DRUCKEN

Emmausgemeinschaft St. Pölten


up

Unternehmen

Die Emmausgemeinschaft St. Pölten wurde 1982 von Karl Rottenschlager gegründet. Ursprünglich mit der Intention entstanden, ein Auffangnetz für Haftentlassene zu schaffen, stellt die Emmausgemeinschaft St. Pölten heute weit darüber hinaus Angebote für Menschen in Krisensituationen in den Bereichen Wohnen, Arbeit und gesellschaftliche Integration bereit.

Die Emmausgemeinschaft St. Pölten ist parteipolitisch unabhängig und offen für Hilfesuchende und MitarbeiterInnen aller Nationen, Kulturkreise, Religionen und Menschen nichtreligiöser Weltanschauung, sofern sie die Emmaus-Prinzipien respektieren. Wichtigstes Prinzip ist, die Würde jedes einzelnen Menschen zu achten und ihn/sie in seinen/ihren Fähigkeiten zu fördern – von der Empfängnis bis zum natürlichen Lebensende. 

In den Bereichen Arbeit (Transitarbeit und Arbeitstherapie ca. 90 Gäste, eine Arbeits-Qualifikationsmaßnahme), Jugend (Gruppenbetreuungsprojekt, Produktionsschule AFit, Jugendnotschlafstelle, Wohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) und Wohnen (ca. 150 Betten in Notschlafstellen und Wohnhäusern betreut Emmaus derzeit rund 300 Personen täglich. Unsere Gäste werden entweder über verschiedenste Einrichtungen zu Emmaus vermittelt (AMS, Jugendberatungsstellen, Justizanstalten, etc.) oder nehmen direkt Kontakt mit der jeweiligen Einrichtung auf (z.B. Obdachlose in den Wohnheimen). Emmaus beschäftigt zurzeit ein multiprofessionelles Team von 160 Angestellten (SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, ErgotherapeutInnen, Verwaltungskräfte, usw.). Rechnet man die Teilzeitkräfte auf Vollzeit-Äquivalent um, so entspricht das 105 Arbeitsplätzen. Zusätzlich sind derzeit 30 Zivildienstplätze genehmigt. Über 95 Ehrenamtliche unterstützen die Arbeit von Emmaus. 

Emmaus_Logo.jpg

up

Firmenanschrift

Emmausgemeinschaft St. Pölten
Herzogenburger Straße 48-50
3100 St. Pölten
Telefon: 0676 88044
www.emmaus.at

up

Projektdaten

Projektleiter: Mag. Karl Langer
Anzahl der Beschäftigten: Haupthaus und Außenstandorte: 153
Projektbegleitung seitens NÖGKK: Susanne Kysela
Gesundheitszirkelmoderatoren: Barbara Gründlinger (NÖGKK)
                                                     Alexander Gugler (NÖGKK)
                                                     Manfred Kapeller (NÖGKK)
                                                     Monika Sauer (NÖGKK)

Projektbeginn: Oktober 2014
Projektende: 31.01.2016

up

Projektziele

  • Entwicklung und dauerhafte Verankerung von BGF im Managementsystem 
up

Projektablauf

Mit der Unterzeichnung der BGF-Charta bekannte sich das Unternehmen zu den darin beschriebenen Grundsätzen und fühlt sich auch zukünftig dazu verpflichtet, seine Unternehmenspolitik an den Prinzipien der BGF zu orientieren.

Nach Informations- und Planungsgesprächen wurden im Oktober 2014 drei Auftaktveranstaltungen abgehalten. Dabei wurden die Mitarbeiter/innen vom Projektleiter, Herrn Mag. Karl Langer und der Projektbegleiterin Susanne Kysela, über den Projektverlauf informiert und anschließend jeweils eine Mitarbeiterbefragung mittels KFZA-Fragebogen durchgeführt.

IMG_1183.jpg

Zur besonderen Sensibilisierung für Betriebliche Gesundheitsförderung und zur Einschätzung zum persönlichen Gesundheitsempfinden hielt die Projektbegleiterin für die Mitglieder der Steuerungsgruppe/Projektteam einen eigenen Führungskräftezirkel ab. Zwölf Gesundheitszirkel boten den  Mitarbeiter/innen die Möglichkeit, gemeinsam mit den Moderatoren der NÖGKK die gesundheitsförderlichen und –belastenden Faktoren des Arbeitsalltages aufzuzeigen um anschließend Änderungsvorschläge und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Die Ergebnisse daraus wurden der Steuerungsgruppe im November 2014 präsentiert und im Dezember 2014 ein entsprechender Maßnahmenplan erarbeitet. Dieser hatte die Festlegung von konkreten, umsetzungsreifen Handlungsschritten, die bis September 2015 realisiert werden sollen, zum Ziel.

Im Jänner 2015 wurde den Teilnehmer/innen der einzelnen Zirkelgruppen der vom Projektteam erstellte Maßnahmenkatalog präsentiert und besprochen. Alle Mitarbeiter/innen von Emmaus erhalten über das hauseigene EDV-Intranet laufende Informationen über den Umsetzungsgrad der einzelnen Vorhaben. Die Basis dazu bilden in erster Linie die vierteljährlich anberaumten Treffen der Steuerungsgruppenmitglieder, wo eine kontinuierliche Evaluierung zum Umsetzungsstand der geplanten Vorhaben stattfindet.