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Salzer Papier GmbH


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Unternehmen

Das Familienunternehmen Salzer Papier GmbH ist seit 1798 ein führender Hersteller und Lieferant von hochwertigen Buchdruckpapieren und Designpapieren. Am Standort St. Pölten werden primär 100 % holzfreie Volumenpapiere (salzer eos) hergestellt, die hauptsächlich im Bereich hochwertiger Bücher (Hardcover und Premium Softcover) eingesetzt werden, holzhaltige Buchpapiere (salzer danube) und hochwertige, holzfreie Designpapiere.  

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Firmenanschrift

Salzer Papier GmbH
Stattersdorfer Hauptstraße 53
3100 St. Pölten
Telefon: (02742) 290-0
www.salzer.at

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Projektdaten

Projektname: Sicher & Gsund bei Salzer
Projektleiter: Mag. (FH) Sabine Tiefenbacher
Anzahl der Beschäftigten: 67
Projektbegleitung: AMZ Mödling, IBG
Kontakt Regional-/Servicestelle ÖNBGF: Susanne Kysela (NÖGKK)
Projektbeginn: Oktober 2005
Projektende: Juni 2008
Gütesiegelträger 2008 – 2010 sowie 2012 - 2014

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Projektziele

  • Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Förderung des Gesundheitsbewusstseins der Mitarbeiter/innen
  • Null-Unfälle
  • Reduktion der Krankenstandsrate
  • Anbieten von Arbeitspsychologischen Zeiten 
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Projektablauf

Der Unternehmensleitung ist es ein großes Anliegen, die Gesundheit der Mitarbeiter/innen zu stärken, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, und das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen zu verbessern. Das unter diesem Bewusstsein von Oktober 2005 bis Juni 2008 anberaumte BGF-Projekt sah vom Beginn an die Implementierung von Gesundheit und Sicherheit als Nachhaltigkeits-aspekt ins Managementsystem als langfristige Maßnahme vor. 

Nach der Durchführung des vorgesehenen Projektverlaufes ist Betriebliche Gesundheitsförderung in das Prozessmanagement integriert und in die Unternehmenspolitik eingebunden worden. Die Stabsstelle „Human Resource & Gesundheitsmanagement“, die Mitglieder des Zirkels „KVP-Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“, Sicherheits- und Gesundheitspersonen sowie das Thema Gesundheit als fixer Tagesordnungspunkt bei Besprechungen sorgen dafür, dass Betriebliche Gesundheitsförderung weiterhin eine zentrale Rolle im Unternehmen spielt. Dazu tragen auch Begehungen vor Ort durch Arbeitsmedizinerin, Betriebsrat, Sicherheitsfachkraft und Sicherheitsvertrauensperson, aber auch vorgebrachte Ideen der Mitarbeiter/innen bei. 

Auf besondere Bedürfnisse wird bei den Lehrlingen durch ein jährliches Lehrlingsfeedbackgespräch sowie durch die Unterstützung beim Lernen zu Spezialthemen eingegangen. Für alle Schichtarbeiter wird neben der Gesundenuntersuchung (in der Arbeitszeit) eine erweiterte Vorsorgeuntersuchung zur Schichtarbeit angeboten. Für Teilzeitbeschäftigte wird beim Wiedereinstieg die Vereinbarkeit der Arbeitszeit mit den familiären Bedürfnissen abgeglichen. 

Im Herbst 2014 sind die Fortführung von Gesundheitszirkeln und eine neuerliche Mitarbeiterbefragung geplant. Darüber hinaus werden die Verbesserungen im Rahmen der Gemba-Basic-Schulungen für Mitarbeiter/innen im Produktionsbereich weiter vorangetrieben. Dies bedeutet das Erarbeiten von Verbesserungen im eigenen Bereich, die zu positiven Veränderungen des Arbeitsumfeldes beitragen sollen. Zum Themenpunkt psychische Belastungen ist für die Teamleiter ein Seminar für den Umgang von schwierigen Personen vorgesehen.

Dem Unternehmen wurde das BGF-Gütesiegel durch Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser, Landesrat Ing. Maurice Androsch sowie Obmann-Stellvertreter Kammerrat Michael Pap im März 2015 bereits zum dritten Mal zuerkannt.

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