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Änderung bei der Meldepflicht


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 16/Dezember 2015 

Ab 1.1.2016 dürfen Sozialversicherungsmeldungen (ausgenommen Mindestangaben-Anmeldungen) generell nur noch via elektronischem Datenaustausch mit den österreichischen Sozialversicherungsträgern (ELDA) übermittelt werden. 

Wird trotzdem eine Papiermeldung übermittelt, gilt diese als nicht erstattet. Der Dienstgeber hat somit einen erhöhten Arbeitsaufwand (die Meldung muss jedenfalls elektronisch übermittelt werden) und muss zusätzlich mit einer (gesetzlichen) Sanktion rechnen. Zudem kann es auch zu Verzögerungen bei der Feststellung von Leistungsansprüchen der Dienstnehmer kommen. 

Privathaushalte

Nur für natürliche Personen im Rahmen von Privathaushalten bestehen Ausnahmen (§ 41 Abs. 4 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz - ASVG), wenn

  • eine Meldung mittels Datenfernübertragung unzumutbar ist oder
  • die Meldung nachweisbar und durch unverschuldeten Ausfall eines wesentlichen Teiles der Datenfernübertragung technisch ausgeschlossen war.


Autorin: Mag. (FH) Karina Sandhofer/NÖGKK