bzw. Aufenthaltsraum neu gestaltet. Weiters wird laufend vom Betrieb saisonales Obst, Tee und Mineralwasser kostenlos zur Verfügung gestellt.

Aus Sicht der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter/innen hat das BGF-Projekt zu einer Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins im Betrieb beigetragen. Eine Weiterführung der gesundheitsförderlichen Maßnahmen wird angestrebt.
Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Verein Soziale Initiative Gmünd
30 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

Verein_Soziale_Initiative_Gmuend.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS,
Sabine Neumann-Jeram, Michaela Holzschuh, Obmann KR Gerhard Hutter


Betriebliche Gesundheitsförderung ist schon viele Jahre fixer Bestandteil im Verein Soziale Initiative Gmünd, deshalb wurde bereits zum dritten Mal das Gütesiegel zuerkannt. Gesundheit ist diesem Unternehmen ein wichtiges Anliegen und wird als Lernprozess mit vielseitigen Wirkungen gesehen – auf Basis von Partizipation und Solidarität. Sowohl Schlüsselarbeitskräfte als auch Transitmitarbeiterinnen sind in diesen Prozess mit einbezogen, eine starke Einbindung von Mitarbeiterinnen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderungen und Erkrankungen erfolgt ebenso. Vorhandene Strukturen wurden genutzt und Betriebliche Gesundheitsförderung integriert. So werden beispielsweise regelmäßige, wöchentliche Teambesprechungen für BGF-Themen genutzt und eine jährliche BGF-Klausur für die Schlüsselarbeitskräfte zur Erstellung des BGF-Jahresplanes eingeführt. Beim Gesundheitszirkel für Transitmitarbeiterinnen wird darauf geachtet, dass sowohl ältere als auch jüngere Mitarbeiterinnen, Behinderte und Migrantinnen beteiligt sind. Besprechungen der BGF-Beauftragten und der Geschäftsführerinnen zur Planung und Nachbereitung von Maßnahmen finden ebenso statt. Die BGF-Beauftragte hat die Aufgabe, die Mitarbeiterinnen mit ihren individuellen Anliegen wahrzunehmen und Lösungen für Konflikte und Krisen mit der Belegschaft zu suchen und umzusetzen. Die Informationsweitergabe über Aktivitäten zur Betrieblichen Gesundheitsförderung an die Transitmitarbeiterinnen erfolgt in Gruppen, Einzelgesprächen, Workshops und Vorträgen. Die Schlüsselarbeitskräfte werden in den wöchentlichen Teamsitzungen, Weiterbildungen etc. über Betriebliche Gesundheitsförderung informiert. Durch regelmäßige Teamsupervisionen, Anpassung der Pausenzeiten, Productive Ageing, Umbau der Büroräume etc. wurde das Wohlbefinden erhöht und ein Zugang zur Betrieblichen Gesundheitsförderung für alle Mitarbeiterinnen erreicht. Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens werden Vorträge und Workshops beispielsweise zu den Themen „Psychische Erkrankungen“, „Burn Out Prophylaxe“, etc. angeboten. Frauenspezifische Themen wie Mehrfachbelastung wurden ebenso in den Maßnahmenkatalog integriert. Wöchentliche Teambesprechungen mit BGF als Tagesordnungspunkt, eine jährliche BGF-Klausur, Weiterführung der Gesundheitszirkel und eine Verantwortliche für Betriebliche Gesundheitsförderung sichern die Nachhaltigkeit. Persönliche Anregungen und Anmerkungen beim BGF-Fragebogen für Transitmitarbeiterinnen werden ernst genommen und bei der weiteren Planung und Vorgehensweise berücksichtigt. Eine wertschätzende Haltung wird gefördert und ist in der Betriebskultur verankert.

Da wir ein sozialökonomischer Betrieb sind werden Maßnahmen aus Mitteln des AMS NÖ und einer Eigenerwirtschaftung finanziert.

Das Unternehmen erhält zum dritten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

 


Moorheilbad Harbach
488 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

Moorheilbad_Harbach.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Dr. Christina Lohninger, Obmann KR Gerhard Hutter


Das Moorheilbad Harbach legt als Gesundheitsbetrieb seit seinem Bestehen großen Wert auf Betriebliche Gesundheitsförderung. BGF ist fixer Bestandteil der Unternehmenspolitik und wird laufend weiterentwickelt. Den Mitgliedern des „BGF-Arbeitskreises“ ist es ein Anliegen, durch laufende Gespräche und Befragungen mit der Kollegenschaft alle Altersgruppen in die Entwicklung verhaltens- und verhältnisorientierter Maßnahmen im Bereich betrieblicher Gesundheitsförderung mit einzubeziehen. Auch im Lehrlingsschulungsprogramm wurde gezielt auf diese Mitarbeitergruppe eingegangen und das Programm auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Zusätzliche Programme und Projekte (z.B. Ernährungsprojekte, Workshop mit der hauseigenen Diätologin/Psychologin) werden laufend umgesetzt. Ein umfassendes Lebensstil-Programm für Mitarbeiter/innen mit jährlichen Schwerpunkten zu den Themen Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit hat das Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensweise. Die Ergebnisse der Evaluierungsbögen dieser Aktivitäten sowie die Ergebnisse aus den Mitarbeitergesprächen und Befragungen werden im Arbeitskreis „Betriebliche Gesundheitsförderung“ sowie im Management als Basis für die Entwicklung weiterer Maßnahmen genutzt.
Das Unternehmen erhält zum dritten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.


up

Hollabrunn

Fossek OG
12 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung


Die Geschäftsführerin der Firma Fossek OG, Frau Ilse Fossek, führte ab Herbst 2011 in ihrem Betrieb das BGF-Projekt „Gesunde Mitarbeiter/innen = Gesunder Betrieb“ durch. Der Entschluss dazu war das Anliegen, durch verbesserte Rahmenbedingungen für die Belegschaft deren Identifikation mit dem Unternehmen zu verstärken. 

Im Zuge der Implementierung von Betrieblicher Gesundheitsförderung wurde das Thema „Gesundheit“ in das Firmenleitbild integriert. Beim Folgeprojekt „Gesundes Führen“ konnte Frau Fossek mit Hilfe einer externen Expertin das Führen von bedürfnisgerechten Dialogen erlernen und erproben. 

Auch einige Maßnahmen wurden wieder eingeführt wie z. B. die Übernahme von Eigenverantwortung der Mitarbeiterinnen bei Projekten (Zeitrahmen, Einteilung der Arbeitszeit, die Anforderung zur Aufnahme neuer Mitarbeiterinnen erfolgt durch das Team – nicht über die Geschäftsführung, auch die Auswahl der betreffenden Mitarbeiterin erfolgt durch das Team), der Einsatz und Ankauf für neue Arbeitsmittel erfolgt durch Vorschlag der Mitarbeiterinnen und wird von der Geschäftsführung zur Kenntnis genommen und auch umgesetzt, Selbstbestimmung über die Häufigkeit und Länge der Pausen (hebt das Selbstbewusstsein der Mitarbeiterinnen und ist Wertschätzung durch die Geschäftsführerin), freie Gestaltung der Arbeitszeit durch die Mitarbeiterinnen innerhalb des gesetzlichen Rahmens (z. B. 1 Woche Vollzeit, danach wieder Teilzeit, wie es die familiären Verhältnisse zulassen).

Betriebliche Gesundheitsförderung und die Weiterführung von gesunden Dialogen sind ein fixer Bestandteil von Teambesprechungen und Mitarbeitergesprächen aber auch zur Erarbeitung von neuen Maßnahmen.
Das Unternehmen erhält das Gütesiegel zum zweiten Mal in Folge verliehen.


up

Horn

Gruppenfoto Horn


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Eisen Stark GmbH
6 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Eisen_Stark_GmbH.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Gottfried Stark, Christine Kellner, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Firma Eisen Stark GmbH ist ein junger, innovativer und qualitätsbewusster Familienbetrieb in Irnfritz, Bezirk Horn (NÖ). Durch Flexibilität, Zuverlässigkeit und einem Bekenntnis zu Qualität bietet das kleine Team des Eisenfachhandels seinen KundInnen eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen auf dem Gebiet Bearbeitung von Metall- und Stahlwaren und Verkauf von Metallwaren, Bau- und Heimwerkerbedarf.

„Gesundes Führen“ (2014/15) 

Die Gesundheit der Belegschaft steht für Eisen Stark GmbH seit jeher an oberster Stelle: Bereits 2007 wurde ein Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) im Unternehmen gestartet, der sich mit der Optimierung von Arbeitsprozessen befasste und das Einbinden der Mitarbeiter/innen sehr förderte. Daraus resultierten bereits verhaltens- sowie verhältnispräventive Maßnahmen, welche die Freude an deren Tätigkeit fördern und dazu beitragen, dass die MitarbeiterInnen gerne in die Arbeit kommen. 

Mit dem BGF-Projekt „Gesundes Führen“, das in Kooperation mit der NÖGKK durchgeführt wurde und auf dem „BGF-UnternehmerInnenmodell Gesundes Führen“ basiert, sollte diese positive Entwicklung zusätzlich abgesichert und weiter gestärkt werden.  

Hinter „Gesundes Führen“ steckt ein auf Nachhaltigkeit fokussierter, qualitätsgesicherter BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte des Unternehmens: Neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings wird der sogenannte „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ als spezielle Form eines Mitarbeiter/innengespräches installiert: Im Rahmen eines Zweiergesprächs werden von der Führungskraft vorhandene Ressourcen und Belastungen im Unternehmen aus Sicht der einzelnen Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller Mitarbeiter/innengespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentralen gesundheitlichen Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. In einem nächsten Schritt leitet die Führungskraft gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen ab, die in der Folge im Unternehmen erprobt werden. Nach einigen Monaten wird die Umsetzung der Maßnahme überprüft.

 

Beispiele von Maßnahmen, die bei Eisen Stark GmbH umgesetzt wurden:  

  • Änderungen auf Ebene der Arbeitsorganisation und Arbeitseinteilung: u.a. Diensttausch, Umgestaltung von Samstagsdiensten, Umgang mit Stressphasen, Vertretungsregelungen, interne Arbeitseinteilung und Übergaberegelungen
  • Reduktion durch Lärmbelästigung durch Anschaffung eines E-Staplers und Überprüfung der Radio- und Telefonanlage

  • Reduktion von Elektrosmog und Belastung durch Bildschirmarbeit (z.B. Verstärker abmontiert, WLAN ein und aus; Informationsbroschüre zu E-Smog und Bildschirmarbeit; Augenübungen)
  • Reduktion von Staub im Büro: Putzplan überarbeitet
  • Schutzcreme für Hände; Atemschutzmaske für Mitarbeiter/innen
  • Reorganisation des Schraubenregals um Verletzungsgefahr zu minimieren
  • Reorganisation Regale und Ablauf der Lieferung, um Platzmangel zu minimieren
  • Kompetenz, Weiterbildung: interne Schulungen, Jobrotation, strukturierter Austausch von Maschinenkenntnissen
  • Struktuierter Austausch in Form eines runden Tisches für alle Mitarbeiter/innen, 4-mal pro Jahr
  • finanzielle Förderung von Fitnessclub-Mitgliedschaften für die Mitarbeiter/innen
  • Ernährungsoptimierung (Obstkorb, Mittagessen für die Mitarbeiter/innen),
  • Betriebsausflüge



Maschinenring Service Nö-Wien eGen
45 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Maschinenring_Service_NOe-Wien_eGen.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Michaela Dietrich, Christian Wildeis, MBA, Obmann KR Gerhard Hutter


Aufgrund der Verankerung der Betrieblichen Gesundheitsförderung in einem strategischen Unternehmensziel unter der Sozialverantwortung für unsere Mitarbeiter/innen, werden die Messungen in den Businessplan mitaufgenommen. In einem jährlichen Management Review werden diese Ziele quantitativ (ist z.B. bei der Mitarbeiterbefragung nicht jährlich sondern im 2-3 jährlichen Abstand möglich) und qualitativ bewertet. Danach werden Maßnahmen zur Weiterentwicklung bzw. Verbesserung festgelegt und neue Ziele gesetzt. 

Das Wiedereingliederungsmanagement wird zukünftig vertieft (Prozessbeschreibung im Personalmanagementhandbuch und Involvierung der Arbeitsmedizinerin); und das Thema Gesundheit in gewisse Schulungen integriert (z.B. Landesvertriebsrunde: Vortrag der Arbeitsmedizinerin Frau Dr. Wenig zum gesunden Rücken vor allem bei langen Autofahrten, Verrechnungskräfteworkshop: Übungen zum gesunden Rücken und Vortrag mit Arbeitsmedizinerin). Bei der österreichweiten Bundestagung der Maschinenringe wird ein Vortrag zu Motivation angeboten. Für die Arbeiter der MR Service NÖ-Wien eGen werden strukturiert Maßnahmen angeboten (z.B. Erste-Hilfe-Auffrischung, Mitarbeiterzeitung, Teilnahme an BGF Projekten, Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung, Schulungsmaßnahmen zur Weiterqualifizierung).

Die BGF Charta wurde 2009 unterzeichnet, das Unternehmen erhält das Gütesiegel zum zweiten Mal verliehen.


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Korneuburg

Gruppenfoto Korneuburg


Gruppenfoto_Korneuburg.jpg



Ing. Siegfried Manschein GmbH
21 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung


Nach dem Start des BGF-Projektes im Jahr 2010 versuchte die Gesundheitsbeauftragte, Frau Christine Manschein, durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und Mitarbeiterworkshops sowie in den wöchentlichen Teamsitzungen die bereits umgesetzten und teils noch laufenden Maßnahmen zu optimieren. Immer wiederkehrende Einzelgespräche mit den Mitarbeitern ermöglichen der gesamten Belegschaft Wünsche, Anregungen und auch Beschwerden vorzubringen. Die Gesprächskultur und die gegenseitige Wertschätzung wurde ebenso gesteigert wie die Arbeitszufriedenheit.

Das Erreichte halten und optimieren, die BGF soll eine ständig bewegende und bewegte Kraft im Unternehmen sein.

Die Firma Manschein erhält das Gütesiegel nach 2012 (bis 2015) zum zweiten Mal in Folge.



Citroën Österreich GmbH PSA Ersatzteilzentrum Spillern
86 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Citroen_Oesterreich_GmbH_PSA_Ersatzteilzentrum_Spillern.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Alexandra Gartler, Artan Wöll, Obmann KR Gerhard Hutter


Im Rahmen des Projektes wurden zahlreiche Aktionen erfolgreich umgesetzt, die auch noch heute Gültigkeit haben.

Das Hauptziel bestand darin gesundheitsfördernde Maßnahmen zu erheben und

umzusetzen ebenso wie Betriebliche Gesundheitsförderung nachhaltig im Arbeitsalltag des Unternehmens zu integrieren. 

Ziele, mit denen BGM verfolgt wurde: 

  • Gesundheitsfördernde Maßnahmen erheben und nach Möglichkeit umsetzen
  • Sensibilisierung auf die eigene Gesundheitskompetenz
  • Etablierung eines gesundheitsförderlichen Führungsstils
  • Erhöhung der Mitarbeitermotivation
  • Verbesserung des Arbeitsumfeldes
  • SMST-Weiterentwicklung

Die Mitarbeiter/innen konnten sich  durch Arbeitssicherheitszirkel, Workshops und  Ergonomieprojekten an der Maßnahmenplanung aktiv beteiligen und mitwirken.

Es wurden viele Veränderungen und Verbesserungen im persönlichen Gesundheitsverhalten gesetzt, wie zum Beispiel:

  • Jährliche Vorsorgeuntersuchungen im Unternehmen
  • Regelmäßige Sicherheitsunterweisungen
  • Mobiler Masseur
  • Externer Beratungsdienst Corrente für alle Mitarbeiter/innen
  • Gratisobst
  • Garten als Pausenbereich

In der Verhältnisprävention konnten folgende Verbesserungen erzielt werden:

  • Austausch der Bürostühle und Anschaffung von PC-Beleuchtungen
  • Sicherheit und Ergonomie wurden verstärkt

Alle Aktionen werden entsprechend eines BGF/BGM-Managementkreislauf (Analyse-Planung-Umsetzung-Evaluierung) verfolgt. Ziel ist es, nicht nur die Aktionen umzusetzen, sondern auch langfristig in Form von Standards im Unternehmen zu verankern. 

Weitere geplante Themenschwerpunkte sind: 

  • Weiterhin strukturiertes Vorgehen bei der Bedarfserhebung (Mitarbeiterbefragung, Innovationsteam)
  • Mitarbeiterpartizipation bei der Maßnahmenplanung
  • Evaluierung der umgesetzten Maßnahmen
  • Führungskräfteschulung, speziell für neue Führungskräfte
  • Verbesserung der unternehmensinternen Feedback-Kultur mit themabezogenen Schulungen für die Führungskräfte
  • Verbesserung des Informationsflusses
  • Schulungen zur Stressprävention veranlassen

 

Das Unternehmen erhält das Gütesiegel zum zweiten Mal in Folge verliehen.



Audio Exklusiv GmbH
10 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Audio_Exklusiv_GmbH_2.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Roland Gschaider, Johanna Eder, Obmann KR Gerhard Hutter


Gesundheitsaufgaben im Unternehmen sind Gemeinschaftsaufgaben und bedeuten, dass das Thema Gesundheit auf allen Ebenen gelebt werden will.

Im Unternehmen wird Betriebliches Gesundheitsmanagement bereits seit 2011 gelebt. Es wurde dazu ein Projektstrukturplan erarbeitet, die Mitarbeiter/innen werden laufend über neue Gesundheitsthemen informiert. Regelmäßig Mitarbeitergespräche fördern die Kommunikationen und ergeben laufend Verbesserungsvorschläge, die in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst werden. 

Die Geschäftsleitung gemeinsam mit der Sicherheitsvertrauensperson analysiert die Maßnahmen und führt die Umsetzung durch. Wichtig dabei ist, die Kommunikation der Entscheidungen und die Mitteilung der Umsetzungen an die Mitarbeiter/innen. 

Zur Erleichterung der täglichen Arbeit werden Produktschulungen in der Arbeitszeit und zum Teil auch direkt beim Hersteller durchgeführt, auch wurden größere Transportfahrzeuge angeschafft. Für Büromitarbeiter/innen wurden  größere leistungsstärkere Computerbildschirme angekauft um die Augen zu schonen und die Arbeitssituation zu verbessern. Weiters werden die Mitarbeiter/innen immer wieder zur Ideensammlung zur Stabilisierung der Auftragslage (z.B. Produktpalette, Werbung etc.) eingeladen. 

Zum Interessensaustausch sowohl in der Firma als auch privat wurde eine Kommunikationsplattform im Internet installiert. 

Darüber hinaus werden Gratis-Kaffee inklusive Maschine und gesunde Biosäfte von regionalen Anbietern zur Verfügung gestellt. Gemeinsam erfolgen Teilnahmen an öffentlichen Veranstaltungen, an Präventionsveranstaltungen der NÖGKK sowie aktive Besuche im Fitnesscenter.

Auch der private Hund darf mit ins Büro genommen werden, dies fördert nicht nur die Kommunikation unter den Kollege/innen sondern auch die Bewegung während der Pausen. 

Gesundheit und Motivation zu laufenden Projekten sind ein wichtiger Stellenwert im Unternehmen und sollen ständig ausgebaut werden.

Das Unternehmen erhält das Gütesiegel zum zweiten Mal verliehen.



König Sonnenschutz GmbH
55 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Koenig_Sonnenschutz_GmbH_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Jennifer Zimmermann, Margarete Zimmermann, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Betriebliche Gesundheitsförderung wurde 2011 mit „Gesundes Führen“ gestartet und kontinuierlich weiter fortgeführt. Die regelmäßig, einmal jährlich durchgeführten Mitarbeitergespräche, der anerkennende Erfahrungsaustausch, ein eigener Fragekatalog für die Belegschaft sowie die Begleitung eines externen Beraters helfen der Gesundheitsverantwortlichen, Frau Margarete Zimmermann, den Maßnahmenkatalog immer wieder zu aktualisieren. Eine Verbesserung der Kommunikation, der Arbeitsbedingungen und der Arbeitsmittel sind erkennbare Erfolge für das laufende Projekt.

Ziel ist das Umgesetzte beizubehalten und die Bereitschaft für Verbesserung  von Seiten der Führungskräfte ebenso wie von Seiten der Belegschaft zu erhalten.

Die Firma König erhält das Gütesiegel nach 2012 (bis 2015) zum zweiten Mal in Folge.



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Krems

Gruppenfoto Krems


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LOISIUM Kellerwelt BetriebsGmbH & Co. KG
19 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

LOISIUM_Kellerwelt_BetriebsGmbH___Co._KG_4.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Hans-Peter Trimmel, Obmann KR Gerhard Hutter


Die LOISIUM WeinErlebnisWelt in Langenlois hat sich seit seiner Eröffnung 2003 zum Zentrum für Wein und Kultur in Niederösterreich etabliert. Mitten in den Weinbergen tauchen Besucher in einem 1,5 Kilometer langen und bis zu 900 Jahre alten Kellerlabyrinth tief unter der Stadt in die faszinierende Welt des Weines ein. 18 künstlerisch-spielerisch gestaltete Stationen führen Groß und Klein an das Thema rund um die Weintraube heran. In der angeschlossenen Vinothek & Sektothek können die feinen Tropfen der Region verkostet, genossen und zu „Ab-Hof-Preisen“ mit nach Hause genommen werden. 

Als führendes Unternehmen im niederösterreichischen Tourismusbereich ist das Wohlbefinden der zahlreichen Besucher der WeinErlebnisWelt ein zentrales Thema. Damit das gut und erfolgreich funktionieren kann, braucht es eine gute Führung und ein starkes und gesundes Team. Das war eines der Gründe, weshalb sich die Firmenleitung für die Investition in „Betriebliche Gesundheitsförderung“ entschieden hat und gemeinsam mit der NÖGKK das Programm „Gesundes Führen“ gestartet hat. 

Das NÖGKK-Programm „Gesundes Führen“ basiert auf dem „BGF-Unternehmermodell Gesundes Führen“, einem auf Nachhaltigkeit fokussierten, qualitätsgesicherten BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte des Unternehmens.

Das Herzstück dieses BGF-Prozesses bildet neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings die Einführung des sog. „Anerkennenden Erfahrungsaustauschs“ als spezielle Form eines Mitarbeitergespräches. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass die Führungskraft der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen ihre gezielte Aufmerksamkeit schenkt und dadurch erwiesener Maßen selbst schon gesundheitsförderlich agiert. Aus dem Blickwinkel der einzelnen Personen heraus, werden vorhandene Ressourcen und Belastungen der Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller dieser Mitarbeitergespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentrale gesundheitliche Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. Auf Basis der Ergebnisse dieser Auswertung werden durch die Führungskräfte unter Einbeziehung der Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen geplant und umgesetzt. 

Auszug aus den durch das BGF-Projekt entstandenen und umgesetzten Maßnahmen: 

  • Gemeinsame Richtlinien erstellen, damit die Fehlerhäufigkeit gesenkt werden kann und für alle mehr Klarheit und Einigkeit über folgende Themen besteht: Bestellungen, Nachschlichtung, Shopgestaltung etc.
  • Weiterführung des "anerkennenden Erfahrungsaustausches" 1x/Jahr mit allen Mitrbeiter/innen.
  • Regelmäßiges Jour Fixe mit Führungskräften und allen Mitarbeiter/innen 1x im Monat für eine Stunde.
  • Regelmäßige Abteilungsbesprechungen (Vino und Gastro, Kassa, Shop, Technik) um die Kommunikation zu verbessern.
  • Bessere Beschilderung im Eingangsbereich um die wartenden Kunden besser zu informieren und damit die Beschwerden zu senken.

 


ÖKOKREIS – Verein zur Förderung biologischer, ökologischer und sozialer Initiativen
36 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

OeKOKREIS_-_Verein_zur_Foerderung_biologischer__oekologis_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, DI (FH) Ute Blaich, Carina Kos, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Gesundheit der Mitarbeiter/innen, Wertschätzung und Partizipation waren beim Ökokreis schon immer wichtige Themen. Seit dem Projekt „Gemeinsam Gesund“ im Jahr 2006 werden durch die Geschäftsführung immer wieder spezielle Schwerpunkte in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Mentale Gesundheit gesetzt. Im Jahr 2013 wurde Frau DI (FH) Ute Blaich neue Geschäftsführerin des Ökokreis Ottenstein. Weiters kam mit Frau Carina Kos auch eine neue Personalentwicklerin ins Team, die seitdem als Gesundheitsbeauftragte fungiert. Die Geschäftsführerin und auch die Gesundheitsbeauftragte halten an den bereits integrierten Strukturen des BGM fest und sind um laufende Weiterentwicklung von neuen Ansätzen in diesem Bereich bemüht. Vor allem die Mitsprachemöglichkeit der Mitarbeiter/innen bei der Verbesserung von Arbeitsabläufen hat aus Sicht der Geschäftsführung zu einem hervorragenden Miteinander und sehr guten Gemeinschaftsgefühl beigetragen. 

Im Jahr 2015 erhielten die Beschäftigten neuerlich die Möglichkeit, sich mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen. Von BGF-Beratern der NÖGKK moderierte Mitarbeiterworkshops wurden durchgeführt. Transitmitarbeiter/innen und Schlüsselarbeitskräfte verfügen über unterschiedliches Ressourcen- bzw. Belastungspotential. Beiden Gruppen wurde die Möglichkeit geboten, der Informationsveranstaltung vor den Workshops beizuwohnen. Beim zeitlichen Ablauf der Workshops wurde ebenfalls auf die individuellen Besonderheiten der Gruppen eingegangen. Zahlreiche verhältnisorientierte Maßnahmen kamen zur Umsetzung. So wurde beispielsweise das Beleuchtungskonzept im Haus unter Einbeziehung aller Beschäftigten gemeinsam überarbeitet. Eine nunmehr fixe wöchentliche Arbeitsvorschau für die Transitmitarbeiter/innen wird sehr positiv bewertet. Zusätzliche Duschmöglichkeiten wurden geschafften und die Aufenthaltsräume bzw. der Eingangsbereich mit „Wohlfühlfarben“ ausgemalt. Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens der Mitarbeiter/innen standen Bildungs- und Gesundheitstage zu den Themen Stressbewältigung, Yoga, Umgang mit Konflikten und Meditation auf dem Programm. Weiters wurde Ernährungs- und Suchtberatung angeboten.  

Die Weiterführung der gesundheitsförderlichen Maßnahmen wird natürlich angestrebt, die Miteinbeziehung der Mitarbeiter/innen in Verbesserungsprozesse wird auch in Zukunft ein Thema für den Ökokreis bleiben.
Das BGF-Gütesiegel wird zum dritten Mal in Folge verliehen.


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Melk

Gruppenfoto Melk


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Zimmerei Weichslbaum GmbH
10 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Zimmerei_Weichslbaum_GmbH_2.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Kurt Weichslbaum, Silvia Weichslbaum, Obmann KR Gerhard Hutter


Im November 2014 entschied sich der Betriebsinhaber gemeinsam mit der NÖGKK ein Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung zu starten um seinen Mitarbeiter/innen ein gesundes Arbeitsumfeld zu ermöglichen. Die Erhebung und Beseitigung etwaiger vorhandener gesundheitsbelastender Faktoren war mitunter ein Beweggrund zur Durchführung eines BGF-Projektes. 

Seitens der Firmenleitung wurden bisher schon zahlreiche verhaltens- und verhältnis-orientierte Maßnahmen gesetzt, die maßgeblich zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit beitrugen wie z. B. freie Auswahl der Arbeitskleidung, Betriebsausflüge und Firmenbesichtigungen, kleine Aufmerksamkeiten zum Geburtstag, Firmenhandys für langjährige Mitarbeiter/innen, individuelle Gestaltung der Arbeitszeiten je nach Bedürfnissen, laufend persönliche Mitarbeitergespräche, gemeinsames Aufarbeiten von Problemen sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter/innen. 

Im Zuge einer Besprechung wurden die Mitarbeiter/innen von der Geschäftsleitung über den bevorstehende Projektablauf informiert. 

Ein Führungskräftecoaching mit dem Geschäftsführer setzte die Analysephase fort. Um einerseits Gesundheitsressourcen zu erheben und andererseits Arbeitsbelastungen des Arbeitsalltages aufzuzeigen, wurde der gesamten Belegschaft die Gelegenheit geboten, sich bei Gesundheitsworkshops mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen.

Die Analysephase hat gezeigt, dass Handlungsbedarf in den Bereichen Arbeitsumgebung und Arbeitsabläufe/-organisation besteht. Aus Lösungsansätzen daraus wurde gemeinsam mit der Geschäftsführung ein Maßnahmenplan erstellt.

Im Zuge der Maßnahmenumsetzung wurden die im Zusammenführungs-Workshop beschlossenen Maßnahmen in regelmäßigen Besprechungen detailliert geplant, intern moderiert durch Geschäftsleitung.

Folgende Maßnahmen haben eine Verbesserung der Arbeitsumgebung bzw. Optimierung der internen Organisation herbeigeführt:

  • für Baustellenbesprechungen und Kundentermine steht jetzt ein Elektroauto sowie ein Firmenbus zur Verfügung
  • die Lagerhalle wurde umgebaut und neue Regale angeschafft
  • damit alle Informationen über die anstehenden Baustellen vorhanden sind werden die Pläne bereits am Vortag ausgedruckt und wenn notwendig zusätzliche Besprechungen abgehalten
  • gemeinsame Konzertbesuche sowie eine Schifffahrt trugen zum Teambuilding bei

Weiters werden bei den zwei Mal jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen Ressourcen sowie etwaiges Verbesserungspotential besprochen. In regelmäßigen Abständen finden Besprechungen statt, bei denen neben tätigkeitsspezifischen Themen auch Inhalte aus dem BGF-Projekt besprochen werden. Die Belegschaft wird auch regelmäßig über verhaltensorientierte Angebote der NÖGKK zu den Themen Ernährung, Bewegung und Mentales informiert.

Aus Sicht der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter/innen hat das BGF-Projekt zu einer Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins im Betrieb beigetragen, infolge der Implementierung der bereits gesetzten Maßnahmen in den Regelbetrieb wird die Nachhaltigkeit gewährleistet.
Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen



Ortner GmbH
48 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Ortner_GmbH_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Manfred Huber, Obmann KR Gerhard Hutter


2009 – 2011 wurde das BGF-Projekt „Fit für Euro 2012“ durchgeführt. Um BGF weiterzuleben und fest ins Unternehmen zu verankern startete die ORTNER GmbH 2014 das Projekt „Gesundes Führen“ mit der NÖGKK.

Wertschätzung und Anerkennung der Beschäftigten sind gelebte Unternehmenswerte bei ORTNER GmbH. Herr DI Huber und sein Führungskräfteteam pflegen einen stark mitarbeiterorientierten Führungsstil und legen besonderen Wert auf transparente und systematische Kommunikation.

Die Bedürfnisse der Führungskräfte wurden im Rahmen persönlicher und vertraulicher Gesundheitscoachings mit der externen Beraterin erhoben. Hier wurden auch persönliche sowie betriebliche Ziele zur Erhaltung bzw. Förderung der Gesundheit (psychisch, physisch, sozial) und Arbeitsfähigkeit der Führungskräfte definiert. Die betrieblichen Ziele wurden in die partizipative Maßnahmenplanung einbezogen, im Projektverlauf umgesetzt bzw. deren Umsetzung geplant. Die persönlichen Gesundheitsziele wurden schriftlich festgelegt und im Projektverlauf immer wieder zwischen der Beraterin und den Führungskräften besprochen und so in Erinnerung gerufen bzw. deren Umsetzung reflektiert.

In einem partizipativen Maßnahmenplanungs-Workshop (Führungskräfte und Mitarbeiter/innen) wurden die ausgewerteten Stärken und Schwächen im Rahmen des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ dargestellt und die Maßnahmenplanung in Angriff genommen. Das Ergebnis ist ein Maßnahmenplan mit konkreten Maßnahmen und entsprechenden Zuständigkeiten.

Folgende Maßnahmen haben eine Verbesserung der Arbeitsumgebung bzw. Optimierung der internen Organisation herbeigeführt: Anbringen einer Sonnenschutzvorrichtung, Anschaffung eines Hubtisches zur Arbeitserleichterung, Bereitstellung einer persönlichen Schutzausrüstung, Einrichtung eines Sozialraumes nach den Wünschen der Mitarbeiter/innen, Anbringen von Wasserspendern und Organisation eines täglichen Jausenangebotes im Betrieb durch den örtlichen Bäcker.

Die Stärkung der innerbetrieblichen Kommunikation erfolgt durch Betriebsbesprechungen (1 – 2 mal jährlich) mit allen Führungskräften und Mitarbeiter/innen. Weiters wird jährlich ein Betriebsausflug durchgeführt.

Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens werden Obst und Getränke bereitgestellt, für die Mitarbeiter/innen im Außendienst ein Qualy-Training organisiert, außerdem hat sich eine selbstorganisierte Laufgruppe gebildet.

Durch diese kontinuierliche und strukturierte Weiterarbeit am Thema Betriebliche Gesundheitsförderung wird gewährleistet, dass das Thema Gesundheit und Arbeitsfähigkeit von Mitarbeiter/innen und Führungskräften auch weiterhin systematisch und nachhaltig bei ORTNER GmbH integriert wird.

Das Unternehmen erhält das Gütesiegel zum zweiten Mal in Folge verliehen.



Kerschner Wohndesign GmbH
10 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

Kerschner_Wohndesign_GmbH_2.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Elisabeth Kerschner, Hans-Peter Kerschner, Obmann KR Gerhard Hutter


Im Zuge des Regionenprojektes Melk wurde erstmalig 2007 ein BGF-Projekt durchgeführt. Für dieses wurde 2010 das Gütesiegel zuerkannt. Als besondere Auszeichnung wurde der BGF-Preis verliehen. Durch die erfolgreiche Weiterführung wurde 2013 das Gütesiegel wiederverliehen. Die Erfolge und bereits erreichten Ziele zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist und Grund genug sind, auch in Zukunft BGF/BGM als Bestandteil der Firmenphilosophie zu leben.

In jährlich stattfindenden Einzelgesprächen mit der Führungskraft nach dem Konzept „Gesundes Führen“ können sich die Mitarbeiter/innen mit eigenen Verbesserungsvorschlägen einbringen, die in einem Maßnahmenkatalog festgehalten werden. Die Abarbeitung des Maßnahmenkatalogs erfolgt im Rahmen eines Workshops mit allen Mitarbeiter/innen, die Moderation erfolgt intern. Die Ziele sind folgendermaßen definiert: Mängel im Arbeitsablauf beseitigen, Verbesserung der Kommunikation, Teamgeist stärken und die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.

Die Zielerreichung wird durch regelmäßige Besprechungen, Ernennung von Hauptverantwortlichen einzelner Arbeitsbereiche sowie gemeinsame private Unternehmungen zweimal jährlich gewährleistet.

Die regelmäßigen Besprechungen werden vor allem auch partieweise (Chef-Chefin, Chef-Büro, Chef-Montageteam)  fortgesetzt. Jede/r Mitarbeiter/in ist darüber unterrichtet, was eingefordert werden kann, aber auch was beizutragen ist.

Statement: Ohne Mitarbeiter, die Freude am Arbeiten haben, wird kein Betrieb erfolgreich sein. Vor allem durch das Instrument des anerkennenden Erfahrungsaustausches wurde die Möglichkeit geschaffen, jede/n einzelne/n Mitarbeiter/in einzubeziehen um das Arbeitsklima und die Arbeitsabläufe zu optimieren.

Das Unternehmen erhält das Gütesiegel zu dritten Mal in Folge verliehen.



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Mistelbach

Gruppenfoto Mistelbach


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Schreiber & Partner Naturstein GmbH
25 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Schreiber___Partner_Natursteine_GmbH_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Wilhelm Schreiber, Thomas Stecher, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Firma Schreiber & Partner Natursteine GmbH wurde von Herrn Wilhelm Schreiber und einem Geschäftspartner im Jahr 2011 aus der Konkursmasse angekauft (vormals Firma Rada seit 1949). Das Unternehmen versteht sich als traditioneller Steinmetzbetrieb in dem Sinn, die überlieferte Steinmetzkunst zu pflegen und das Wissen für die Zukunft zu erhalten. Unter Einsatz moderner Bearbeitungsmaschinen und Methoden soll zeitgemäße Architektur in Stein geformt werden und mit handwerklichem Können sollen alte Kulturbauten erhalten und restauriert werden. Die Schaffung und Erhaltung bleibender, teilweise kultureller Werte für den Kunden, die Allgemeinheit und das Unternehmen ist unser Ziel. 

Der neuen Geschäftsleitung sind das Wohlbefinden, die Arbeitszufriedenheit sowie die soziale Stärkung zwischen Mitarbeiter/innen und der Geschäftsleitung sehr wichtig. Da es bei dem Programm „Gesundes Führen“ der NÖGKK genau um diese Ziele geht, hat sich die Firma Schreiber & Partner entschlossen bei dem Projekt mitzumachen, um bei der Umsetzung der Ziele kompetent unterstützt zu werden. 

Das NÖGKK-Programm „Gesundes Führen“ basiert auf dem „BGF- Unternehmer/innen-modell Gesundes Führen“, einem auf Nachhaltigkeit fokussierten, qualitätsgesicherten BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte des Unternehmens.

Das Herzstück dieses BGF-Prozesses bildet neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings die Einführung des sogenannten „Anerkennenden Erfahrungs-austauschs“ als spezielle Form eines MitarbeiterInnengespräches. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass die Führungskraft der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen ihre gezielte Aufmerksamkeit schenkt und dadurch erwiesener Maßen selbst schon gesundheitsförderlich agiert. Aus dem Blickwinkel der einzelnen Personen heraus, werden vorhandene Ressourcen und Belastungen der Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller dieser Mitarbeiter/innen-Gespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentrale gesundheitliche Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. Auf Basis der Ergebnisse dieser Auswertung werden durch die Führungskräfte unter Einbeziehung der Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen geplant und umgesetzt. 

Auszug aus den durch das BGF-Projekt entstandenen und umgesetzten Maßnahmen: 

  • Neuregelung der Fahrtpauschale
  • Verbesserung der Arbeitsvorbereitung
  • Zum Thema Rückengesundheit, Teilnahme am Programm „Rücken fit“ der NÖGKK für das gesamte Team
  • Verbesserung der Verfügbarkeit und Bestellung von Materialien
  • Umgestaltung des Lagers
  • Zur Entlastung der Mitarbeiter/innen, Anschaffung eines Vakuumsaugers zum Heben schwerer Platten



hair design christine
7 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

hair_design_christine_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Christine Bernscherer, Rainer Bernscherer, Obmann KR Gerhard Hutter

 

Im Jahr 2011 erfolgte die Teilnahme am NÖGKK-Programm „Gesundes Führen“. Der anerkennende Erfahrungsaustausch findet mehrmals im Jahr statt, wird ausgewertet und es erfolgt daraus eine Ableitung von Maßnahmen.

An Maßnahmen wurden umgesetzt: 1x im Jahr bekommen die Mitarbeiterinnen einen Gutschein für eine Massage, in Stresssituationen wird Obst zur Verfügung gestellt (Zuckerhaushalt) und/oder ein Kuchen von der Chefin gebacken, von 4 Mitarbeiterinnen wird der Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Deswegen wurde ein Fahrradständer vor dem Betriebsgelände vom Betrieb installiert.

In Stresssituationen erfolgen anlassbezogene Angebote von Pausen, Information durch die Geschäftsführung in Bezug auf die Arbeitsausstattung (z. B. Schuhe), zur Teamförderung werden T-Shirts bei der Arbeit vom Dienstgeber zur Verfügung gestellt, 1x im Jahr erfolgt zur Teamförderung ein Betriebsausflug (eventuell auch Anhängen eines 2. Tages).

Geplante Themenschwerpunkte sind die Weiterführung der Gesunden Dialoge, die neue Erarbeitung von Maßnahmen und ein Umbau des Geschäftes ist in Planung - mit Vergrößerung des Aufenthaltsraumes.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal das Gütesiegel verliehen.



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Mödling

Gruppenoto Mödling


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PRISMA solutions EDV-Dienstleistungen GmbH
44 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

PRISMA_solutions_EDV-Dienstleistungen_GmbH_2.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Michaela Figl, Dipl.-Ing. Nik Widmann, Obmann KR Gerhard Hutter


Ein hoch motiviertes Team steht zur Verfügung, um mit den Erfahrungen der Vergangenheit und dem gezielten Blick für die Zukunft die gegenwärtigen Herausforderungen nachhaltig zu lösen.  

Die Mitarbeitergesundheit ist dem Unternehmen ein sehr großes Anliegen. Im Bereich Human Resources wurde als inhaltlicher Schwerpunkt BGF/BGM in Form von regelmäßigen Aktionen und Informationen an die Mitarbeiter/innen verankert. Weiters steht ein beachtliches Budget für Betriebliches Gesundheitsmanagement zur Verfügung. 

Als Maßnahmen zur Reduktion der Arbeitsbelastungen sowie zur Verbesserung der Arbeitsumgebung sei der Ankauf ergonomischer Büroausstattung (gemäß Bedarf), die Lärmreduktion durch einheitliches Symbol für ungestörtes Arbeiten, die Verbesserungen des Beleuchtungssystems; die zentrale Organisation zielorientierter Weiterbildung, sowie die Erarbeitung von Meeting- Regeln (Effizienz) erwähnt. Weiters erfolgte die Erstellung einer zentralen Ansprechpartnerliste, eine interne Schulung zum Thema Konfliktmanagement, mehr Feedback in Form von Lob und Anerkennung sowie konstruktiver Kritik; sowie die Optimierung der Sitzordnung gemäß Zusammenarbeit. 

Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter/innen werden neben Ausbildung und einschlägiger Berufserfahrung insbesondere persönliche Verhaltensweisen und Einstellungen geprüft; neue Mitarbeiter/innen müssen das vorhandene Team optimal ergänzen und die Team-Zusammenarbeit fördern. Für Mitarbeiter/innen mit besonderem Bedarf (z. B. nach Karenzzeit, Mütter mit Kinder, Mitarbeiter/innen die nebenbei studieren) wurden verschiede Teilzeitmodelle erarbeitet. 

Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bieten wir unseren Mitarbeiter/innen in regelmäßigen Abständen firmeninterne Vorträge durch Arbeitspsychologen zu Themen wie „Gesunder Umgang mit Stress“, „Abschalten und Loslassen“, „Gesunder Schlaf“, „Zeit- und Selbstmanagement“, „Ernährung“, etc. Im Intranet werden laufend aktuelle Gesundheitstipps, regionale Termine zu öffentlichen Gesundheitsvorträgen sowie dazugehörige Unterlagen publiziert.

Zusätzlich zu den „klassischen“ Mitarbeiterevents (wie Betriebsausflug, gemeinsame Abendveranstaltungen etc.) und gemeinsamen Projekten im Sozialbereich (beispielsweise Seniorenbetreuung oder Unterstützung von Flüchtlingen) werden auch Sportveranstaltungen angeboten: ein gemeinsamer Schiausflug oder ein Firmenlauf. Oft ergeben sich daraus weitere Aktivitäten, welche dann von den Mitarbeiter/innen in Eigeninitiative organisiert werden, zum Beispiel gemeinsames Wandern, Laufen oder Mountainbiken. 

Abgesehen davon hat auch die gesetzlich vorgeschriebene Analyse der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ergeben, dass wir mit unseren Maßnahmen zur Prävention und proaktivem Gesundheitsmanagement die Bedürfnisse der Mitarbeiter/innen treffen. In den Jahren zuvor waren immer entsprechende Fragen zum Thema eigene Gesundheit und Gesundheit im Unternehmen in der anonymen Mitarbeiterbefragung eingebunden um passende Maßnahmen abzuleiten.  

Aus Sicht der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter/innen haben die Maßnahmen resultierend aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu einer Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins im Betrieb beigetragen: Die Krankenstände sind deutlich zurückgegangen. Die innerbetriebliche Gemeinschaft ist durch die gemeinsamen Aktivitäten noch enger geworden, das Betriebsklima und die Mitarbeiterzufriedenheit haben sich weiter verbessert. Die Auseinandersetzung mit den Vortragsthemen hat den Mitarbeiter/innen die Selbstbestimmung über ihre Gesundheit veranschaulicht. 

Der Grundgedanke ist, dass das Unternehmen Impulse setzt, welche dann von den Mitarbeiter/innen in Eigenverantwortung beziehungsweise auch mit Eigeninitiative weiter umgesetzt werden. Ein gemeinsames Leitbild welches auch Aspekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagement beinhaltet ist in Erarbeitung.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Metallbau Schmuck GmbH
8 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Metallbau_Schmuck_GmbH_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Albert Schmuck, Hana Schmuck, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Unternehmensvision lautet: Wir schaffen Mehrwert für unsere Mitarbeiter/innen und Kund/innen und sind bis zum Jahr 2022 das mitarbeiter- und kundenorientierteste Stahlbau-Schlosserunternehmen im Bezirk Mödling. Um dieses Ziel zu erreichen werden unsere Mitarbeiter/innen intensiv dazu eingeladen, an unserem gemeinsamen Ziel zu arbeiten:

In einer immer mehr globalisierten Welt, in der der Druck auf jeden Menschen immer größer wird, versucht das Unternehmen dem gegenzusteuern und ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen.

Aus den mehrmaligen anberaumten Meetings - Workshops, Klausuren oder Jour-fixes - wurden verschiedene Themenschwerpunkte mitgenommen, welche in Projekten Umsetzung finden.

Handlungsfelder aus der Diagnosephase ergaben sich vor allem in folgenden Bereichen:

  • Beleuchtung
  • Ergonomische Büromöbel
  • hoher Lärmpegel
  • Sozialraum
  • Kommunikation und Information  

Es wurden miteinander Sozialräume geschaffen, in denen jede/r Mitarbeiter/in auch ein Stück seines privaten Lebens einfließen lassen kann – viele Kinderfotos zieren die Wände. Die 4 Tage Woche wurde eingeführt, um die Erholungsphase der Mitarbeiter/innen zu verlängern und dadurch Mehrzeit für Familie und Hobbys geschaffen. Der obligatorische wöchentliche Obstkorb mit Produkten der Region sowie Nichtraucherbüros wurden eingeführt. Neue Beleuchtungsanlagen sowie besser beleuchtete Arbeitsplätze wurden geschaffen, um unter idealen Lichtverhältnissen sowie mit angepassten Möbeln optimale Arbeitsbedingungen zu finden, um gesundheitliche Spätfolgen ausschließen zu können.
Teppiche wurden verlegt, um eine Geräuschminderung herzustellen.

Gemeinsame Werte wurden erarbeitet – so entstand auch ein Leitbild des Unternehmens. Die Stabilität im Team inklusive Leiharbeiter ist die Summe dieser Umsetzungsmaßnahmen und Projekten.

Folgende gesundheitsbezogene Maßnahmen die Führungskräfte betreffend wurden bereits umgesetzt: z.B. Seminar „Vom Mitarbeiter zur Führungskraft“, Coachingausbildung nach ISO, Kommunikationsseminarreihe, Mentoring, Burn out-Seminare sowie ein Wanderwochenende.

Entscheidend für das Unternehmensklima und den Unternehmenserfolg ist, dass die Geschäftsleitung Zeit für das persönliche Mitarbeitergespräch hat, in dem auch Probleme und Anliegen aus dem täglichen Leben besprochen werden können und welches nicht nur einmal im Jahr (Jahresgespräch) durchgeführt wird - dabei wird der Schwerpunkt auf die persönliche Entwicklung gelegt. Ein/e Mitarbeiter/in soll spüren, dass er/sie als Mensch geachtet und nicht nur seine/ihre Arbeitskraft geschätzt wird.
Ebenso werden Mitarbeiterbefragungen durchgeführt, ein Briefkasten wurde aufgehängt, in den Mitarbeiter/innen auch gerne anonym Nachrichten hinterlegen können.

Ein zukünftiges Handlungsfeld sieht die Unternehmensleitung im Konfliktmanagement im Hinblick auf den Faktor Zeit.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.

 


Dr. Wolf Immobilienverwaltung Immobilienmakler GesmbH
4 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Die Firma erhielt bereits 2013 erstmals das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheits-förderung verliehen. Dies war Motivation genug, weitere Maßnahmen im Gesund-heitsmanagement fortzuführen. In den vergangenen Jahren wurde vor allem an der Optimierung der Arbeitsstrukturen gearbeitet. Es wurden Konzepte für rechtzeitige Planungen und Aufgabenverteilungen erarbeitet, um alle Mitarbeiterinnen zu entlasten.

 

Themenschwerpunkte waren:

• Schaffen von klaren Strukturen zur Verbesserung der Arbeitssituation

• Verbesserung des Gesundheitsverhaltens

• Erhaltung des guten Betriebsklimas bzw. Steigerung der Arbeitsmotivation 

Nach dem Projekt „Gesundes Führen“, ebenfalls unterstützt durch die NÖ Gebiets-krankenkasse, wurden jährliche Mitarbeitergespräche eingeführt ein wertschätzender Umgang wird gepflegt.

Mittagspausen werden gemeinsam genutzt. Einerseits zum Informationsaustausch, andererseits um gesunde Mahlzeiten zu bereiten und diese auch im Team zu genießen.

Zur Verbesserung der Gesundheit wurde auch ein Erinnerungssystem für regelmäßige Trinkpausen geschaffen. Um das gute Betriebsklima zu erhalten, werden gemeinsame Unternehmungen geplant und gesundheitsbewußte Vorträge besucht.

Da das Unternehmen vom Kleinbetrieb zum Kleinstbetrieb dezimiert wurde, ist es der Geschäftsführung ein besonderes Anliegen, gerade in dieser Formation innerbetrieblich als auch nach außen hin als Team zu agieren: sich täglich auf einen gemeinschaftlichen Lernprozess einzulassen, Veränderungen zulassen und Verbesserungsvorschläge fördern und unterstützen.

Auch wenn Gesundheitsförderung oft nicht in Zahlen gemessen werden kann, wird eine merkbare Verbesserung im qualitativen Bereich, in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sowie in der Bewältigung mancher schwierigen Arbeitssituationen wi-dergespiegelt.

Betriebliche Gesundheitsförderung, Kommunikationsverbesserungen und Vertrauen sind besonders bei enger Zusammenarbeit wichtig und werden auch weiterhin gefördert.

Dem Unternehmen wird das Gütesiegel zum zweiten Mal in Folge verliehen.


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Neunkirchen

Marktgemeinde Wimpassing
43 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

Marktgemeinde_Wimpassing_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Bürgermeister Walter Jeitler, GR Rosa Ehold, Obmann KR Gerhard Hutter 
 

Die Marktgemeinde Wimpassing hat sich seit dem von 2007 – 2009 durchgeführten BGF-Projekt „Gesunde Gemeinde“ nicht nur für die Implementierung Betrieblicher Gesundheitsförderung in das Unternehmensleitbild, sondern auch für dessen stetige Weiterentwicklung eingesetzt. 

Das Projekt "Gesunde Gemeinde" sollte einerseits helfen, bestehende Schwächen im Gemeindebetrieb hinsichtlich Gesundheit aufzuzeigen und andererseits das Bewusstsein der Mitarbeiter/innen für die Gesundheitsthemen Ernährung, Bewegung und mentale Gesundheit - Stresserkennung zu wecken bzw. zu stärken. 

Durch die Setzung von Verbesserungsmaßnahmen zur betrieblichen "Gesundheit am Arbeitsplatz" sowie durch verschiedene Schwerpunktprogramme (Gesunde Ernährung, Bewegung) konnten die Mitarbeiter/innen zu einer Änderung ihres Lebensstils in Richtung verstärktes Gesundheitsbewusstsein bewegt werden. Ziel dabei ist, gesundheitsschädigende Verhaltensweisen der Bediensteten positiv zu beeinflussen, gesundheitsförderliche Verhaltensweisen zu stärken und die Belastungen am Arbeitsplatz zu reduzieren. 

Durch die jährlich stattfindenden Gesundheitszirkel wird den Mitarbeiter/innen die Möglichkeit geboten, neue Belastungen und dazugehörige Lösungsvorschläge an den Arbeitskreis Betriebliche Gesundheitsförderung weiterzugeben. Ebenso fließen Erkenntnisse aus den Mitarbeitergesprächen in die jährliche Maßnahmenplanung des Arbeitskreises Betriebliche Gesundheitsförderung ein. Die Information über die Ergebnisse aus dem Arbeitskreis an die Mitarbeiter/innen erfolgt grundsätzlich in persönlicher Form, lediglich die Abfrage von Interessent/innen für die Teilnahme an Interventionsprogrammen erfolgt schriftlich. 

Zahlreiche Maßnahmen, die eine Verbesserung der Arbeitsumgebung nach sich ziehen wurden umgesetzt: Ankauf einer neuen Büroausstattung und Spinde, Erneuerung der Duschanlagen sowie der Küchenausstattung. Als verhältnisorientierte Maßnahme ist das Programm „Gesunder Rücken“ – Rückenfit sowie das Programm „BAUfit“ – körpergerechtes Arbeiten hervorzuheben.

Als Schulungsmaßnahme für die Führungskräfte wurde ein Führungskräftecoaching zur Sensibilisierung des eigenen Gesundheitsverhaltens zu den Themenbereichen Ernährung, Bewegung und psychische Belastungen abgehalten. 

Einen zukünftigen Schwerpunkt stellt das Thema „Gesundheitsförderung, Unfallvermeidung und Erste Hilfeleistung“ dar, weiters ist auch wieder das Programm „BAUfit“ für die Mitarbeiter/innen des Bauhofes geplant. 

Mit den geplanten Maßnahmen unterstreicht der Dienstgeber seine Bereitschaft, im Sinne der Mitarbeiter/innen die Betriebliche Gesundheitsförderung stetig weiterzuentwickeln und zu fördern.
Das Unternehmen erhält zum dritten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.


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Scheibbs

Gruppenfoto Scheibbs


Gruppenfoto_Scheibbs_4.jpg


Prauchner GmbH
95 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Prauchner_GmbH.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Prauchner Claudia, Prauchner Christian, Obmann KR Gerhard Hutter


Als familiär geführter Betrieb und regionaler Arbeitgeber sieht es die Geschäftsleitung unter Claudia und Christan Prauchner als Verpflichtung an, die Mitarbeiter/innen so gut wie möglich zu unterstützen, besonders auch hinsichtlich ihrer Gesundheit.

In Kooperation mit der NÖGKK und einem externen Beratungsinstitut wurde das BGF- Projekt „Wir tun’s für uns!“ mit Unterstützung durch den Fond Gesundes Österreich geplant und umgesetzt. Zu Projektbeginn wurde eine gezielte Bedarfserhebung und Analyse der Gesundheitssituation unter Einbeziehung aller Mitarbeiter/innen durchgeführt, um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter/innen zu erheben.

Darauf aufbauend wurden dann hierarchisch getrennte, extern moderierte Gesundheitszirkel abgehalten. Die im Gesundheitszirkel erarbeiteten Lösungs- und Verbesserungsvorschläge wurden seitens der Geschäftsführung in einem Maßnahmenplan festgehalten und für die Umsetzung vorbereitet. Besonderes Augenmerk wurde auch auf Mitarbeiterinnen, welche Betreuungspflichten im Familienverband zu leisten haben, gelegt.

Die Maßnahmenumsetzung reichte von den Bereichen Führung - Kommunikation und Feedback, Information und Mitsprache (Einführung von Morgenbesprechungen, Team- und Mitarbeitergesprächen), Anpassungen bei der Arbeitszeit – Dienstplangestaltung bis zu Verbesserungen von Arbeitsabläufen (Zusammenarbeit sowie Entlastungen beim Heben und Tragen durch Vereinbarungen mit Lieferanten). Im Umgang mit schwierigen Kunden und zur besseren Orientierung für die Mitarbeiter/innen wurde ein verbindlicher Leitfaden zum Thema Umgang mit Beschwerden gemeinsam mit den Führungskräften und Mitarbeiter/innen erarbeitet.

Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens wurde ein Teamtraining für Lehrlinge im Dschungelparcours, Gesunde Jause, Obstkorb, Teambuilding und Stresstests für Mitarbeiter/innen sowie Massage und Wirbelsäulengymnastik angboten. Bei der externen Evaluierung konnte eine Verminderung der körperlichen und sozialen Belastungen sowie eine Stärkung der sozialen Ressourcen festgestellt werden.

Das Hauptaugenmerk des Unternehmens liegt auf der langfristigen Beibehaltung und konsequenten Verfolgung aller guten Vorsätze, der Verwirklichung von gesundheitsfördernden Maßnahmen und vor allem auf der weiteren Sensibilisierung der Mitarbeiter/innen auf die eigene Gesundheit. Als Personalleiterin übernimmt Claudia Prauchner die Funktion der internen BGM-Verantwortlichen und hat BGF in den Leitfaden der Mitarbeiter-Jahresgespräche aufgenommen.

Das Unternehmen erhält das Gütesiegel zum ersten Mal verliehen.



Holzwerkstatt Pechhacker GmbH
17 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Holzwerkstatt_Pechhacker_GmbH_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Friedrich Pechhacker, Margret Pechhacker, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Holzwerkstatt Pechhacker verarbeitet qualitativ hochwertigste Hölzer in Massivbauweise zu modernen Möbelstücken. Besonders ist ebenfalls die Produktion und Entwicklung von Sportgeräten, die zur Gleichgewichtsschulung (MFT Platten) eingesetzt werden. Das Unternehmen ist seit Jahren bereits rauchfrei und deshalb im Bereich Gesundheitsförderung fortschrittlich.

Informationen über BGF wurden im Rahmen eines Erstgespräches erhalten. Um auch arbeitsbedingten Belastungen entgegenzuwirken hat sich die Firmenleitung entschlossen ein BGF-Projekt durchzuführen, die Unterfertigung der Charta erfolgte am 14.03.2014.

Um das große Engagement der Mitarbeiter/innen beizubehalten, konnten unter deren Miteinbeziehung in Workshops Vorschläge erarbeitet werden, welche auf Verbesserungen der Arbeitsorganisation sowie Organisationskultur, Verbesserung der Kommunikation und Besprechungskultur, Verbesserung der Arbeitsumgebung (beengter Arbeitsplatz) sowie auf gesteigertes Gesundheitsbewusstsein und – verhalten abzielten. Gemeinsam wurden die Maßnahmen der Führungskräftecoachings mit den Mitarbeiterworkshops verbunden, der Ansatz erfolgte über Ressourcenstärkung sowie Erhebung von Belastungen. Die Lösungsvorschläge wurden nach bestem Wissen und Gewissen umgesetzt und gegenseitig unterstützend und motivierend gelebt. Als Beispiel dafür kann das Programm „Rücken fit“ erwähnt werden, welches mit einem weiteren Purgstaller Kleinunternehmen gemeinsam im Betriebsgebäude, also vernetzt, angeboten wurde.

Der Bogen der Maßnahmenumsetzung spannte sich von baulichen Änderungen (Zubau einer Halle) über Maßnahmen die Arbeitsorganisation betreffend wie klarere Aufgabenteilung, Abhaltung eines Kreativitätsworkshop zur Produktförderung, Verbesserung der Kommunikation bis hin zu verstärktem internen Wissenstransfer.

Seminare bzw. Vorträge über richtiges Heben und Tragen, Hautschutz und Teambuilding erfolgten, was auch eine Verbesserung des persönlichen Gesundheitsverhaltens zur Folge hatte. Im Zuge des Evaluierungsworkshops konnten Optimierungen der internen Organisation, Verbesserungen in der Kommunikation sowie des allgemeinen Wohlbefindens festgestellt werden. Betriebliche Gesundheitsförderung hat im Unternehmen bereits einen hohen Stellenwert, welcher in Zukunft ausgebaut und weiter forciert wird.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



ÖkoFEN Metall & Heiztechnik GmbH
10 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

OekoFEN_Metall___Heiztechnik_GmbH_2.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Gabriele Datzreiter, Leopold Datzreiter, Obmann KR Gerhard Hutter


Als Pionier in Sachen ökologischer und nachhaltiger Heiztechnik sieht es das Unternehmen als Aufgabe, in Sachen Gesundheitsförderung der Mitarbeiter/innen als Vorbild zu fungieren. Durch das Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit der NÖGKK ist es gelungen, jede/n Mitarbeiter/in zu involvieren und somit viele Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Das Unternehmen schätzt die Leistungen ihrer Mitarbeiter/innen sehr und ist somit bemüht, ihren Wünschen und Anregungen zeitnah und unkompliziert nachzukommen. 

In der Vorprojektphase wurde das BGF Projekt mit dem Geschäftsführer Leopold Datzreiter geplant, die Kick-off Veranstaltung wurde durch ein Gesundheitsreferat von Dr. Christian Schwarz untermauert. Nach einem Sensibilisierungsworkshop für die Führungskräfte sowie einer anonymen Mitarbeiterbefragung wurden extern moderierte Gesundheitsworkshops durchgeführt.

Aus dem daraus abgeleiteten Maßnahmenplan erfolgte die Umsetzung verhaltens- und verhältnisorientierter Maßnahmen. Der Bogen der Handlungsfelder spannte sich von den  Bereichen Kommunikation und Besprechungskultur, Organisation, Ergonomie, Pausengestaltung, Raucherentwöhnungskurs bis hin zur Wirbelsäulengymnastik. Als besonders innovativ ist auch die Durchführung einer Vorsorgeuntersuchung direkt im Betrieb durch einen Arzt zu erwähnen. 

Bei der externen Evaluierung konnten zahlreiche Verbesserungen im Gesundheitsverhalten sowie in den Bereichen Kommunikation und Organisation festgestellt werden.

Der Geschäftsleitung ist das Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter/innen ein wichtiges Anliegen und es wird auch in Zukunft darauf geachtet und budgetiert werden.
Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen



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St. Pölten

Gruppenfoto St. Pölten


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Dr. Heribert Waitzer – FA für Innere Medizin und Sportheilkunde
10 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Dr._Heribert_Waitzer_-_FA_fuer_Innere_Medizin_und_Sporthe_2.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Dagmar Kaiser-Waitzer, Dr. Heribert Waitzer, MSc, Obmann KR Gerhard Hutter


Seit 2004 führt Dr. Waitzer eine Facharztordination für Innere Medizin in St. Pölten mit Schwerpunk Herzerkrankungen und Magen-Darmerkrankungen sowie eine Sportmedizinische Untersuchungsstelle. Außerdem finden sich im Rahmen der Praxis Angebote von ExpertInnen aus den Bereichen Gesundheitscoaching, Sportwissenschaft, Diaetologie und Gesundheitspsychologie.

In der Ordination Dr. Waitzer wird Gesundheit nicht nur für Patient/innen sondern auch für Mitarbeiter/innen groß geschrieben. Neben gemeinsamen Aktivitäten zur Stärkung der Teamzusammengehörigkeit legt Dr. Waitzer besonderen Wert auf eine wertschätzende und transparente Kommunikation. So führt er regelmäßig 4-Augen-Gespräche mit den Mitarbeiter/innen und monatliche Teambesprechungen durch. Darüber hinaus können die Mitarbeiter/innen die gesundheitsfördernden Angebote der Ordination für den Eigenbedarf nutzen.
Einen großen Stellenwert hat das Thema des Umganges der Ordinationsassistentinnen mit den verschiedenen Drucksituationen, wie zum Beispiel Termindruck oder medizinische Notfälle. Hier unterstützt Dr. Waitzer u.a. durch fachliche Fortbildung und ein kostenloses Coaching-Angebot.

Stets um die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter/innen bemüht, entschloss sich Dr. Waitzer 2014 zur Durchführung des Projekts zur Betrieblichen Gesundheitsförderung „Gesundes Führen“, welches mit Unterstützung einer externen Beraterin umgesetzt wurde.  

Dieses von der NÖGKK geförderte Beratungsangebot startete zunächst mit einem vertraulichen Gesundheitscoaching, welches die Beraterin mit Herrn Dr. Waitzer und dem Ordinationsvertreter Dr. Harm durchführte. In den 4-Augen-Gesprächen wurden persönliche sowie betriebliche Ziele zur Erhaltung bzw. Förderung der Gesundheit (psychisch, physisch, sozial) und Arbeitsfähigkeit der Führungskräfte definiert. Es folgte eine Kick-off Veranstaltung, im Rahmen derer alle Mitarbeiterinnen über das Projekt "Gesundes Führen" informiert wurden und Gelegenheit hatten, Fragen zu stellen sowie mögliche Bedenken zu äußern auf welche Herr Dr. Waitzer und die Beraterin ausführlich eingingen. Es folgte eine mündliche Mitarbeiter/innen-Befragung mit semistrukturiertem Mitarbeiter/innen-Gesprächsleitfaden "Anerkennender Erfahrungsaustausch" der Führungskraft mit allen 8 Mitarbeiter/innen (100% Rücklauf) sowie ein Auswertungsworkshop mit Herrn Dr. Waitzer und der Beraterin.  

Insgesamt gaben die Mitarbeiter/innen in den Gesprächen 178 Rückmeldungen, davon entfielen 152 auf Stärken und 26 auf Schwächen des Unternehmens. Das anonymisierte Ergebnis wurde in Form eines Stärken-Schwächen-Profils dargestellt und allen Mitarbeitern im Rahmen eines Workshops rückgemeldet. Gemeinsam wurden auf Basis der Ergebnisse 6 gesundheitsfördernde Maßnahmen festgelegt und mit einem konkreten Zeitplan und entsprechenden Zuständigkeiten versehen. Ein Teil der Maßnahmen konnte zügig umgesetzt werden, wie etwa die Durchführung einer Mitarbeiter/innenschulung in Kooperation mit der AUVA zum Thema „Gesundes Arbeiten für Mitarbeiter/innen mit Patient/innenkontakt“. Mittelfristig wurde an einer Optimierung im Bereich PatientInnenanmeldung durch Neuverteilung der Zuständigkeiten gearbeitet. Weiters wurden gemeinsam neue zeitliche Abläufe in der Ordination festgelegt, welche sowohl für die Führungskräfte als auch für die Mitarbeiter/innen zu einer spürbaren Entlastung führten. Im Rahmen eines gemeinsamen Teamevents wurde 2015 ein Rückzugsraum für Mitarbeiter/innen in der Ordination eingerichtet.   

Sowohl Herr Dr. Waitzer als auch seine Mitarbeiter/innen waren äußerst zufrieden mit Ablauf und Ergebnissen von „Gesundes Führen“. Herr Dr. Waitzer schlussfolgerte im Rahmen der Abschlussevaluation, dass sich das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen durch das Projekt verbessert hat. Ebenso hat sich der Stellenwert von Wohlbefinden im Unternehmen und das Gefühl der gegenseitigen Wertschätzung weiter gesteigert.

 


fairwurzelt (Frauen-Arbeit-Initiative-Regional)
52 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

fairwurzelt_(Frauen-Arbeit-Initiative-Regional)_2.jpg Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Erna Sieberer, Obmann KR Gerhard Hutter
 

Den Verantwortungsträgern des sozialen Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojektes ist die Vermittlung der Wichtigkeit von Gesundheit auf allen Ebenen seit dem Start des BGF-Projektes „Gemeinsam g`sund“ im Jahr 2006 ein großes Anliegen.

In der im Rahmen der Zielvereinbarungen und Pläne nach wie vor tätigen Steuerungsgruppe bildete die Ausbildung von zwei Mitarbeiterinnen zur Projektleiterin und Gesundheitsmoderatorin einen weiteren Meilenstein zur Unterstreichung der Bedeutsamkeit von Gesundheit im Unternehmen.

Zu Beginn des Projektes fanden eine Mitarbeiterbefragung und unter Partizipation der Mitarbeiter/innen Gesundheitszirkel statt. Dabei wurden Gesundheitsressourcen und Belastungsfaktoren mit Lösungsvorschlägen erhoben. Aus den gesammelten Ergebnissen der Gesundheitszirkel wurden gemeinsam mit der Geschäftsführung Verhaltens- und Verhältnismaßnahmen erarbeitet, die unter Berücksichtigung von gegebenen Möglichkeiten umgesetzt wurden.

Der Geschäftsführung des Unternehmens ist es wichtig, die bereits etablierten Maßnahmen fortzusetzen und gleichzeitig unter Berücksichtigung neuer Bedingungen der Arbeitswelt unter Partizipation der Belegschaft weiter auszubauen.

Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein Teil der Unternehmensphilosophie und im Betrieb fest verankert. Die Durchführung von Mitarbeitergesprächen, regelmäßigen Teambesprechungen, die gegenseitige Kommunikation und verschiedenste Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Abhaltung von Gesundheitszirkeln sind ein Selbstverständnis geworden und dienen einer laufenden Qualitätssicherung der BGF.

Dazu tragen zudem im Rahmen von Klausurtagen das Setzen von Themenschwerpunkten und ein Fahrplan für Zuständigkeit, Zeitplan und Controlling ebenfalls bei.  

Dem Unternehmen wird das Gütesiegel des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung für die Jahre 2016 – 2018 zum dritten Mal wieder zuerkannt und im Rahmen der jährlichen Gütesiegelverleihung im Februar 2016 übergeben.

 

 

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St. Pölten Land

Gruppenfoto St. Pölten Land


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Stadtgemeinde Neulengbach
81 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Stadtgemeinde_Neulengbach_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, 
Bürgermeister: Stadtamtsdirektor Leopold Ott, Stadträtin Beate Raabe-Schasching Vizepräsidentin MA, Bürgermeister Franz Wohlmuth, Obmann KR Gerhard Hutter


Unter dem Titel „Gesund und aktiv für unsere Bevölkerung“ startete das BGF-Projekt im September 2012. Die mögliche Vermeidung von und die Vorbeugung gegen Burnout waren die hauptsächlichen Motivationen für ein Projekt. Die Mitarbeiter waren teilweise bei der NÖGKK (51%) und teilweise bei der BVA (49%) versichert, daher wurde die Stadtgemeinde von externen Beratern der NÖGKK und der BVA begleitet.
Der Stadtamtsdirektor, Herr Leopold Ott, machte eine Ausbildung zum Projektleiter und ist immer noch Gesundheitsbeauftragter und Ansprechpartner.
Eine Mitarbeiterbefragung zu Beginn und am Ende und fünf Gesundheitszirkel in allen Bereichen der Gemeinde erbrachten Ergebnisse, die in einem Maßnahmenplan zusammengefasst wurden.
Sowohl im Verhaltens- als auch im Verhältnisbereich wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Bei der Evaluierung am Ende des Projektes betrug das subjektive Wohlbefinden 89 %. Eine spürbare Reduzierung der Gesundheitsbelastungen konnte ebenso erreicht werden, wie eine Steigerung der Arbeitszufriedenheit.
Die kontinuierliche Fortsetzung der Umsetzung der Maßnahmen sowie der Wille und die Bereitschaft, Probleme zu sehen und zu lösen, sollen die Betriebliche Gesundheitsförderung in den Tagesablauf der Stadtgemeinde Neulengbach integrieren.



more.Software GmbH
8 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

more._Software_GmbH_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Rudolf Machherndl, Obmann KR Gerhard Hutter


Seit mehr als 25 Jahren plant, entwickelt und wartet more.Software GmbH evolutionäre Unternehmensdatenbanken. Gegründet wurde die Firma von Irene und Rudolf Machherndl, welche als Unternehmenseigentümer und Geschäftsführer die Geschicke des Softwarehauses leiten. Der Betrieb hat mit einem Kernteam – bestehend aus acht Personen - sowie einem Partnernetzwerk bis dato über 100 Projekte erfolgreich abgewickelt. Diese herausragende Leistung ist jedoch nur zu meistern, wenn Führungsteam und Mitarbeiter/innen gesund und arbeitsfähig sind. Für Irene und Rudolf Machherndl ist daher die eigene Gesundheit, sowie jene der Mitarbeiter/innen, die wertvollste Ressource für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung. Seit jeher hat Gesundheit einen hohen Stellenwert bei more.Software GmbH. Die Führungskräfte und ein Teil der Mitarbeiter/innen pflegen einen ausgesprochen gesundheitsbewussten Lebensstil. Die Führungskräfte sind bemüht, auch die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter/innen laufend zu fördern. Dies beinhaltet die kontinuierliche Investition in ergonomische Bildschirmarbeitsplätze ebenso wie die flexible Zeiteinteilung und systematische Teambesprechungen. Das Büro selbst liegt mitten im Grünen und ist mit einer Küche ausgestattet. Aufgrund der Lage bieten sowohl Arbeitsweg als auch die Pausen Möglichkeit, sich im Grünen aufzuhalten. Mit dem Ziel, die Gesundheitsressourcen und -belastungen im Arbeitsalltag zu reflektieren und die Arbeitsfähigkeit von Führungskräften und Mitarbeiter/innen noch weiter zu stärken, wurde Anfang 2014 das Projekt „Gesundes Führen bei more.Software GmbH“ der NÖGKK gestartet.

Nach einem persönlichen Erstberatungsgespräch im Februar 2014 mit der Beraterin wurden im Rahmen eines Gesundheitscoachings Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Führungskräfte reflektiert und neben persönlichen auch betriebliche Gesundheitsziele abgeleitet. In einem nächsten Schritt informierten Irene und Rudolf Machherndl gemeinsam mit der Beraterin die Mitarbeiter/innen über das Projekt "Gesundes Führen" und regten zu einer offenen Diskussion von Erwartungen, Befürchtungen und möglichem Nutzen der Projektdurchführung an. Das Herzstück des Projekts bildeten Gesunde Dialoge, in denen sich Frau Machherndl mit den Mitarbeiter/innen über Stärken und Schwächen im Unternehmen austauschte. Es zeigte sich insgesamt ein sehr erfreuliches Bild, mit einem großen Überhang an Stärken (70% aller Nennungen). Die Ergebnisse bildeten die Basis für die partizipative Maßnahmenplanung, welche Anfang Juli 2014 durchgeführt wurde. Mit dem Ziel Stärken zu stärken und Schwächen zu optimieren wurden Maßnahmen geplant und in der Folge umgesetzt. Während ein Teil der Maßnahmen wie etwa das zeitweise Ausblenden der automatischen Benachrichtigung bei Einlangen von e-Mails relativ zügig umgesetzt wurden, beabsichtigten Führungskräfte und Mitarbeiter/innen auch die mittelfristige gemeinsame Erarbeitung von Vision und Mission. Weiters sollten durch Optimierungen in den Bereichen Dokumentation und interne Kommunikation insgesamt Arbeitserleichterungen für Mitarbeiter/innen und Führungskräfte bringen.  

Frau Machherndl zeigte sich sehr zufrieden mit Ablauf und Ergebnissen von „Gesundes Führen“. So sollen die Gesunden Dialoge auch in Zukunft bei more.Software GmbH durchgeführt werden, da sie wichtige Anstöße liefern, um anstehende Probleme gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen in Lösungen überzuführen.

  


Constantia Teich GmbH.
914 Mitarbeiter/innen
3. Wiederverleihung

Constantia_Teich_GmbH_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Julia Birner-Schuschu, MBA, Petra Labenbacher, MSc, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Verantwortungsträger des Unternehmens haben bereits seit den 1970er Jahren mit gesundheitsförderlichen Maßnahmen für die Mitarbeiter/innen begonnen, da sehr früh erkannt wurde, dass körperliche Beschwerden oft in engem Zusammenhang mit der ausführenden Tätigkeit am Arbeitsplatz stehen.

Die Betriebliche Gesundheitsförderung wurde 2004 mit dem Projekt „fit@teich“ gestartet und ist inzwischen als ein Teil der Unternehmensphilosophie fest im Unternehmen verankert.

Nach dem Ende des geförderten Projektes wurde die Organisation der betrieblichen Gesundheitsförderung zwecks Nachhaltigkeit in die bei Constantia Teich bestehende und gut funktionierende KVP-Organisation eingegliedert.

Darüber hinaus erfolgte für acht Moderatoren eine mehrtägige Schulung, in der das entsprechende Know-How vermittelt und zum Thema Gesundheitsförderung sensibilisiert wurde.

Die zur Durchführung des Projektes installierte Steuerungsgruppe ist nunmehr in die „Arbeitsgruppe zur Erhalt der Arbeitsfähigkeit“ (AGEA) integriert, welche in regelmäßigen Treffen durch gezielte Maßnahmen den Erhalt der Gesundheit der Mitarbeiter/innen - insbesondere in der Produktion - ermöglichen soll.

In der Anfangsphase des Projektes fanden Mitarbeiterbefragungen, Befragungen über Freizeitverhalten und die Berücksichtigung von Vorschlägen aus der Belegschaft über zukünftige BGF-Aktivitäten statt. Darauf basierend sind im Rahmen der gesetzten Ziele im Laufe der Jahre unzählige Verhaltens- und Verhältnismaßnahmen erarbeitet und unter Festlegung diverser Schwerpunkte umgesetzt worden.

Den Verantwortlichen des Unternehmens ist es wichtig, die bereits etablierten Maßnahmen fortzusetzen und gleichzeitig unter Berücksichtigung neuer Bedingungen der Arbeitswelt weiter auszubauen. Damit soll einerseits das Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter/innen auf hohem Niveau bleiben und andererseits durch Reduzierung und Optimierung von Arbeitsbelastungen bzw. Arbeitsbedingungen zeigen, dass Gesundheit ein Teil der Unternehmenskultur ist.

Dazu tragen das Setzen von Themenschwerpunkten, darauf aufbauende Verhaltens- und Verhältnismaßnahmen und Aktionen bei.

Dem Unternehmen wird das Gütesiegel des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung für die Jahre 2016 – 2018 zum dritten Mal wieder verliehen.

 


up

Tulln

Gruppenfoto Tulln


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Spar Markt Blahuschek GesmbH
20 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Spar_Markt_Blahuscheck_GesmbH_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Claudia Heidenreich, Herma Heidenreich, Obmann KR Gerhard Hutter


Die 2011 gestarteten „Gesunden Dialoge“ konnten auf Grund der von der NÖGKK finanzierten Unterstützung fortgesetzt werden. Die BGF-Ansprechpartnerin, Frau Heidenreich, setzte 2014 und 2015 einen weiteren Durchgang der Einzelgespräche erfolgreich fort.

BGF ist mittlerweile fest verankert und laufend werden Maßnahmen, basierend auf den Ergebnissen der Mitarbeitergespräche, umgesetzt.

Die bereits umgesetzten, oder in Umsetzung stehenden Maßnahmen führten zu einer spürbaren Verbesserung in den Bereichen Arbeitszufriedenheit, Zusammenhalt und Kommunikation.

Die strukturierte Weiterarbeit am Thema Betriebliche Gesundheitsförderung gewährleistet eine nachhaltige Integration von Gesundheit am Arbeitsplatz im Spar Markt Blahuschek.

Die Firma Blahuschek erhält das Gütesiegel nach 2012 (bis 2015) zum zweiten Mal in Folge.



Stadtgemeinde Tulln
327 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

Stadtgemeinde_Tulln_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Franz Xaver Hebenstreit, Wolfgang Schneider, Obmann KR Gerhard Hutter


Seit Start des Projektes 2007 wurde BGF kontinuierlich in die Gemeindestrukturen integriert und ist in den Grundsätzen des Unternehmens fest verankert. Die Ergebnisse der jährlichen Mitarbeitergespräche werden in den Maßnahmenplan genauso aufgenommen wie auch die beim Gesundheitsbeauftragten, Herrn Wolfgang Schneider, direkt vorgebrachten Anliegen. So konnte eine Verbesserung der Kommunikation und eine Steigerung des eigenen Gesundheitsbewusstseins erreicht werden.

Die Beibehaltung der erreichten Veränderungen sowie die ständige Optimierung des Zustandes im Sinne der Mitarbeiter/innen ist das erklärte Ziel der Geschäftsleitung.

Die Stadtgemeinde Tulln erhält das Gütesiegel nach 2010 (bis 2012) und 2013 (bis 2015) bereits das dritte Mal in Folge.



up

Waidhofen/Thaya


Astrid Proksch-Walter Rauchfangkehrermeister
7 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung


Der Betrieb Astrid Proksch-Walter Rauchfangkehrermeister beschäftigt am Standort Waidhofen / Thaya derzeit 7 Mitarbeiter/innen. Zu den Dienstleistungen des Unternehmens zählen die Reinigung und Überprüfung  von Rauchfängen, Öfen aller Art und Heizungsanlagen. Neben diesen klassischen Leistungen werden auch Abgasmessung nach der Bautechnikverordnung und Feuerbeschauen durchgeführt. Seit 2011 ist das Unternehmen mit dem Zertifikat des Umweltmanagementsystems EMAS zertifiziert.  

Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen lagen der Geschäftsführerin, Frau Astrid Proksch-Walter, schon immer am Herzen.

2014 wurde in Kooperation mit der NÖGKK ein BGF-Projekt nach dem BGF-Ansatz „BGF-Unternehmer/innenmodell Gesundes Führen“ umgesetzt. 

Das NÖGKK-Programm „Gesundes Führen“ basiert auf dem „BGF-Unternehmer/innenmodell Gesundes Führen“ - einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten, qualitätsgesicherten BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte des Unternehmens.

Das Herzstück dieses BGF-Prozesses bildet neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings die Einführung des sog.„Anerkennenden Erfahrungsaustauschs“ als spezielle Form eines Mitarbeiter/innengespräches. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass die Führungskraft in diesem Gespräch der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen ihre exklusive Aufmerksamkeit schenkt und dadurch erwiesener Maßen selbst schon gesundheitsförderlich agiert. Aus dem Blickwinkel der einzelnen Personen heraus, werden vorhandene Ressourcen und Belastungen der Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller Mitarbeiter/innen-Gespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentrale gesundheitliche Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. Auf Basis der Ergebnisse dieser Auswertung werden durch die Führungskräfte unter Einbeziehung der Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen geplant und umgesetzt.

 

Auszug aus den bei Proksch-Walter umgesetzten Maßnahmen : 

  • Einführung von fixen monatlichen Teambesprechungen
  • Durchführung eines jährlichen Teamtages, zum Teil mit Teambuildingelementen und ein Ausflug pro Jahr, wo auch die Angehörigen teilnehmen können
  • Sanierungsarbeiten im Sanitätsbereich
  • Verbesserung der Arbeitsabstimmung in der Früh
  • Durchführung eines Erste-Hilfe Auffrischungskurses
  • Einführung von fixen Reinigungs- und Instandhaltungsintervallen der Firmenautos



up

Wien-Umgebung

Gruppenfoto Wien-Umebung


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 AIB Aschenbrenner Industriefußboden GmbH
10 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

AIB_Aschenbrenner_Idustriefussboden_GmbH_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Stefan Aschenbrenner, Susanne Aschenbrenner, Obmann KR Gerhard Hutter


Im Zuge einer Standortverlegung des Unternehmens lag es nahe, auch gesundheitliche Aspekte neu zu überdenken und in die Neugestaltung der Firma miteinfließen zu lassen. Im Zuge der Evaluierung der psychischen Belastungen möchten die Dienstgeber sowohl in der Verhaltensebene, als auch in der Verhältnisebene die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Partner sehen und von ihren Ideen sollen alle profitieren. Die Mitarbeiter/innen leisten Dienst am Kunden und können daher die Bedürfnisse und Belastungen am besten einschätzen und die Arbeitszufriedenheit durch Ihre Vorschläge verbessern. Bis zum Zeitpunkt des Projektstartes gab es punktuelle Aktionen wie gemeinsame Betriebsausflüge oder Heurigenbesuche, sowie Obstkörbe.

Frau Aschenbrenner Susanne, Prokuristin der Firma, wurde als Gesundheitsvertrauensperson ernannt und leitete in diesem Sinne auch das Projekt und war Ansprechpartnerin für die BGF-Beraterin und auch für alle Mitarbeiter/innen.
Die Führungskräfte wurden in einem Führungskräftegespräch sensibilisiert, einerseits wie es ihnen selbst ergeht, was sie für ihre Gesundheit tun, bzw. was sie von ihren Mitarbeiter/innen erwarten.
Gesunde und motivierte Mitarbeiter/innen sind in sozialer und ökonomischer Hinsicht wichtig für ein erfolgreiches Unternehmen, sind die größte Ressource des Betriebs und müssen daher noch intensiver zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden im Betrieb geleitet werden.

Besonderes Augenmerk wurde auf folgende Ziele gelegt:

  • gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen verstärken
  • Identifizierung der psychischen Belastungen im Arbeitsbereich
  • Steigerung der Arbeitszufriedenheit um 10 %
  • Verbesserung der Kommunikation

Die am Workshop teilnehmenden Mitarbeiter/innen konnten sich an der Vorbereitung der Maßnahmenplanung in Form von Erstellung von Lösungsvorschlägen einbringen.

In der Umsetzungsphase konnte man einige Maßnahmen sofort realisieren:

Es wurden verschiedene Arbeitsmittel ergänzt und angekauft, Produktschulungen wurden vereinbart und terminisiert, zur Verbesserung der Kommunikation wurden regelmäßige Jour fixe eingeführt.

Das Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter/innen wurde u. a. gestärkt durch die Bereitstellung von Obstkörben. Gemeinsame Ausflüge stärken das Teamgefühl und heben das Betriebsklima, ein Mitarbeiter wurde zum Teamsprecher zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeiter/innen gewählt.

Aufgrund der Durchführung des BGF-Projektes konnten viele Verbesserungen und Arbeitserleichterungen erzielt werden. Das Unternehmen freut sich, dass die Mitarbeiter/innen über einen sehr hohen Anteil an Ressourcen verfügen und diese auch noch durch das Projekt und  die Unterstützung der NÖ Gebietskrankenkassen steigern konnten. Die Fortführung der bereits bestehenden gesundheitsförderlichen Maßnahmen wird seitens der Geschäftsführung gefördert.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Vienna International Airport Security Services G.m.b.H.
1194 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Vienna_International_Airport_Security_Services_G.m.b.H_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Christian Wittmann, Franz Spitzer, Obmann KR Gerhard Hutter


Im Jahr 2012 wurde die Teamleiterin Personal und die IMS-Beauftragte von der Geschäftsführung mit der systematischen Einführung der Betrieblichen Gesundheitsförderung bei viadonau betraut. Diese wurde mittels eines internen Projektes im Unternehmen implementiert. So wurde im August 2012 – nach intensiven Marktrecherchen – entschieden, dass ein internes BGF-Projekt in Kooperation mit der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse und der Sozialversicherung der Öffentlichen Bediensteten durchgeführt wird. Die Planung und Vorbereitung des Projektes wurde bereits unter Einbeziehung des Betriebsrates durchgeführt, das Projekt dem Management präsentiert und die Zielsetzungen erläutert. 

Im Jänner 2013 wurden an den drei Standorten Aschach, Krems und Bad Deutsch-Altenburg sowie in der Zentrale in Wien Kick-off Veranstaltungen angeboten. Es wurden das Projekt via.fit und die Ziele und Kernelemente der Betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit wurde von einem externen Befragungsinstitut die Zielsetzung und Durchführung der Mitarbeiterbefragungen präsentiert. 

Um einerseits Gesundheitsressourcen zu erheben und andererseits Arbeitsbelastungen des Arbeitsalltags aufzuzeigen, wurde der gesamten Belegschaft die Gelegenheit geboten, sich bei Gesundheitsworkshops mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen. Dadurch konnte Handlungsbedarf in den Bereichen Arbeitsumgebung, Arbeitsabläufe und –organisation sowie Sozial- und Organisationsklima treffsicher geortet und gezielte Maßnahmen ins Auge gefasst werden.

Auf Grundlage  der in den Arbeitskreisen erarbeiteten Lösungs- und Verbesserungsvorschläge konnten in weiterer Folge zahlreiche verhältnisorientierte Maßnahmen umgesetzt werden: Einführung eines Wochenmails zur besseren und gezielteren Informationsweitergabe, Service der Klimaanlagen, Verbesserung der Schleusenbeleuchtung, Verbesserung von Abläufen bei Revisionen sowie die Harmonisierung und Standardisierung durch Einführung von einheitlichen Vorlagen.
Eine weitere Verbesserung erfolgte durch die Erstellung von Arbeitsprogrammen für die Partien der Streckenmitarbeiter: In den quartalsweise stattfindenden Jour fixes werden Abweichungen zwischen Abteilungsleitern, Teamleitern und Gewässermeistern besprochen.

Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens haben zahlreiche Maßnahmen wie die Rückenschule, Vorsorgeuntersuchungen, eine Venowatchuntersuchung, Biofeedbackanalysen, Workshops zu „Stressmanagement“ und „Work-Life-Balance“ sowie die Gesundheitsstraße im Rahmen der Betriebsversammlung 2013 und 2014 beigetragen. Für die Schleusenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter wurde ein zweitägiges Gesundheitsseminar abgehalten, und in den Nachtschichten werden warme Suppen bereitgestellt.

Für Führungskräfte wurde der Managementlehrgang „Gesundes Führen“ sowie das Seminar „Sicherheit und Gesundheit als Führungsaufgabe“ abgehalten.

Die Projektkommunikation wurde durch regelmäßige Informationsschreiben über das Wochenmail sowie die via.fit-Seite im Intranet sichergestellt.

Die Betriebliche Gesundheitsförderung wurde in das Integrierte Managementsystem aufgenommen und budgetiert. Die fachliche und organisatorische Betreuung übernimmt das Team Personal. Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen sind geplant.

Die gesundheitsfördernden Maßnahmen sind bereits auf vielen Ebenen von viadonau positiv spürbar und unterstreichen die mitarbeiterorientierte Unternehmensphilosophie.

viadonau wird zum ersten Mal das BGF-Gütesiegel verliehen.



Steuerberatungskanzlei Bernd Sykora
12 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Steuerberatungskanzlei_Bernd_Sykora_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bernd Sykora, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Jürgen Sykora, Obmann KR Gerhard Hutter


Als traditionsreiches Familienunternehmen feierte die Steuerberatungskanzlei Sykora 2014 ihr 50jähriges Bestehen. Das Verhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/innen in der Kanzlei ist geprägt durch einen offenen, wertschätzenden Umgang. In der gemeinsamen Kaffeepause, welche täglich während der Arbeitszeit stattfindet, werden zeitnah neben beruflichen Neuigkeiten bzw. Fragen auch private Anliegen der Mitarbeiter/innen besprochen. Die Führungskräfte haben daher jederzeit ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter/innen und nehmen nach Möglichkeit Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse. Dies resultiert in einer hohen Mitarbeiter/innenbindung und einer ausgesprochen geringen Fluktuation (2 Mitarbeiter/innen sind bereits seit 30 Jahren in der Kanzlei). 

Seit jeher ist dem Firmengründer Herr Sykora das Wohlbefinden und damit die Arbeitsfähigkeit seiner Mitarbeiter/innen ein großes Anliegen. Er achtet auf ergonomische Arbeitsplätze, in regelmäßigen Abständen werden Teamevents, Firmenausflüge u.ä. veranstaltet. Sowohl Herr Sykora als auch Herr Mag. Sykora – der künftige Unternehmensnachfolger – pflegen einen mitarbeiter/innenorientierten und wertschätzenden Führungsstil, gewähren Ihren Mitarbeiter/innen ausreichend Handlungsspielräume und lassen sie selbständig arbeiten. Trotz der ausgeprägten Ressourcen kann die Arbeit in der Kanzlei mitunter belastend sein, da sie sehr termingetrieben ist. Um den Umgang mit Termindruck und Stress zu verbessern und gleichzeitig die Ressourcen weiter zu stärken und so zum Wohlbefinden beizutragen, entschied sich Herr Mag. Sykora Anfang 2014 zur Umsetzung von Betrieblicher Gesundheitsförderung mit dem Programm "Gesundes Führen" der NÖGKK.  

Nach einem persönlichen Erstberatungsgespräch im Februar 2014 mit der Beraterin wurden im Rahmen eines Gesundheitscoachings Gesundheit und Arbeitsfähigkeit von Herrn Sykora und Herrn Mag. Sykora reflektiert und neben persönlichen auch betriebliche Gesundheitsziele abgeleitet. In einem nächsten Schritt informierten die beiden Führungskräfte gemeinsam mit der Beraterin die Mitarbeiter/innen über das Projekt "Gesundes Führen" und regten zu einer offenen Diskussion von Erwartungen, Befürchtungen und möglichem Nutzens der Projektdurchführung an. Das Herzstück des Projekts bildeten Gesunde Dialoge, in denen sich Herr Mag. Sykora mit den Mitarbeiter/innen über Stärken und Schwächen im Unternehmen austauschte. Es zeigte sich insgesamt ein sehr erfreuliches Bild, mit einem großen Überhang an Stärken (2/3 aller Nennungen). Die Ergebnisse bildeten die Basis für die partizipative Maßnahmenplanung, welche im Mai 2014 durchgeführt wurde. Mit dem Ziel Stärken zu stärken und Schwächen zu optimieren wurden Maßnahmen geplant und in der Folge umgesetzt. Während ein Teil der Maßnahmen wie etwa die Optimierung des Ablagesystems sowie die Einrichtung eines neuen Arbeitsplatzes zeitnah umgesetzt werden konnten, bedurften andere wie die Verbesserung der Parkplatzsituation mit einer einhergehenden Erhöhung der Sicherheit für Mitarbeiter/innen und Klient/innen etwas mehr Zeit. Weitere Maßnahmen wurden zu den Themen „Optimierung der internen Kommunikation“ sowie „Stärkung des sehr positiven Betriebsklimas“ geplant und mittel- bis langfristig umgesetzt.  

Sowohl Herr Mag. Sykora als auch seine Mitarbeiter/innen zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Ansatz „Gesundes Führen“. Gemeinsam mit der Beraterin wurden folgende Maßnahmen zur systematischen Integration von Betrieblichem Gesundheitsmanagement in der Kanzlei festgelegt: 

- Durchführung eines Teamworkshops „Gesundes Führen - Update“

- Ausbildung eines Kollegen zur Sicherheitsvertrauensperson

- Installation eines innerbetrieblichen Ansprechpartners für Gesundheitsbelange

- Durchführung der Evaluierung der psychischen Belastungen

- erneute Durchführung der MitarbeiterInnengespräche mit „Gesundheit und Arbeitsfähigkeit“ als integralem Bestandteil  

 


UTS Geräte Service GmbH
12 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

UTS_Geraete_Service_GmbH_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Sonja Rezek, Wolfgang Rezek, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Firma UTS Geräte Service GmbH wurde 1998 gegründet, um ein verkaufsunabhängiges Service von technisch medizintechnischen Produkten anzubieten. Die Aufgabengebiete der 12 Mitarbeiter/innen umfassen u.a. regelmäßige Wartungen, sicherheitstechnische Überprüfungen, Austausch von Verschleißteilen und fachgerechte Reparaturen.

Als Familie Rezek (Vater und Tochter) vor einigen Jahren die Geschäftsführung des Unternehmens UTS übernahm, entschied sie sich für einen Führungsstil der die Bedürfnisse der Mitarbeiter/innen stärker in den Mittelpunkt stellt, als dies bisher üblich war. Das Projekt „Gesundes Führen“ war eine gute Gelegenheit die Leitung in zwei Punkten zu unterstützen: das Gewöhnen der Mitarbeiter/innen an die neuen Führungspersonen und einen offeneren Führungsstil.

Im ersten Schritt reflektierten die beiden Führungskräfte, begleitet durch die externe  Beraterin der NÖGKK, ihre eigene Ausgangssituation mit Blick auf Gesundheit und Wohlbefinden. Nach einer Schulung führte Frau Rezek Einzelgespräche mit allen Mitarbeiter/innen nach dem Vorbild des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“. Ziel war das Erkennen von Stärken und Entwicklungsfeldern für Gesundheit und Wohlbefinden im Unternehmen.

Als wesentliche Stärken zeigten sich der frische Wind in der Führungskultur, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die Ausstattung mit neuen Sitzmöglichkeiten, die Ausstattung der Küche, die flexible Zeiteinteilung und der gute Gestaltungsspielraum.

Eine wesentliche – gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen erarbeitete – Maßnahme war die Grundreinigung mehrerer Arbeitsbereiche sowie die systematische Neuordnung des Lagers verbunden mit einer Aufstockung von fehlendem Werkzeug. Weiters wurde an der Kommunikation und gegenseitigen Information gearbeitet. Ein engerer Austausch zwischen Chef und Werkstatt wurde vereinbart sowie ein flexibleres Eingehen auf Anforderungen des Außendienstes ermöglicht. Für die Werkstatt wurden Hebehilfen angeschafft. Zusätzlich zu technischen Schulungen werden nun auch Verkaufsschulungen organisiert.

Frau Mag. Sonja Rezek sieht es als ihre Verantwortung weiter aktiv an der Gesundheitsförderung im Unternehmen dran zu bleiben. Künftig werden regelmäßig Mitarbeiter/innengespräche nach Vorbild des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ durchgeführt und Maßnahmen daraus abgeleitet.



Elesa + Ganter Austria GmbH
16 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung


ELESA+GANTER ist ein Joint Venture der beiden Weltmarktführer für Normelemente Elesa S.p.A aus Monza, Italien und Otto Ganter GmbH & Co. KG aus Furtwangen, Deutschland.

Die ELESA+GANTER Austria GmbH am Standort Brunn am Gebirge beschäftigt insgesamt 19 Mitarbeiter/innen in Büro und Lager. Davon sind 4 Mitarbeiter im Außendienst tätig. Ein modernes ERP-System steuert die einzelnen Schritte in Logistik und Verwaltung – das ist die Basis für die herausragende Leistungsfähigkeit des Services von ELESA+GANTER. Außerdem sorgt die umfassende Lagerhaltung für schnelle Verfügbarkeit und Auslieferung der Normelemente. Unsere Lagerflächen haben 1650m². Es können 27.000 Artikel vom Lager geliefert werden.

Gesundheitsförderung und Gesundheitsvorsorge sind bei Elesa+Ganter Austria seit jeher wichtige Anliegen der Geschäftsführung.

2014 wurde in Kooperation mit der NÖGKK ein BGF-Projekt nach dem BGF-Ansatz „BGF-Unternehmermodell Gesundes Führen“ umgesetzt.

Das NÖGKK-Programm „Gesundes Führen“ basiert auf dem „BGF-Unternehmermodell Gesundes Führen“ - einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten, qualitätsgesicherten BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte des Unternehmens.

Das Herzstück dieses BGF-Prozesses bildet neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings die Einführung des sog. „Anerkennenden Erfahrungsaustauschs“ als spezielle Form eines Mitarbeitergespräches. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass die Führungskraft in diesem Gespräch der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen ihre exklusive Aufmerksamkeit schenkt und dadurch erwiesener Maßen selbst schon gesundheitsförderlich agiert. Aus dem Blickwinkel der einzelnen Personen heraus werden vorhandene Ressourcen und Belastungen der Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller Mitarbeitergespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentrale gesundheitliche Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. Auf Basis der Ergebnisse dieser Auswertung werden durch die Führungskräfte unter Einbeziehung der Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen geplant und umgesetzt.

Auszug aus den bei uns umgesetzten Maßnahmen :

  • Organisation von jährlichen Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen - finanzielle Unterstützung durch Firma
  • Störende, laute Hupe im Lager wurde durch „dezenten“ Gong ersetzt – Mitarbeiterzufriedenheit
  • Änderung der Barverkaufs-Öffnungszeiten wurde durchgeführt – Erleichterung für zuständige MA
  • Klare Urlaubsregelungen wurden getroffen und kommunizier
  • Gratis Mineralwasser wird zur Verfügung gestellt



Dr. Birgit Scheruga, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie

5 Mitarbeiter/innen

Erstverleihung


Dr. Birgit Scheruga ist niedergelassene Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie mit Ordination in Schwechat (NÖ). Gemeinsam mit ihren 5 Mitarbeiter/innen bildet sie ein familiäres Team, das kontinuierlich um die Wiederherstellung der Gesundheit von Patient/innen bemüht ist. Aber auch die Gesundheit und das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen sind ihr ein großes Anliegen.  

2014/15 führte Dr. Scheruga in Kooperation mit der NÖGKK das Betriebliche Gesundheitsförderung (kurz ‚BGF’)-Projekt „Gesundes Führen“ durch. Das Projekt sollte eine strukturierte Standortbestimmung für das Unternehmen ermöglichen, indem alle Mitarbeiter/innen bewusst zu Wort kamen und sich gestalterisch in den Arbeitsalltag einbringen konnten.  

Hinter „Gesundes Führen“, welches auf dem „BGF-UnternehmerInnenmodell Gesundes Führen“ basiert, steckt ein auf Nachhaltigkeit fokussierter, qualitätsgesicherter BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte eines Unternehmens: Neben einem begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoaching wird der sogenannte „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ als spezielle Form eines Mitarbeiter/innengespräches installiert: Mittels Zweiergesprächen werden von der Führungskraft vorhandene Ressourcen und Belastungen im Unternehmen aus Sicht der einzelnen Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller Mitarbeiter/innengespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentralen gesundheitlichen Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. In einem Folgeschritt leitet die Führungskraft gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen ab, die die Verhältnis- oder Verhaltensebene betreffen können und im Unternehmen umgesetzt werden. Nach einigen Monaten wird dieser Prozess auf seine Wirkung überprüft.

 

Beispiele von gesundheitsförderlichen Maßnahmen, wie sie in der Arztpraxis Dr. Birgit Scheruga erprobt und umgesetzt wurden:  

  • Konsequentere Pausengestaltung für Mitarbeiter/innen
  • Arbeitsorganisation: veränderte Informationsweitergabe innerhalb des Teams, Maßnahmen Terminvergabe, Umgang mit Befunden, Eintropfen
  • Informationsweitergabe an Patient/innen
  • Teambesprechungen
  • Einschulung OCT
  • Tempo bzw. Hektik in der Praxis minimieren
  • Betriebsausflüge
  • Fortbildung: z.B. Erste-Hilfe-Kurs, Reanimationskurs
  • Tee, Kaffee und Obst für Mitarbeiter/innen
  • Ergonomische Stühle für alle Mitarbeiter/innen
  • Zusätzliche Urlaubstage

 


via donau – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH
263 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

via_donau_-_Oesterreichische_Wasserstrassen-Gesellschaft_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Mag. Agnes Frager, Mag. Sylvia Gombotz, Obmann KR Gerhard Hutter


Mit dem Bekenntnis einen nachhaltigen Weg zu mehr Lebensqualität und einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis zu beschreiten wurde das Projekt „Wir für uns – Vital In Allen Situationen“ von Franz Spitzer, Geschäftsführer des Unternehmens Vienna International Airport Security Services G.m.b.H. ins Leben gerufen. 

Die Erstinformation über das Projekt erfolgte in Form von 3 Kick-off-Veranstaltungen um möglichst viele Mitarbeiter/innen unter Berücksichtigung der Schichtdienste persönlich zu erreichen.

Als erstes Erhebungsinstrument der Analysephase wurde eine schriftliche Mitarbeiterbefragung durchgeführt, weiters fand vor den eigentlichen Gesundheitszirkeln ein Führungskräfte-Workshop statt, um die Führungskräfte auf das BGF-Projekt zu sensibilisieren und die Vorbildwirkung der Führungskraft in den Vordergrund zu stellen.

Die Teilnehmer/innen der 16 moderierten Arbeitskreise deckten alle Arbeitsbereiche des Unternehmens ab, was aufgrund der Schichtdienste besonders hervorzuheben ist. 

Zahlreiche verhältnisorientierte Maßnahmen wurden aufgrund der in den Arbeitskreisen erarbeiteten Lösungs- und Verbesserungsvorschlägen umgesetzt: Einrichtung eines Pausenraums, gemeinsame Umgestaltung des Dienst-/Schichtplans, Desinfektionsspender und Handschuhe wurden angeschafft, eine Änderungsschneiderei für Arbeitskleidung ins Leben gerufen sowie eine Möglichkeit für VIAS-Mitarbeiter/innen, ein günstiges und nahrhaftes Mittagsmenü zu erhalten, um nur einige hervorzuheben.

Durch die Einführung einer zusätzlichen Führungsebene wurde – allen voran das mitarbeiterorientierte Vorgesetztenverhalten und die soziale Unterstützung durch die Vorgesetzten – die innerbetriebliche Kommunikation wesentlich verbessert. 

Zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens wurde die Anzahl der Wasserspender erhöht, Getränke- und Essensautomaten angeschafft, Obstkörbe bereitgestellt. Mitarbeiter/innen können weiters vergünstigt ein Fitness-Center und einen Betriebskindergarten am Standort Flughafen nützen. 

Als gesundheitsbezogene Maßnahme für Führungskräfte sind u.a. die Seminare „Gesundes Führen“, „Mitarbeitergespräche“ sowie „Feedback geben & nehmen“ zu erwähnen. 

Im Vorfeld erfolgte der Aufbau einer internen Kommunikationsschiene mittels quartalsweisen Berichten in der Mitarbeiterzeitung, regelmäßigen Bereichsrundgängen sowie Aushängen in den Sozialräumen. Mittlerweile wurde auch zur Verbesserung einer einheitlichen, unternehmensweiten Kommunikation und Information jedem/r Mitarbeiter/in ein E-Mail-Account zur Verfügung gestellt, wo diese/r sich durch interne Newslettersysteme immer up to date halten kann. 

Im Sinne der Nachhaltigkeit wird der Fokus der Geschäftsführung weiterhin auf die Reduzierung der Arbeitsbelastungen gerichtet sein, durch strukturierte Mitarbeitergespräche ist die Partizipation der Mitarbeiter/innen auch zukünftig gewährleistet.
Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Österreichische Bundesforste AG – Unternehmensleitung
170 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Oesterreichische_Bundesforste_AG_-_Unternehmensleitung_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Elisabeth Putzgruber, Lydia Schmatz, Präsident Ing. Andreas Freistetter, Obmann KR Gerhard Hutter


Das österreichweite Projekt „ÖBfit“ der Österreichischen Bundesforste AG hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit konkreten Maßnahmen zu fördern. Die Unternehmensleitung startete 2010 mit einer Auftaktveranstaltung für alle Mitarbeiter/innen und einer schriftlichen Gesundheitsbefragung.

Eine Verankerung der Prinzipien der BGF in das Managementsystem und die Managementinstrumente der ÖBF AG sind erfolgt. Es werden laufend Maßnahmen in den verschiedensten Bereichen angeboten wie: soziale Maßnahmen (gemeinsame Feiern), Maßnahmen zur Zusammenarbeit von Führungskräften und Mitarbeitern (Workshop Stress & Burnout), diverse Untersuchungen (BIA-Messung, Augentest, Gesundheitsuntersuchungen usw.), sportliche Maßnahmen (Volleyball, Fußball, Teilnahme am Business Run in Wien), Maßnahmen für die Entspannung (Shiatsu, Massage), Maßnahmen zur gesunden Ernährung und viele weitere Maßnahmen (Gesundheitsbrunch mit Impulsvorträgen, Anschaffung von Besteck für die Mittagspause) usw.

Es wird ein Schwerpunktthema pro Jahr festgesetzt (2012: Motivation - Wertschätzung, 2013: Ernährung, 2014: Stress & Burnout, 2015: Stütz- und Bewegungsapparat).

Das Unternehmen ist sehr interessiert an der Förderung und Vorbeugung der individuellen Gesundheit und stellt dazu jährlich ein Budget pro Mitarbeiter von ca. € 50,- zur Verfügung. Maßnahmen, welche im Unternehmen stattfinden, werden in der Arbeitszeit durchgeführt – externe Maßnahmen werden mit einem Kostenzuschuss bedacht.

Weitere Themen für die Zukunft sind: die Führungsebene noch mehr einzubeziehen, Arbeitsplatzevaluierungen, Frauen- und Männergesundheit sowie Teile des jetzigen Angebotes weiterführen und vertiefen.

Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

 


Alten- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder
124 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

Alten-_und_Pflegeheim_der_Barmherzigen_Brueder_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Direktor Ing. Dietmar Stockinger, Direktorin Karin Schmidt, Obmann KR Gerhard Hutter


Im Jahr 2007 wurde mit dem Projekt B-B-K in Zusammenarbeit mit der NÖGKK begonnen. Die Betriebliche Gesundheitsförderung gehörte schon Jahre vor dem ersten Projekt zur Unternehmenskultur und ist Auftrag des Ordens. Die Erwartungen und Erkenntnisse aus dem Projekt B-B-K veranlassten uns weitere Projekte zu gestalten. Ab dem Jahr 2011 wurde das BGF Projekt B-B-K vom Projekt „Gesund und Aktiv in Kritzendorf“ abgelöst. 

In den Jahren 2012 bis 2015 lief zusätzlich das Projekt „Gemeinsam auf dem Weg“. Ziel des Projektes war die Steigerung der persönlichen Entwicklungsbereitschaft, Burnout-Prävention, Entspannung, motivierende Kommunikation und Steigerung der Arbeits- und Lebensqualität. An diesem Projekt nahmen die Mitarbeiter/innen aller Berufsgruppen, die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sowie unsere Bewohner/innen und deren Angehörige teil. 

Das größte Ziel wird in den nächsten Jahren der Abriss, Umbau und Neubau des Hauses sein. Dementsprechend werden die Ziele formuliert. Das Haus wird selbstverständlich auch den Fokus auf die Themen legen, die aufgrund der MItarbeiterbefragung noch identifiziert werden müssen. In den Wohnbereichen, die schlechtere Ergebnisse erzielten, werden Ziele formuliert und mit den Wohnbereichsleitungen umgesetzt.

An der Evaluierung der psychischen Belastungen wird weiterhin gearbeitet.

Folgende Ziele bestehen weiterhin:

  • Unterstützung bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
  • Erhaltung und Verbesserung des Arbeitsklimas
  • Erhaltung und Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Förderung der Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Wertschätzung durch die Führungskräfte
  • Unterstützung der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Das Unternehmen erhält zum dritten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.



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Wr. Neustadt-Land

Gruppenfoto Wr. Neustadt-Land


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Maschinenring Bucklige Welt
9 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Maschinenring_Bucklige_Welt_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Obmann Karl Schabauer, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Ing. Wolfgang Pürrer, Obmann KR Gerhard Hutter


Nach der erfolgreichen Durchführung eines BGF Projektes mit Gütesiegel-Auszeichnung der Landesgenossenschaft Maschinenring-Service NÖ-Wien eGen mit Sitz in Mold wurde dieses Projekt allen Geschäftsführern/innen der regionalen Maschinenringe in Niederösterreich vorgestellt. Es wurde eine niederösterreichweite Steuerungsgruppe installiert, welche die Ausrollung und Weiterentwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung in Niederösterreich als Ziel hat. Die Teilnahme der regionalen Maschinenringe ist freiwillig.

In seiner Strategie 2020 möchte sich der Maschinenring u.a. als „attraktiver Arbeitgeber“ darstellen und somit ist die Gesundheit der Mitarbeiter/innen ein wichtiges Thema. So wurde auch im Maschinenring Bucklige Welt im Frühjahr 2014 das Modell „Gesundheitscoaching“ mit Begleitung der NÖGKK durchgeführt. Anhand eines Maßnahmenplanes wurden in den Bereichen Arbeitsorganisation, Kommunikation und persönliches Gesundheitsverhalten Verbesserungen erzielt und diese im Rahmen der Evaluierungsworkshops von den Mitarbeiter/innen hohen Zustimmungsgrad bestätigt. 

Durch die föderalistischen Strukturen ist die Betriebliche Gesundheitsförderung im Maschinenring gut implementiert und es erfolgt ein steter Austausch des Standortes Kirchschlag mit der Zentrale in Mold. Vor Ort werden monatliche Teambesprechungen zu BGF-Themen abgehalten,  Handlungsfelder aufgezeigt und diese nach Möglichkeit einer Lösung zugeführt. 

Da sich die positiven Erfahrungen und Auswirkungen von Betrieblicher Gesundheitsförderung (Firmennutzen, Mitarbeiternutzen, Kundennutzen) erwiesen haben, wird dieses Konzept in der Zukunft gerne beibehalten.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Fleischerfachgeschäft Franz und Doris Steiner
14 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Fleischerfachgeschaeft_Franz_und_Doris_Steiner_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Sabine Zach, Franz Steiner, Obmann KR Gerhard Hutter


Unter dem Titel „Rundum gsund im Fleischerfachgeschäft Steiner“ startete das Fleischerfachgeschäft Franz und Doris Steiner im Herbst 2014 ihr Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Im Oktober 2014 erfolgte die Auftaktveranstaltung für alle Mitarbeiter/innen. Das Gesundheitsverhalten wurde mittels KFZA-Fragebogen analysiert, das Führungskräftecoaching mit der Geschäftsführerin Doris Steiner und ihrem Gatten Franz Steiner setzte die Analysephase fort. 

Alle Mitarbeiter/innen hatten die Gelegenheit an einem der beiden Gesundheitsworkshops teilzunehmen, dies wurde auch freudig angenommen, und so konnten die Mitarbeiter/innen aus den erarbeiteten Lösungsvorschlägen und –ansätzen gemeinsam mit der Geschäftsführung einen Maßnahmenplan erstellen. 

Neben vielen kleineren organisatorischen Umstrukturierungen wurde der Raucherzeuger in der Selch erneuert und die Luftabsaugung repariert, ein neues Schnurlosetelefon angekauft, für den Kombidämpfer wurden Gitter besorgt, die das Verbrennungs- und Verbrühungsrisiko minimieren und für den Bestellvorgang gemeinsam neue, übersichtliche Formulare erstellt. Dies sind nur einige verhältnisorientierte Maßnahmen die erarbeitet und umgesetzt wurden. 

Die Teamfähigkeit und Wahrnehmung, besonders in Bezug auf zwischenmenschliches Verhalten, wurde durch die gemeinsamen Aktivitäten außerhalb des „Tagesgeschäftes“ (gemeinsame Heurigenbesuche, Adventausflug) gefördert bzw. gestärkt. Weiters wird von der Geschäftsführerin Doris Steiner saisonales Obst, Mineralwasser und Tee kostenlos zur Verfügung gestellt. 

In den Evaluierungsgesprächen hat sich gezeigt, dass das BGF-Projekt bei der Geschäftsleitung und den Mitarbeiter/innen zu einer Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins im Betrieb beigetragen hat.  

Das Unternehmen erhält das Gütesiegel im Jahr 2016 zum ersten Mal verliehen.



SCA Hygiene Products GmbH
556 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

SCA_Hygiene_Products_GmbH__Standort_Pernitz_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Sabine Honcik, Obmann KR Gerhard Hutter


Die Betriebliche Gesundheitsförderung hielt 1999 im SCA-Werk Ortmann Einzug. Mit der Gründung der Steuergruppe „Gesundheitsforum“, welche auch als Instrument der Wiedereingliederung genutzt wird, wurden ab diesem Zeitpunkt gezielt BGF-Maßnahmen im Betrieb ausgerollt.

In der Vergangenheit wurden bereits zahlreiche Projekte durchgeführt, wie z.B. das Projekt „Gesundes Papier“ in Zusammenarbeit mit der ÖZEPA, darunter auch Gesundheitszirkel mit einem Arbeitspsychologen, Alkohol- und Drogenpräventionsprogramme sowie Nichtraucherkampagnen wurden organisiert.

Einige Personengruppen wurden im Prozess besonders berücksichtigt: Persönliche Betreuung durch die Arbeitsmedizinerin für Mitarbeiter/innen mit Behinderung, Betreuung von Suchtkranken durch die Arbeitsmedizin, Auflage des Fragebogens bei der Mitarbeiterbefragung in verschiedenen Sprachen, bei Terminplanungen für Gesundheitsveranstaltungen wird der jeweilige Arbeitszeitplan berücksichtigt und Lehrlinge werden über BGF-Veranstaltungen durch die Lehrlingsbeauftragten informiert und zu den Veranstaltungen begleitet.

Im 2-Jahres Rhythmus werden alle Mitarbeiter/innen des Standortes unter anderem zu Führung und Zufriedenheit am Arbeitsplatz befragt. Die Befragung wird mit einem externen Partner im gesamten Konzern durchgeführt.

Zahlreiche verhältnisorientierte Maßnahmen wurden erarbeitet und umgesetzt:

  • Einrichtung von Räumlichkeiten für eine warme Mahlzeit mit Ofen und Kühlschrank
  • Schonarbeitsplatzregelung
  • Teamgespräche/Meetings wurden durch Organisationsänderungen verbessert
  • Verbesserung der Abstimmung zwischen Ausbildern und Personalleitung
  • Einführung eines Krankenstands-Rückkehrgesprächs
  • Einführung regelmäßiger Begehungen des Arbeitsplatzes mit persönlichen Gesprächen

Zur Verbesserung des persönlichen Gesundheitsverhaltens gab es folgende Angebote:

  • Tabakentwöhnungsseminar
  • Rücken-Fit-Kurse
  • Work Life Balance-Kurse
  • Gesundheitstage
  • Seminar zur Erkennung von und Umgang mit Suchtkrankheiten
  • Deutschkurse für Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund

Folgende Themenschwerpunkte sind zukünftig geplant: Steigerung des Gesundheitsbewusstseins allgemein durch weitere Angebote seitens der Geschäftsführung (z. B. Rücken-Fit-Kurse, Rad-Tag, Gesundheitstag, Physiotherapiegutscheine) Ergonomische Beratung für Schichtarbeiter, Suchtpräventionsprogramme für Lehrlinge sowie eine Herz-Kreislauf-Messung für alle Mitarbeiter/innen, die Nachtschicht leisten. 

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



Josef GmbH
6 Mitarbeiter/innen
1. Wiederverleihung

Josef_GmbH_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, DI Michael Preiss, Obmann KR Gerhard Hutter


Ausgehend von dem im Jahr 2011 durchgeführten BGF-Projekt „Gesundes Führen“, in dem die Inputs für „Gesunde Dialoge“, Mitarbeitergespräche, Maßnahmenworkshops und regelmäßige Besprechungen für einen schnelleren Informationsfluss sowie die Optimierung von Arbeitsabläufen erfolgten, verbesserte sich die Kooperation mit angenehmem Arbeitsklima. In der Folge wurde das BGF-Projekt mit dem „Anerkennenden Erfahrungsaustausch“ fortgesetzt und es erfolgten Gespräche mit allen Mitarbeitern/innen. Anhand einer Stärken-Schwächen-Liste wurde gemeinsam ein Maßnahmenplan erarbeitet und umgesetzt. Diese Vorgehensweise wurde mit der Abhaltung von zwei Workshops pro Jahr und einem jährlichen Mitarbeitergespräch beibehalten . So erfolgt ein laufender Informationstransfer.

Die gesteckten Ziele  

  • Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten, die sich in Form einer Reduktion der Krankenstände einerseits und einer Motivationssteigerung in Form von höherer Produktivität andererseits zeigt
  • Stärkung des Interesses und der Eigenverantwortung der Beschäftigten für Gesundheit
  • Förderung von Gesundheit/Wohlbefinden und Arbeitsfähigkeit der Führungskraft selbst  konnten durch das Projekt und die Implementierung erreicht werden.

Im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses werden die Intentionen der Betrieblichen Gesundheitsförderung berücksichtigt und der Betrieb ist für die zukünftigen Anforderungen in der Arbeitswelt gut aufgestellt.

Das Unternehmen erhält das Gütesiegel zum zweiten Mal in Folge verliehen.


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Wr. Neustadt


Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung
13 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Forsttechnischer_Dienst_fuer_Wildbach-_und_Lawinenverbau_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, DI Heinrich Grünwald, DI Christian Stundner, Obmann KR Gerhard Hutter

Gemäß § 3 B-BSG bzw. § 3 ASchG sind Arbeitgeber verpflichtet, für Arbeitssicherheit und dem damit verbundenen Gesundheitsschutz zu sorgen. Diesem Grundsatz entsprechend hat der Forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebietsbauleitung Wien, Burgenland und Niederösterreich Ost, auch in Hinsicht auf die Vorbildfunktion des öffentlichen Dienstes in Absprache mit den Präventivkräften, schon im Vorfeld diverse gesundheitsfördernde Maßnahmen getroffen. 

Darüber hinaus ist im Leitbild des Unternehmens beschrieben, dass Gesundheit im ganzheitlichen Sinn ein Leitkriterium für alle Entscheidungen und Prozesse bildet und als Führungsgrundsatz verankert ist. 

Um auch strategisch diesem Grundsatz zu entsprechen war es für die Gebietsbauleitung rasch klar, ein BFG-Projekt am Standort Wr. Neustadt zu starten.

So fand Anfang des Jahres 2012 ein Erstgespräch zu BGF mit Vertretern der NÖGKK und der BVA statt, um die Möglichkeiten, Angebote und Herausforderungen auszuloten. 

Im März 2012 startete das Projekt mit einer Auftaktveranstaltung der NÖGKK und der BVA für alle Mitarbeiter/innen und es folgten Führungskräfte-Coachings und Workshops für die Mitarbeiter/innen des Büros und die in Partien eingeteilten KV-Arbeiter.

Im Mai 2012 wurde im Zuge des Zusammenführungs-Workshops ein Maßnahmenplan mit verhaltens- und verhältnisorientierten Zielen entwickelt. Die aufgezeigten Handlungsfelder und deren Umsetzungsgrad wurden stets im Rahmen von Dienstbesprechungen kommuniziert. 

Die Erfolgsmessung passierte anhand von Evaluierungsworkshops der NÖGKK und der BVA für alle Gruppen und im Zuge einer arbeitspsychologischen Evaluierung.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass trotz der Strukturreform der Gebietsbauleitung im Jahr 2014 Betriebliche Gesundheitsförderung im Unternehmen fest implementiert ist und durch die geplante Ausbildung von Mitarbeiter/innen im BGF-Bereich (z.B. Gesundheitszirkelmoderation) auch in Zukunft ihren hohen Stellenwert behalten wird.

Das Unternehmen erhält zum ersten Mal das Gütesiegel verliehen.



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Zwettl

Gruppenfoto Zwettl


Gruppenfoto_Zwettl_3.jpg


NÖ Landespflegeheim Frohsinn
91 Mitarbeiter/innen
2. Wiederverleihung

NOe_Landespflegeheim_Frohsinn_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Leopold Reitterer, Andreas Glaser, Obmann KR Gerhard Hutter


Gesunde Mitarbeiter/innen, die sich auf ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen, erbringen die besten Leistungen für die uns anvertrauten alten, pflegebedürftigen Menschen und bestimmen somit wesentlich die Pflege- und Betreuungsqualität in unserem Haus.

Zu Beginn klassische Entwicklung der BGF (auch mit Unterstützung und Förderung des Fonds Gesundes Österreich), Einbindung mehrerer Heime in der Region, ab 2009 eigenes Projekt Altersmanagement, hohe Partizipation der Mitarbeiter/innen, sehr gute Kennzahlen bei den Krankenständen, in der Arbeitsbewältigungsfähigkeit und der Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen.

Ein geplanter Schwerpunkt ist sicher der Erhalt der Arbeitsbewältigungsfähigkeit für alle Mitarbeiter/innen, aber vor allem für den großen Anteil der über 50 Jährigen. Hier bringen wir uns aktiv in das Projekt fit2work ein und wollen aus den Erkenntnissen des Eingliederungsmanagements profitieren. In diesem Projekt ist uns aber auch wichtig, dass wir unsere Wünsche und Erfordernisse über die externe Projektbegleitung an die übergeordnete Projektstruktur (z.B. Sozialministerium) weitergeben, um auch politische Maßnahmen einleiten zu können. Der derzeit diskutierte Teilzeitkrankenstand geht unserer Meinung in die richtige Richtung.

Maßnahmen im energetischen Bereich finden bei den Mitarbeiter/innen sehr großen Anklang und daher werden wir in Zukunft durch unseren Arbeitskreis Energiearbeit versuchen, hier verschiedene Maßnahmen umzusetzen. So ist für die nächsten Monate geplant zu überprüfen, ob durch Energiearbeit das Heben, Tragen, Lagern im Bett für die Mitarbeiter/innen erleichtert werden kann (erste Rückmeldungen stimmen uns sehr positiv).

Andererseits ist es auch in der Zukunft immer wieder unsere Aufgabe, neue Mitarbeiter/innen in unsere betriebliche Gesundheitsförderung einzugliedern und sie zur Teilnahme zu motivieren.

Das Unternehmen erhält zum dritten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

 


Hofer GmbH
28 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Hofer_GmbH_3.jpg   Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Hofer Otto, Petra Gintner, Obmann KR Gerhard Hutter


Das Familienunternehmen Hofer GmbH wurde 1950 gegründet. Der Maler- und Anstreicherbetrieb bietet ein Leistungsspektrum, das von kleinen Reparaturanstrichen bis hin zur Abwicklung von Großaufträgen reicht. Neben der Zufriedenheit der Kund/innen, legt das Unternehmen besonderen Stellenwert auf eine fundierte Ausbildung der rund 30 Mitarbeiter/innen. Lehrgänge der Mitarbeiter/innen und Auszubildenden stellen einen Schwerpunkt auf dem fachpraktischen Arbeitsgebiet dar. Neue Produkte und Techniken werden so vermittelt, dass eine fachgerechte Verarbeitung derselben gewährleistet wird.

 

„Gesundes Führen“ (2014/15)

Da das Unternehmen in einer körperlich anstrengenden Branche angesiedelt ist und die Arbeitswelt zunehmend durch mehr Stress und Leistungsdruck geprägt wird, wurde ein Weg gesucht, die Mitarbeiter/innen zu mehr Gesundheit und Gesundheitsbewusstsein anzuregen.  

In Kooperation mit der NÖGKK konnte im Rahmen des Programms „Gesundes Führen“ für die gesamte Belegschaft ein einjähriges BGF-Projekt umgesetzt werden, das auf dem „BGF-Unternehmer/innenmodell Gesundes Führen“ basiert. Dahinter steckt ein auf Nachhaltigkeit fokussierter, qualitätsgesicherter BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte des Unternehmens. Neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings wird der sogenannte „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ als spezielle Form eines Mitarbeiter/innengespräches eingeführt: Aus dem Blickwinkel der einzelnen Mitarbeiter/innen werden von der Führungskraft vorhandene Ressourcen und Belastungen im Unternehmen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller Mitarbeiter/innengespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentralen gesundheitlichen Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. Darauf aufbauend planen und erproben Führungskräfte und Mitarbeiter/innen gemeinsam konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen auf Verhaltens- sowie Verhältnisebene.

 

Beispiele von Maßnahmen, die bei Hofer GmbH umgesetzt wurden:

  • Optimierung der Arbeitsorganisation betreffend Arbeitsaufträge und Entscheidungswege
  • Anschaffen einer neuen EDV, die eine bessere Kombination von Buchhaltung und Baustellen ermöglicht
  • Anschaffen neuer Arbeitsmittel (z.B. Leitern) und Optimieren künftiger Anschaffungen (z.B. bei Autotausch nur noch Autos mit Anhängevorrichtung).
  • Bessere Wartung der Autos
  • Veränderung der Materialausgabe
  • Installation eines Belohnungssystems
  • Veränderte Kommunikations- und Besprechungsstruktur; Einführen einer Ideenbox
  • Erarbeitung eines Fort- und Weiterbildungsplan unter Einbeziehung der Mitarbeiter/innen
  • Neue Halle mit Seminarräumlichkeiten
  • Betriebsausflüge
  • Bereitstellen von Mineralwasser, Tee, Kaffee sowie Obst für die Mitarbeiter/innen
  • Externes Burnout-Präventionsprogramm für die Führungskraft



Dr. Franz Steinkeller, Arzt für Allgemeinmedizin
6 Mitarbeiter/innen
Erstverleihung

Dr._Franz_Steinkellner__Arzt_fuer_Allgemeinmedizin_3.jpg  Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, MAS, Dr. Monika Steinkellner, Dr. Franz Steinkellner, Obmann KR Gerhard Hutter

 

Dr. Franz Steinkellner ist niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin mit einer Praxis im niederösterreichischen Niedernondorf, Bezirk Zwettl. Gemeinsam mit seinen fünf Mitarbeiterinnen bildet er ein familiäres Team, das kontinuierlich um die Wiederherstellung der Gesundheit von Patient/innen bemüht ist. Gemeinsam mit seiner Frau Dr. Monika Steinkellner verfolgt er jedoch auch das Anliegen, die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiterinnen zu erhalten. Dabei wird seit jeher auf ein gutes Miteinander großen Wert gelegt. Gestärkt wird dieses in Form von gemeinsamen Aktivitäten wie qualitatives, gemeinsames Essen sowie  Pausen, regelmäßige Besprechungen, kreative Jahresrückblicke und Betriebsausflüge. 

2014 wurde in Kooperation mit der NÖGKK das Betriebliche Gesundheitsförderung (kurz ‚BGF’)-Projekt „Gesundes Führen“ in der Arztpraxis durchgeführt. Es sollte eine strukturierte Standortbestimmung für das Unternehmen ermöglichen, indem alle Mitarbeiterinnen bewusst zu Wort kommen und sich gestalterisch einbringen können.  

Hinter „Gesundes Führen“, welches auf dem „BGF-UnternehmerInnenmodell Gesundes Führen“ basiert, steckt ein auf Nachhaltigkeit fokussierter, qualitätsgesicherter BGF-Ansatz in den Händen der Führungskräfte eines Unternehmens: Neben begleitenden Führungskräfte-Gesundheitscoachings wird der sogenannte „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ als spezielle Form eines Mitarbeiter/innengespräches installiert: Mittels Zweiergesprächen werden von der Führungskraft vorhandene Ressourcen und Belastungen im Unternehmen aus Sicht der einzelnen Mitarbeiter/innen erhoben und dokumentiert. Durch eine anschließend durchgeführte systematische Auswertung aller Mitarbeiter/innengespräche werden die wesentlichen Gesundheitsquellen und zentralen gesundheitlichen Belastungsfaktoren auf Unternehmensebene sichtbar. In einem Folgeschritt leitet die Führungskraft gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen konkrete gesundheitsförderliche Maßnahmen ab, die im Unternehmen etabiliert werden und die Verhältnis- oder Verhaltensebene betreffen können. Nach einigen Monaten wird die Umsetzung der Maßnahmen überprüft.

 

Beispiele von gesundheitsförderlichen Maßnahmen, wie sie in der Arztpraxis Dr. Franz Steinkellner erprobt und umgesetzt wurden:  

  • Veränderung in der Arbeitsorganisation, die einen veränderten PatientInnenfluss und mehr Privatsphäre für die Mitarbeiterinnen ermöglichen
  • Umgestaltung der Auskunftszeiten für Laborwerte
  • Verbesserung der Kommunikations- und Austauschmöglichkeiten sowie bewusste Pausengestaltung
  • Weiterbildung betreffend Reanimationstraining und interne Schulung
  • Gemeinsames, ausgewogenes, selbstgekochtes Mittagessen
  • Pausengestaltung bei Tee und Weckerl
  • Betriebsausflüge