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Banküberweisungen - Neuerungen ab 1.2.2016


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 12/September 2015 

Im Zuge der SEPA-Umstellung wurden die Überweisungsträger der Banken vereinheitlicht. Die Imageweiterleitung läuft mit 1.2.2016 aus.

Zahlungsanweisungen werden seit kurzem von den meisten Banken nur mehr so verarbeitet, dass der Kunde diese unter Verwendung einer Kontokarte in der Filiale selbst einscannt. Manche Bankinstitute übernehmen diese Tätigkeiten, indem sie die Zahlungsanweisungen direkt an ihre Zentrale weiterleiten und diese dort mit einem Tag Verspätung weiterverarbeitet werden.

Beim Einscannen wird die Zahlungsanweisung fotografiert und der Text mit einer speziellen Software ausgelesen. Das Foto wird als Imagedatei gespeichert. Der Empfänger der Überweisung findet auf seinem Bankkonto den Zahlungseingang mit dem weitergeleiteten Beleg als Imagedatei vor. Diese Weiterleitung entfällt mit 1.2.2016.

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Nutzen Sie das Referenzfeld

Mann führt online eine Banküberweisung durch_Foto LDprod_Quelle Shutterstock Das heißt: Kunden, die für die weitere Bearbeitung auf die Angaben mit Verwendungszweck angewiesen sind, sollten frühzeitig beginnen, das Referenzfeld durch Eingabe der Beitragskontonummer zu verwenden. Die Nummer wird von den Banken an den Empfänger weitergeleitet. Noch einfacher ist die elektronische Überweisung. Dabei werden sämtliche Informationen (Absender, Zahlungsreferenz etc.) übermittelt. 

Bitte beachten Sie: Die Felder "Zahlungsreferenz" und "Verwendungszweck" schließen sich gegenseitig aus. In der Regel wird nur das Feld "Zahlungsreferenz" übermittelt.

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Welche Probleme können durch nicht lesbare Belege entstehen?

  • Fristen werden möglicherweise nicht eingehalten.
  • Überschreitung der Respirotage.
  • Anfall von Verzugszinsen bzw. Beitragszuschlägen.

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So vermeiden Sie Verzugszinsen

  • Erteilen Sie ein SEPA Lastschrift Mandat.
  • Führen Sie Überweisungen elektronisch durch.
  • Geben Sie die Beitragskontonummer im Feld "Zahlungsreferenz" an.
  • Verwenden Sie Originalbelege des Sozialversicherungsträgers.


Autor: Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK)