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Auslandsfreiwilligendienste


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 1/Jänner 2016

Die verschiedenen Strukturen der bestehenden Auslandsfreiwilligendienste (z. B. Gedenk-, Friedens- oder Sozialdienst) werden ab 1.1.2016 in einem Gesetz zusammengeführt. Nachstehend finden Sie eine Zusammenfassung der wesentlichen Bestimmungen. 

  • Gleiche Rahmenbedingungen für Frauen und Männer.
  • Auslandsfreiwilligendienst, der mindestens zehn Monate (bisher: zwölf Monate) durchgehend dauert.
  • Möglichkeit der Anrechnung einer mindestens 10-monatigen Teilnahme auf den ordentlichen Zivildienst.
  • Anspruch auf Familienbeihilfe bis zum 24. Lebensjahr.
  • Taschengeld in Höhe von mindestens 10 % bis maximal 100 % der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze.
  • Acht (bisher: 15) Einsatzstellen für die Anerkennung als Träger von Auslandsfreiwilligendiensten.
  • Finanzielle Förderung der Träger  durch einen "Förderverein"; Zuwendungen für Mehrkosten auf Grund des Auslandsaufenthaltes wie Reisekosten und Versicherungen.
  • Vollversicherung der Freiwilligen (ausgenommen Arbeitslosenversicherung).
  • Pauschalierte monatliche Beitragsgrundlage in der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung in Höhe der Geringfügigkeitsgrenze.

 

Autorin: Mag. (FH) Karina Sandhofer/NÖGKK