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Freiwilliges Integrationsjahr

Angebot für anerkannte Flüchtlinge


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 16/Dezember 2015

Anerkannte Flüchtlinge (Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte) können ab 2016 ein Freiwilliges Integrationsjahr absolvieren. 

Dieses Freiwillige Integrationsjahr soll den Teilnehmern u. a. soziale und berufliche Kompetenzen vermitteln. Angeboten werden kann es von all jenen Organisationen, die Zivildiener beschäftigen oder bei denen ein Freiwilliges Soziales Jahr bzw. ein Freiwilliges Umweltschutzjahr absolviert werden kann.

Verkehrsschild mit dem Wort Integration_Foto schatzy_Quelle Shutterstock Das Freiwillige Integrationsjahr begründet kein Arbeitsverhältnis und es besteht weder ein Anspruch auf Entlohnung noch auf Taschengeld.

Die Teilnehmer sind (ohne Anspruch auf Kranken- oder Wochengeld) dann krankenversichert, wenn sonst keine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung besteht, jedenfalls unfall-, nicht jedoch arbeitslosen- und pensionsversichert. Die monatliche Beitragsgrundlage ist die Geringfügigkeitsgrenze. Der Beitrag zur Krankenversicherung beträgt 7,65 % und ist zur Gänze von der jeweiligen Organisation zu tragen. Der Beitrag zur Unfallversicherung (1,30 %) wird vom Bund übernommen. 

Info

Übrigens: Für die Beschäftigung von Asylwerbern gelten
sozialversicherungsrechtlich dieselben Bestimmungen wie für
jede andere Personengruppe. Wenn Sie Asylwerber einstellen möchten, empfehlen wir Ihnen, vorab jedenfalls mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) Kontakt aufzunehmen, um die Voraussetzungen für eine Beschäftigungsaufnahme abzuklären.


Autor: Wolfgang Mitterstöger/NÖGKK