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Gütesiegelträger 2014 - 2016


BGF-Gütesiegel für 26 niederösterreichische Betriebe


Am 4. März lud die NÖGKK 26 Betriebe zur feierlichen Überreichung der Gütesiegel des österreichischen Netzwerks BGF, nach St. Pölten ins D&C Cityhotel, ein. Der Obmann der NÖGKK, Gerhard Hutter begrüßte die anwesenden Festgäste unter ihnen: Bundesminister Alois Stöger diplômé, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, Landesgesundheitsrat Ing. Maurice Androsch, AKNÖ Präsident Markus Wieser und als Vertreter des Büros der NÖGKK war Generaldirektor Mag. Jan Pazourek anwesend.

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Bei der Eröffnung des Festaktes betonte Hutter: „Die Betriebe, die heute ausgezeichnet werden, könnten unterschiedlicher nicht sein - die Beschäftigtenzahlen reichen von fünf bis weit über 6000, unter den Preisträgern sind produzierende Betriebe ebenso wie Dienstleistungsunternehmen, Gemeinnützige genauso wie Unternehmen öffentlicher Hand.“


Auch Bundesminister Alois Stöger hob den Wert der betrieblichen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz hervor. „Es ist wichtig, die Gesundheit der Menschen in all ihren Lebenslagen zu stärken. Betriebliche Gesundheitsförderung spielt dabei eine zentrale Rolle, immerhin verbringen wir rund ein Drittel unserer Lebenszeit in der Arbeit. Für Unternehmen bedeutet die Umstellung, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur der täglichen Arbeit nachgehen, sondern auch einen Beitrag zur Erhaltung ihrer eigenen Gesundheit leisten können, oftmals eine große Herausforderung.“

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Nach einer Gesprächsrunde mit Generaldirektor Mag. Jan Pazourek, Obmann-Stv. Ing. Norbert Fidler, der in seiner Funktion als Vertreter der NÖ Wirtschaftskammer sprach, sowie Landesrat Ing. Maurice Androsch und Dr. Klaus Ropin vom FGÖ wurden die Projekte der 21 anwesenden Betriebe durch Moderatorin Mag. Birgit Kriener und Dr. Klaus Ropin kurz vorgestellt und persönlich von Bundesminister Stöger ausgezeichnet. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete ein ausgezeichnetes Buffet, bei dem für die Teilnehmer/innen viel Zeit zur Vernetzung blieb.
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Erstanträge


Evonik Para-Chemie GmbH 

185 Mitarbeiternen

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G'sund mit Schwung lief über einen Zeitraum von 2 1/2 Jahren und war so geplant, dass möglichst alle Beschäftigten des Unternehmens erreicht werden. Besonderes Augenmerk wurde auch auf Beschäftigte im Schichtbetrieb und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelegt.


Das Projekt hatte sich folgende Ziele gesetzt, die laut externer Evaluierung in einem hohen Ausmaß erreicht wurden:

  • Gesundheitsbelastende und -gefährdende Arbeitssituationen und Arbeitsabläufe ermitteln und abbauen
  • individuelles Gesundheitsbewusstsein durch aktive Mitarbeit / Beteiligung an gesundheitsfördernden Maßnahmen stärken
  • interne Kommunikation verbessern
  • gesundheitsfördernden Führungsstil etablieren
  • gesundheitsförderndes Arbeitsklima schaffen
  • Gesundheitsförderungsprojekt nachhaltig in den Arbeitsalltag integrieren

Das Projekt konnte nun erfolgreich und nachhaltig wirksam in das integrierte Managementsystem für Umwelt Sicherheit Gesundheit und Qualität implementiert werden.


Das verliehene BGF-Gütesiegel ist eine weitere Bestätigung für den Standort, dass das betriebliche Gesundheitsförderungsprojekt erfolgreich umgesetzt und nachhaltig implementiert werden konnte.

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Fiat GmbH Österreich

18 Mitarbeiter/innen

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Wohlbefinden und Gesundheit der Mitarbeiter/innen sind dem Unternehmen sehr wichtig, deshalb entschloss sich Fiat 2011, ein BGF-Projekt „Modell Kleinbetrieb“ zu starten.


In einem Führungskräftecoaching wurde mit den Führungskräften die eigene Arbeitssituation reflektiert, Ressourcen und Belastungen erhoben und Lösungsvorschläge erarbeitet. In weiterer Folge fand ein Mitarbeiter/innen-Workshop statt. Auch hier wurden Ressourcen und Belastungen definiert. Im Zusammenführungs-Workshop wurden die Ergebnisse zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/innen abgestimmt und ein umsetzungsreifer Maßnahmenplan erarbeitet.


Durch Führungskräftetrainings und regelmäßige Meetings konnte die Kommunikation und Zusammenarbeit wesentlich verbessert werden. Eine Reduzierung der Arbeitsbelastungen wurde zum Beispiel durch das Erstellen von Arbeitsplatzbeschreibungen und das Umstellen von Urlaubsansuchen über EDV erreicht. Ergonomieberatung durch die AUVA, Ankauf neuer Bürosessel und größerer Bildschirme, Erlaubnis für Bewegungspausen, Verbesserung der Menüs in der Kantine und Modernisierung dieser sind nur einige weitere Beispiele für umgesetzte Maßnahmen.


Ein eigener Budgetposten, fixe Zuständigkeit für BGF durch die Geschäftsleiterin und die Sicherheitsvertrauensperson, laufende Personalentwicklung für Führungskräfte und die weitere Unterstützung durch die NÖGKK gewährleisten die nachhaltige Integration von BGF in die Unternehmenskultur.

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Hochreiter Metallbau GmbH

25 Mitarbeiter/innen

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Um Gesundheit am Arbeitsplatz zu thematisieren, startete Hochreiter 2011 ein BGF-Projekt. Nach Unterzeichnung der Charta und einem Sensibilisierungsworkshop mit der Geschäftsführung startete das Unternehmen mit einer Information an die Belegschaft das Projekt.

Gespräche mit der Geschäftsführung reflektierte im ersten Schritt die eigene Arbeitssituation. Ressourcen und Belastungen wurden erhoben, Lösungsvorschläge erarbeitet. Um alle Mitarbeiter/innen in das Projekt miteinzubeziehen fanden zwei Mitarbeiter/innen-Workshops statt. In einem gemeinsamen Workshop Führungskräfte/Mitarbeiter/innen wurden die Ergebnisse zusammengeführt und ein Maßnahmenplan erarbeitet.


Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt:

  • Zur Steigerung der internen Kommunikation und Optimierung der Arbeitsprozesse werden die Mitarbeiter/innen wöchentlich informiert, Sicherheitsvorschriften und aktuelle Baustellen besprochen. Führungskräftetrainings und Bewusstseinsbildung wurden für zukünftige Führungskräfte angeboten. Die Entwicklung von Einsatzlisten, Fixierung der Zuständigkeiten und Kompetenzen und Verbesserung der Urlaubsplanung sorgen für Arbeitsentlastung.
  • Ein Rücken-Fit-Programm, ambulante Raucherentwöhnung und „Richtig heben und tragen“ hatte eine Verbesserung des persönlichen Gesundheitsverhaltens zur Folge.
  • Durch Weiterführung der Führungskräfteschulungen, einen eigenen Budgetposten, laufende BGF-Besprechungen und einen fixen Ansprechpartner wird Betriebliche Gesundheitsförderung in das Unternehmen integriert. 



Hotel Alfred Weber

19 Mitarbeiter/innen

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Dem Unternehmen war es ein besonderes Anliegen, seinen Mitarbeiter/innen ein gesundes Arbeitsumfeld zu ermöglichen und Vorbildwirkung zu erzielen. Aus dieser Motivation heraus startete das Hotel 2011 das „BGF-Modell Kleinbetrieb“.


In einem Gespräch mit der Geschäftsleitung wurde die eigene Arbeitssituation reflektiert, Ressourcen und Belastungen erhoben und Lösungsvorschläge erarbeitet. Auf Grund der Betriebsstruktur fanden anschließend zwei Workshops mit den Mitarbeiter/innen des Büros und des Service statt. Gemeinsam mit der Führung wurde in einem dritten Schritt ein Maßnahmenplan erarbeitet.


Folgende Maßnahmen wurden u. a. umgesetzt: Ermöglichung einer gemeinsamen Mittagspause zur Förderung des Teamklimas, regelmäßige gesundheitsförderliche Mitarbeitergespräche, Einführung wöchentlicher Besprechungen zwischen Küche und Service, ausgewogenere Personaleinteilung für das Service-Team, Seminar Beschwerdemanagement und gesunde Ernährung.

Speziell für Lehrlinge gibt es ab sofort fixe Arbeitszuteilungen, um zu verhindern, dass Lehrlinge nur „minderwertige“ Tätigkeiten durchführen.


Alle Mitarbeiter/innen haben weiters die Möglichkeit, einmal jährlich eine kostenlose „Lebensfeuermessung“ zu erhalten. Dabei handelt es sich um eine 24stündige Herzratenvariabilitätsmessung mit anschließendem Analyseprotokoll und Beratungsgespräch mit einem ausgebildeten Coach.


Verstärkte Motivation, gesteigertes Wohlbefinden, Reduzierung der Arbeitsbelastungen, Verbesserung der internen Kommunikation, Optimierung der Dienstleistungsqualität und Sensibilisierung für die eigene Gesundheit waren Ergebnisse dieses Projektes.

Durch die Implementierung der bereits gesetzten Maßnahmen, eine fixe Ansprechpartnerin und jährliche Mitarbeitergespräche wird die Nachhaltigkeit gewährleistet.



IVM Innovatives Versicherungsmanagement GmbH

31 Mitarbeiter/innen

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Das Unternehmen IVM entschloss sich 2011, ein BGF-Projekt zu starten, um die Arbeitsplätze, die Kommunikation und die Arbeitsorganisation zu verbessern. Im Zuge eines Meetings wurde das „BGF-Modell Kleinbetrieb“ allen Mitarbeiter/innen vorgestellt.


Im ersten Schritt wurde in Gesprächen mit den Führungskräften die eigene Arbeitssituation reflektiert, Ressourcen und Belastungen erhoben und Lösungsvorschläge erarbeitet. Auf Grund der Betriebsgröße und -struktur fanden anschließend Gesundheitszirkel mit den Mitarbeiter/innen statt. In einem gemeinsamen Workshop Führungskräfte/Mitarbeiter/innen wurden die Ergebnisse zusammengeführt und ein Maßnahmenplan erarbeitet.


Zur Verbesserung der Arbeitsumgebung wurden ergonomische Bürosessel angekauft und eine Schalldämmung im Großraumbüro vorgenommen. Laufende interne Besprechungen und klare Regelung der Verantwortlichkeiten führten bei vielen Arbeitsprozessen zu Entlastungen. Eine Geschäftszeitenänderung wurde vorgenommen, um gemeinsame Mittagspausen zu ermöglichen. Outdoor-Teamgeist-Trainings, Persönlichkeits- und Kommunikationsseminare, Rücken-fit-Kurse, ambulante Raucherentwöhnung sowie Führungskräfteschulungen runden das Maßnahmenangebot ab.


Die Evaluierung ergab eine Steigerung des Wohlbefindens, Verbesserungen der Arbeitsorganisation und Arbeitszufriedenheit, Erhöhung der persönlichen Lebensqualität, Verbesserung der Kommunikation und Besprechungskultur und eine Verbesserung der Beziehungen untereinander. Betriebliche Gesundheitsförderung hat bei IVM einen hohen Stellenwert und wird weiterhin gelebt.



Magistrat der Stadt Wiener Neustadt und Wiener Neustadt Holding GmbH

1226 Mitarbeiter/innen


Das Magistrat startete 2010 das BGF-Projekt „Gesund bleiben statt gesund werden“. Nach Bildung eines Lenkungsgremiums und einer Projektgruppe, der Sensibilisierung der Führungskräfte und Planung des Projektes fand die Kick-off-Veranstaltung mit Gesundheitsstraße und Rahmenprogramm für alle Mitarbeiter/innen statt.Auf die Ressourcen und Belastungen der einzelnen Berufsgruppen wurde spezifisch in Gesundheitszirkeln eingegangen.


Zahlreiche Maßnahmen wurden umgesetzt, wie beispielsweise Ankauf von kabellosen Reinigungsmaschinen, Schaffung eines Rückzugsraumes für die Mitarbeiter/innen, Adaptierungen von Arbeitsplätzen, Führungskräfteschulungen, Installation einer Klimaanlage, Umstrukturierung bei der Altpapiersammlung durch die Verwendung von eigenen Müllbehältern und fahrplangerechtere Verteilung der Fahrten bei der Abfallwirtschaft durch die Einführung eines GPS-unterstützten Flottenmanagements.


Ein starker Fokus wurde auch auf die seelische Gesundheit gelegt. Von Burn Out Prophylaxe, Bewältigungsstrategien bis hin zu Zeit- und Stressmanagement wurden viele Workshops angeboten. Rückenturnen und Ernährungsworkshops ergänzten die Maßnahmenvielfalt.


Der Erfolg des Projektes kann sich sehen lassen. Eine beachtliche Reduktion der Krankenstände, Optimierung der Unternehmenskultur und Reduzierung der Arbeitsbelastungen in Teilbereichen waren die Ergebnisse der Evaluierung.


Die Stadt Wiener Neustadt verfolgt diesen Weg intensiv weiter und ist überzeugt, dass Betriebliche Gesundheitsförderung für das gesamte Unternehmen ein Gewinn ist.



NÖ Landespflegeheim Baden

90 Mitarbeiter/innen

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Dem Landespflegeheim Baden ist das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter/innen ein großes Anliegen. Mit der Unterzeichnung der BGF-Charta bekennt sich das Unternehmen zu Betrieblicher Gesundheitsförderung. Nach einer umfassenden Projektplanung und Konstituierung der Steuerungsgruppe startet am 17. Mai 2011 mit einer Auftaktveranstaltung das Projekt „G’sund im LPH Baden“.


Durch eine Mitarbeiter/innenbefragung und zahlreiche Gesundheitszirkel konnten viele Ressourcen und Belastungen erhoben werden. Alle Mitarbeiter/innen hatten und haben auch zusätzlich laufend die Möglichkeit, ihre Vorschläge einzubringen.

Umgesetzt wurden dann viele verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen. Durch monatliche Besprechungen zwischen Heimärztin und Therapeuten/innen kann der Behandlungsplan besser abgestimmt werden. Durch Jobrotation auf allen Stationen haben die Mitarbeiter/innen die Möglichkeit, Kollegen/innen und Bewohner/innen kennenzulernen und besseres Verständnis untereinander zu haben. Ein Zimmer für Rückzugsmöglichkeit und ungestörte Pausen wurde geschaffen. Gespräche mit der Firma für Pooldienste führten zu einer klaren Verbesserung im Pflegehilfebereich, da jetzt immer dieselben Aushilfskräfte kommen.


Zahlreiche Workshops zum Thema Stress, Entspannung, Burn out und Work-Life Balance sowie Rücken-fit-Programme und Ernährungsumstellungen in der Kantine sorgen für eine Verbesserung des persönlichen Gesundheitsverhaltens.

Um Betriebliche Gesundheitsförderung nach Projektende weiter auszubauen, wurde eine Gesundheitsbeauftragte installiert. Das Steuergremium bleibt bestehen und Gesundheitszirkel werden weitergeführt. Verhaltensbezogene Angebote werden laufend angeboten.

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Rettet das Kind NÖ

202 Mitarbeiter/innen

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Als professioneller Partner für die öffentliche Kinder- und Jugendhilfe betreut RETTET DAS KIND Niederösterreich Kinder, Jugendliche und Familien. Für seine Mitarbeiter/innen da zu sein, ist für den gemeinnützigen Verein wichtig. Um einen speziellen Fokus auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Belegschaft zu richten, startete RETTET DAS KIND NÖ im Februar 2010 das BGF-Projekt „Zufriedenheit hält gesund“.


Alle Mitarbeiter/innen hatten die Möglichkeit sich am Projekt zu beteiligen, durch zahlreiche Gesundheitszirkel und Workshops konnte auch auf die spezifischen Bedürfnisse aller Berufsgruppen eingegangen werden.


Ein Maßnahmenkatalog wurde erstellt und in einer Klausur mit der Geschäftsleitung durchgearbeitet. Im Zuge der Maßnahmenumsetzung wurde „Gesundes Führen“, Konfliktmanagementseminare, Konfliktcoachings für Einzelpersonen und ein Burnoutprophylaxeseminar durchgeführt. Regelmäßige Mitarbeiter/innengespräche, protokollierte Teambesprechungen und wöchentliche Jour fixe sorgen für eine verstärkte Kommunikation. Ein integriertes Betriebsküchenprojekt wurde ebenso durchgeführt wie das Modul „Rücken Fit“. Ein Rauchverbot in allen Räumen und Häusern von RETTET DAS KIND NÖ wurde mit dem Angebot der Raucherentwöhnung begleitet. Nach Durchführung der Evaluierungszirkel und der Mitarbeiter/innenbefragung wurde das Projekt Ende März 2013 erfolgreich beendet.


Zur Implementierung in den Regelbetrieb werden die Mitarbeiterinnen des Betriebsrates weiterhin die Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten im Auge behalten und in Zusammenarbeit mit der NÖGKK bei Bedarf wieder Gesundheitszirkel aktivieren. Die sich aus dem Gesundheitsprojekt ergebenden Maßnahmen werden laufend umgesetzt. Das Projekt wurde vom Fonds Gesundes Österreich gefördert.

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REWE International AG, BGF für ZentralmitarbeiterInnen  

1750 MitarbeiterInnen

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REWE International AG und Ihre Handelsfirmen, BILLA, MERKUR, BIPA, PENNY und ADEG beschäftigen sich bereits seit 2008 strukturiert mit dem Thema Betriebliche Gesundheitsförderung. 2011 hat der Konzern als erstes Handelsunternehmen in Österreich bereits das Gütesiegel des Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung von Bundesminister Stöger für das handelsfirmenübergreifende Filial-Pilotprojekt erhalten.


Bewusst wurde entschieden beim Thema Gesundheitsförderung firmenübergreifend vorzugehen und dabei auf die vielfältigen Arbeitsbereiche im Konzern, wie zum Beispiel Filiale, Büro, Lager und Logistik jeweils gesondert zuzugehen. Das 2014 ausgezeichnete Projekt wurde aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich gefördert und diente der Identifikation der spezifischen Bedürfnisse der Bildschirm- und Büroarbeitsplatz-mitarbeiterInnen.


Ziel der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist es, durch die Stärkung der identifizierten Ressourcen sowie die Reduktion der bestehenden Belastungen sowohl auf Verhaltens- als auch auf Verhältnisebene nachhaltig Verbesserungen zu erzielen. Mit Hilfe der in der Analysephase eingesetzten Online-Gesundheitsbefragung sowie der Gesundheitszirkel, wurde den Bedürfnissen und Interessen der ZentralmitarbeiterInnen entsprechend, attraktive und treffsichere gesundheitsförderliche Maßnahmen abgeleitet. Im zweiten Quartal 2012 lieferte eine erste umfassende Evaluierungsschleife, mittels Gesundheitsbefragung, Gesundheitszirkel, sowie vertiefender Interviews Rückmeldung über die Projektprozesse, sowie das Ausmaß der Zielerreichung. Dabei zeigte sich eine Verbesserung in allen Bereichen. Die Aktivitäten der BGF werden mit Unterstützung unserer intern ausgebildeten GesundheitszirkelmoderatorInnen  laufend hinterfragt um eine kontinuierliche Verbesserung der BGF-Maßnahmen sicher zu stellen.

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SPAR Österreichische Warenhandels-AG – Zentrale St. Pölten

6411 Mitarbeiter/innen

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Gesund, zufrieden und leistungsfähig – solche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen sich Unternehmen. Bei SPAR ist Mitarbeitergesundheit in der Unternehmensstrategie verankert. SPAR in St. Pölten lebt mit der Initiative „Gesund bei SPAR“ ein nachhaltiges Programm, das das Gesundheitsbewusstsein stärkt und das Gesundheitsverhalten langfristig positiv verändert. Am 4. März wurde dieses Engagement mit dem „Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung“ gewürdigt.

 

Die gesundheitsorientierten Angebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fußen auf den Säulen Ernährung, Bewegung, Entspannung und Vorsorge. So können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Vielzahl an Gesundheitsaktivitäten nutzen – von Impfungen und Sehtests über Lauftreffs und Massagen bis hin zu Vorträgen zu aktuellen Gesundheitsthemen. Das Hauptmedium für die Gesundheitsaktivitäten ist der Gesundheitspass „SPAR Health Card“.

 

Neben den zahlreichen Gesundheitsangeboten sind auch die strategische Implementierung von Gesundheit, die gesunde Führungskultur, die Gesundheitsinfrastruktur, diverse Maßnahmen zur mentalen Fitness und die flexiblen Arbeitszeitenmodelle positiv hervorzuheben.

 

SPAR trägt als einer der größten Arbeitgeber in der Region Verantwortung für die Mitarbeiter. „Ich bin davon überzeugt, dass Gesundheit auch eine Gemeinschaftsaufgabe ist. In diesem Sinne freuen wir uns auch über Ideen und Engagement unserer Mitarbeiter.“, so SPAR-Geschäftsführer Mag. Alois Huber. „Der tägliche Gratis-Apfel für Mitarbeiter ist uns zu wenig. Wir wollen ein attraktiver, moderner Arbeitgeber sein, der den Menschen neben beruflichen Herausforderungen auch ein angenehmes Job-Umfeld bietet.“

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Weichberger Gesellschaft m.b.H.

40 Mitarbeiter/innen

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Ausgangssituation für den Start des BGF-Projektes „Anders Arbeiten“ war es, die Arbeitsplätze gesünder zu gestalten und den Informationsfluss zu verbessern. Nach der Projektplanungsphase und einer Sensibilisierung der Führungskräfte fand im Mai 2010 die Auftaktveranstaltung für alle Mitarbeiter/innen statt.


Das Projekt wurde nach dem „Modell Kleinbetrieb“ durchgeführt. In einem Führungskräftecoaching wurden mit den Führungskräften Ressourcen und Arbeitsbelastungen erhoben und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Auf Grund der Betriebsgröße und –struktur wurden mit den Mitarbeiter/innen Gesundheitszirkel durchgeführt. In einem Zusammenführungs-Workshop fand zwischen Führungskräften und Mitarbeiter/innen dann eine Abstimmung der möglichen Verbesserungsvorschläge statt.


Ein umfassender Umsetzungsplan entstand. Durch interne Schulungen und gemeinsames Entwickeln von Prozessen konnten Arbeitsbelastungen und Doppelgleisigkeiten reduziert werden. Zuständigkeiten wurden geklärt und ein Organigramm erstellt. Zahlreiche Aktivitäten wie z. B. Wandertage, Bowlingabende, gemeinsame Feiern führten zu einer Verbesserung des Teamklimas. Arbeitsabläufe konnten vereinfacht werden, beispielsweise durch mehr Entscheidungsmöglichkeiten der Filialleiter und Neuorganisation des Marketings. Ebenso wurden auch die Tätigkeiten des Lehrlings neu definiert. Rückenturnen, Nordic-Walking-Kurse und Obstkörbe für Zwischenmahlzeiten sorgen für vermehrtes Wohlbefinden am Arbeitsplatz.


Die Evaluierung ergab eine Verbesserung der Arbeitsorganisation und Arbeitszufriedenheit, Steigerung des individuellen Wohlbefindens, Verbesserung der Kommunikation, Besprechungskultur und der Beziehung zwischen Mitarbeiter/innen und Führungskräften.

Dem Unternehmen ist die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen sehr wichtig und Betriebliche Gesundheitsförderung wird weiterhin ein großes Thema bleiben bzw. noch ausgebaut werden.

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Erstanträge "Gesundes Führen"


DIE Wirtschaftstreuhänder Lehner, Baumgartner & Partner Steuerberatung GmbH

16 Mitarbeiter/innen

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Die Geschäftsführung beschloss, das Jahr 2012 unter das Motto „Gesundheit am Arbeitsplatz“ zu stellen. Bei Durchführung einer Erstberatung entschied sich das Unternehmen für das BGF-Modell „Gesundes Führen“.


Nach einer Sensibilisierung der Führungskräfte und einer Mitarbeiter/innen-Information wurde die Geschäftsführung in der Durchführung der „Gesunden Dialoge“ geschult. Im Anschluss daran fand mit allen Mitarbeiter/innen der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ statt. Die Auswertung der gesunden Dialoge führte zur Erstellung eines Maßnahmenplanes gemeinsam mit der Belegschaft.


Um Belastungsspitzen zu reduzieren wurden Pufferzeiten eingeplant, Telefone können während „heißer“ Arbeitsphasen umgeleitet werden und Mitarbeiter/innen werden auch nicht zu 100 % fest verplant. Regelmäßige Besprechungen, klare und eindeutige Entscheidungen und laufende Informationsweitergabe führen zu einer starken Verbesserung der Kommunikation und des Teamklimas. Ergonomieberatungen, Angebot für Fitness-Studio und Betriebsausflüge sorgen für vermehrtes Wohlbefinden.


Um Betriebliche Gesundheitsförderung fest im Unternehmen zu verankern, wurde eine Ansprechperson für das Thema Gesundheit installiert. Noch offene Maßnahmen sind in Bearbeitung. Die wertschätzenden Mitarbeiter-Gespräche werden weitergeführt. Aus den Ergebnissen dieser Gespräche werden Maßnahmen und Ziele definiert und in der Balanced Score Card verankert.

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Gemeindeverband für Umweltschutz in der Region Amstetten

12 Mitarbeiter/innen

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Auf Grund der Mitarbeiter/innenstruktur und das Durchschnittsalter von 48 war es dem Gemeindeverband besonders wichtig, ein Gesundheitsförderungsprojekt für die Mitarbeiter/innen durchzuführen. Deshalb startete das Unternehmen 2012 das Projekt „Gesundes Führen im Gemeindeverband“.


Der Weg zum wertschätzenden Mitarbeiter/innengespräch mit dem Faktor Anerkennung/Anerkennender Erfahrungsaustausch wurde mit einem Führungskräfte-Coaching zur Erhaltung und Förderung der eigenen Gesundheit eingeschlagen. Nach Information der Belegschaft und Vermittlung des Führungsinstrumentes „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ wurden mit allen Mitarbeiter/innen die wertschätzenden Mitarbeiter/innengespräche durchgeführt. Aufgrund der aus diesen Gesprächen priorisierten Gesundheitsressourcen und –belastungen wurde ein Maßnahmenplan erstellt.


Die umgesetzten Maßnahmen reichten von Teambuilding-Seminaren und Kommunikationsschulungen bis hin zur Einführung von regelmäßigen Besprechungen. Ein besonderer Fokus wurde auf „Alternsgerechtes Arbeiten“ gelegt. So wurde eine Arbeitsgruppe zur Leistungswandlung älterer Mitarbeiter/innen installiert, die Arbeitsplätze ergonomisch adaptiert und das Seminar „Vorbereitung auf den Ruhestand“ geplant.


Durch die Integration des Themas Gesundheit in die regelmäßigen Dienstbesprechungen, die Weiterführung des Instrumentes „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ und einen fixen Ansprechpartner ist Betriebliche Gesundheitsförderung nachhaltig im Arbeitsalltag integriert.

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Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft NEUNKIRCHEN registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung

48 Mitarbeiter/innen

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Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten sind der Geschäftsführung ein wichtiges Anliegen. Das Unternehmen entschloss sich daher, sich systematisch mit Betrieblicher Gesundheitsförderung auseinanderzusetzen und startete 2012 das Projekt „Gesundes Führen bei SGN“.


Einem einführenden Gesundheitscoaching mit den Führungskräften zur Sensibilisierung die eigene Gesundheit und das Gesundheitsempfinden betreffend und einer Schulung zur Abhaltung der „gesunden Dialoge“ folgten die Mitarbeiter/innengespräche mit der gesamten Belegschaft. Ziel war es, Ressourcen und Belastungen zu erheben und Vorschläge für eine gesunde Gestaltung des Arbeitsalltages auszuarbeiten. Im Anschluss daran wurde in einem gemeinsamen Workshop ein Maßnahmenkatalog aufbereitet.

Dieser umfasste umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation auf organisationaler aber auch persönlicher Ebene der Mitarbeiter/innen. Angeboten wurden Kommunikationsseminare und Wirbelsäulengymnastik, wöchentliche Teambesprechungen wurden eingeführt. Ein „freier Nachmittag“ pro Team ohne Kundenkontakt sorgt nun zum internen Aufarbeiten ohne Unterbrechungen. Supervision wurde für alle Führungskräfte angeboten, in Folge auch für alle Mitarbeiter/innen.


Das Projekt führte zu einer intensiven Auseinandersetzung der Führungskräfte mit dem Themenkreis „Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen“. Der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ mit allen Mitarbeiter/innen wurde ins jährlich durchgeführte Mitarbeiter/innen-Gespräch integriert.

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Hörstudio Maria Schobel GmbH/Tinnituszentrum St.Pölten

5 Mitarbeiter/innen

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Im Vordergrund der Arbeit im Hörstudio steht der Anspruch, unseren Kunden durch hervorragende Dienstleistung zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. Jeder Mitarbeiter trägt mit seinen persönlichen Fähigkeiten zum Gelingen dieses Ziels bei. Bei der Arbeit mit Menschen mit einer Hörbehinderung generell, insbesondere aber aufgrund unserer Spezialisierung auf Tinnitus sind auch die psychischen Anforderungen an die Mitarbeiter/innen sehr hoch.


Wir sind Anlaufstelle für Patienten mit sehr hohem Leidensdruck, weil wir ein in Österreich einzigartiges und äußerst erfolgreiches Therapieangebot zur Behandlung von Tinnitus anbieten.

Wegen der großen Belastung der Mitarbeiter/innen war der Unternehmerin die Förderung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter/innen immer schon ein Anliegen. Durch das Projekt „Gesundes Führen“ wollte Frau Mag. Schobel bewirken, dass sowohl für sie selbst als auch für ihre Belegschaft Gesundheit noch mehr an Bedeutung gewinnt:


Der aus dem Projekt entstandene Maßnahmenplan umfasste zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsumgebung und Reduktion der Arbeitsbelastungen. So wurden beispielsweise Lichttherapiegeräte in den Kabinen und im Labor angeschafft sowie eine Klimaanlage, um die Tätigkeit des Hörgeräteakustikers, die ja hauptsächlich in schalldichten Kabinen ohne Fenster stattfindet, angenehmer zu gestalten. Ein Strategiepapier mit klaren Zielen wurde festgelegt, in Besprechungen wird regelmäßig Rückmeldung über den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens gegeben. Durch die Erstellung eines Tätigkeitsprofils mit allen Verantwortlichkeiten konnte die Arbeitsorganisation wesentlich verbessert werden. Alle Mitarbeiter/innen können in wöchentlichen Teambesprechungen Problemfälle, Ideen und Verbesserungsvorschläge einbringen. Kurze Frischluftpausen bei Bedarf während der Arbeitszeit, das Angebot der Supervision für alle Mitarbeiter/innen und ein gefördertes, gesundes Mittagessen sorgen für das Wohlbefinden.


Der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ soll auch in Zukunft gekoppelt mit den Mitarbeiter/innengesprächen regelmäßig durchgeführt werden. Betriebliche Gesundheitsförderung hat einen sehr hohen Stellenwert im Unternehmen und ist bereits fest im Arbeitsalltag verankert. So wird den Mitarbeiter/innen nahegelegt schon bei geringsten Anzeichen einer Erkrankung zu Hause zu bleiben und sich zu schonen.


„Ich möchte meine Mitarbeiter/innen darin unterstützen, dass sie gesund, motiviert und voller Freude arbeiten können“.

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Immovement Management-Consulting GmbH

5 Mitarbeiter/innen

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Immovement ist ein kleines Unternehmen, das schon seit Beginn der Tätigkeit vor mehr als 10 Jahren den Fokus stark auf Wohlbefinden und respektvollen Umgang mit Mitarbeiter/innen und Kund/innen legt. Die konkrete Einbindung der Belegschaft in den Prozessablauf war das zentrale Anliegen der Geschäftsführung.


Das Unternehmen entschied sich für die Durchführung des Projektes „Gesundes Führen“. Durch das persönliche Führungskräftecoaching und die Einschulung der Führungskraft in das Werkzeug „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ sollte einerseits das eigene Wohlbefinden steigen, andererseits durch die Durchführung des „Anerkennenden Erfahrungsaustausch“ gezielt auf die Gesundheitsförderung der einzelnen Mitarbeiter/innen eingegangen werden.


Dies ist Immovement gelungen, und zwar u. a. durch Neugestaltung des Großraumbüros, regelmäßige Informationsweitergabe und zahlreiche Aktivitäten zur Teambildung wie gemeinsame Firmenabendessen, Firmenlauf und gemeinsames Eislaufen.

Durch das Projekt kam es zu einer verbesserten Kommunikation, mehr Zusammenhalt und einer erhöhten Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter/innen.


Das Werkzeug „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ soll in Zukunft ein fixes Instrument bei Immovement sein und einmal jährlich dazu dienen, die Bedürfnisse der Mitarbeiter/innen in einem 4-Augen-Gespräch zu erfahren.

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Musikschulmanagement Niederösterreich GmbH

13 Mitarbeiter/innen

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Es war schon lange Wunsch der Geschäftsführung, die Arbeitsbewältigungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen zu erhalten bzw. nachhaltig zu fördern. Durch die Teilnahme am Programm „Gesundes Führen“ wurde nun ein spezieller Fokus auf das Thema Gesundheit gelegt.


Die Bedürfnisse aller Führungskräfte wurden zunächst im Rahmen eines persönlichen und vertraulichen Gesundheitscoachings mit einer Beraterin erhoben. Hier wurden auch persönliche sowie betriebliche Ziele zur Erhaltung bzw. Förderung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Führungskräfte definiert. Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung und Schulung der Führungskräfte zur Durchführung des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ wurde mit allen Mitarbeiter/innen ein Dialog geführt, indem Belastungen und Ressourcen erhoben und Lösungsvorschläge definiert wurden. In einem Maßnahmenplanungsworkshop entwickelten Führungskräfte und Mitarbeiter/innen einen umsetzbaren Maßnahmenplan.


Klare Zuständigkeiten, interne Personalplanung, eine neue Datenbank, gegenseitige Wertschätzung und regelmäßige Besprechungen sorgen für mehr Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen.


Der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ wird auch weiterhin eingesetzt, um Betriebliche Gesundheitsförderung systematisch ins Unternehmen zu integrieren.

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Neulengbacher Kommunalservice Ges.m.b.H

14 Mitarbeiter/innen

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Zufriedene und motivierte Mitarbeiter/innen und Führungskräfte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Die täglichen Herausforderungen der modernen Arbeitswelt haben unmittelbaren Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden, weshalb sich die Geschäftsführung entschloss, das NÖGKK Programm „Gesundes Führen“ durchzuführen.


Bei einer Kick-off-Veranstaltung wurde das Projekt allen Mitarbeiter/innen vorgestellt. Nach einem persönlichen und vertraulichen Führungskräftecoaching wurde die Geschäftsführung in der Durchführung der „Gesunden Dialoge“ geschult. Im Anschluss daran fand mit allen Mitarbeiter/innen ein 4-Augen-Gespräch statt. Die Auswertung dieser Dialoge führte zur Erstellung eines Maßnahmenplanes gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen.

Laufende Informationen über die Entwicklung des Unternehmens, Quartalsbesprechungen mit den Mitarbeiter/innen und die Einführung wöchentlicher Besprechungen zwischen Führung und Projektleitern führten zu einer wesentlichen Verbesserung der Kommunikation. Alle Mitarbeiter/innen können auch an diversen gesundheitsfördernden Maßnahmen, welche im Rahmen des BGF-Projektes der Stadtgemeinde Neulengbach umgesetzt werden, teilnehmen.


Als besonderes kommunikationsförderndes Element im Unternehmensumfeld wird alljährlich ein Betriebsausflug organisiert. Im Vorjahr besuchten wir bei einer zweitägigen Reise Bratislava, die Hauptstadt unseres Nachbarlandes Slowakei. Für heuer ist eine Reise in das Mostviertel mit dem Besuch des Umdasch-Werkes in Amstetten geplant.


Betriebliche Gesundheitsförderung wird bereits im Arbeitsalltag gelebt. Durch fixe Ansprechpartner und die Weiterführung des Instrumentes „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ wird dieses Thema auch in Zukunft fest im Unternehmen verankert sein.

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Notariatskanzlei Mag. Michael Platzer

10 Mitarbeiter/innen

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Zwei schwere Erkrankungen im Team haben dem Unternehmen deutlich gemacht, wie wichtig Gesundheit für die Mitarbeiter/innen ist, wie stark das einzelne „Nicht-Gesund-Sein“ das komplette Team beeinflusst und wie wichtig es ist, gemeinsam dafür zu sorgen, dass sich alle Mitarbeiter/innen wohl fühlen und auf sich achten.


Die Führungskräfte der Notariatskanzlei wissen, dass Gesundheit und Wohlbefinden vor allem auch durch Miteinander und persönliche Wertschätzung gefördert wird. Deshalb hat sich das Unternehmen entschieden, das Projekt „Gesundes Führen“ zu starten. Durch Vermittlung des Führungsinstruments „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ kann Betriebliche Gesundheitsförderung selbständig und nachhaltig fortgesetzt werden.


Die Maßnahmen zielten stark auf die Optimierung der Arbeitsabläufe am Arbeitsplatz und eine verbesserte Kommunikation ab. So kam es beispielsweise zur Umverteilung und dem Aufbau zusätzlicher Kompetenzen innerhalb des Teams, Einführung von fachspezifischen Teambesprechungen und zu Arbeitsplatz-Rochaden an bestimmten Tagen. Weiters wurden ergonomische Fußstützen und Sitzbälle angekauft. Wöchentliche Lauftreffs mit professioneller Trainerbetreuung und die Einführung von „gesunden Snacks“ bei internen Besprechungen dienten der Veränderung bzw. Verbesserung des persönlichen Gesundheitsverhaltens.


Am wichtigsten jedoch ist den Führungskräften die geradezu familiäre Atmosphäre im Team und das Wissen, dass alle Mitarbeiter/innen auch mit persönlichen Anliegen zu ihnen kommen können und Hilfestellung erwarten dürfen. Dies trägt viel zum Wohlfühlen und damit zur Gesundheit bei.



Raiffeisenkasse Oberes Triestingtal

17 Mitarbeiter/innen

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Das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen ist der Raiffeisenkasse ein wichtiges Anliegen. Alle sollen mitgestalten können und das Gefühl haben, dass sie ein wesentlicher Teil des Unternehmens sind. Um diesen Ansatz noch weiter zu festigen, beschloss die Geschäftsführung, am Programm „Gesundes Führen“ teilzunehmen.

Mit allen Führungskräften wurden Einzelgespräche zur Reflexion der eigenen Gesundheitssituation durchgeführt. Eine Schulung zum Thema Gesundes Führen mit Anwendung des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ als Form eines Mitarbeiter/innengesprächs legte den Fokus auf Gesundheit und Wohlbefinden und die dafür relevanten Stärken und Entwicklungsfelder im Unternehmen. Im Anschluss daran fanden mit allen Mitarbeiter/innen diese Gespräche statt. Die Ergebnisse der Einzelgespräche wurden ausgewertet und unter Beteiligung der gesamten Belegschaft wurde ein Planungsworkshop zur Erarbeitung konkreter Maßnahmen durchgeführt.


Gemeinsame Mittagessen und Aktivitäten wie Betriebsausflüge stärken das ohnehin schon sehr gute Betriebsklima. Durch Optimierung der Arbeitsprozesse wie beispielsweise vollständiges Ausfüllen von Formularen, prägnanter Mailverkehr und Einblicke in die Arbeitsbereiche von Kolleg/innen konnte das Spannungsfeld Kundenberater/innen-Back office entschärft werden. Für Rückengymnastik wurde eine Physiotherapeutin engagiert, ebenso gibt es Trainingseinheiten für die Teilnahme am Firmenlauf.

Durch das Projekt hat sich das Gesprächsklima zwischen Mitarbeiter/innen und Vorgesetzten verbessert und das Wohlbefinden konnte gesteigert werden.


Der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ wird weitergeführt. Die Mitarbeiter/innen haben dadurch die Bestätigung, dass sie als Person wahrgenommen und ernstgenommen werden, dass sie wichtig für das Unternehmen sind und auf ihre Wünsche und Ideen eingegangen wird.

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Salon Hair & More

10 Mitarbeiter/innen

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Der Geschäftsführerin war es schon immer ein großes Anliegen, mit ihren Mitarbeiterinnen „gut im Gespräch zu sein“ und ihre Anliegen zu kennen. Von Anfang an wurde Wert darauf gelegt, das Teamklima und das Miteinander zu pflegen. „Für mich als Chefin war außerdem die Auseinandersetzung mit meiner eigenen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit und mit meiner Führungsrolle eine wichtige Motivation, das Projekt Gesundes Führen zu starten“.


Alle Mitarbeiterinnen waren in das Projekt eingebunden, besonders berücksichtigt wurden bei der Projektplanung und beim laufenden Prozess auch die Teilzeitbeschäftigten und Lehrlinge. Diese waren wesentlich an der Mitentwicklung der Maßnahmen beteiligt.

Durch Verbesserungen bei der Terminplanung und Neuorganisation der Geschäftsabläufe (Verlegung bestimmter fixer Kund/innen von Samstag auf Freitag, flexiblere unterschiedliche Arbeitszeiten auf Wunsch der Mitarbeiterinnen, zusätzliche Kollegin für Nachmittage) kam es zu einer wesentlichen Arbeitsentlastung. Regelmäßige Abstimmungen zwischen Chefin und Salonleiterinnen und tägliche Taktikgespräche verbesserten die Kommunikation, Information und Zusammenarbeit. Durch den Rauchstopp der Geschäftsführerin und die Umwandlung der Aufenthaltsräume in rauchfreie Zonen wurden die Mitarbeiterinnen motiviert, selbst weniger zu rauchen. Laufende gemeinschaftliche Aktivitäten wie Betriebsausflüge stärken das Miteinander im Betrieb.


Durch die Weiterführung der Mitarbeiterinnengespräche sollen laufend neue Belastungen erhoben und Verbesserungen umgesetzt werden. Dadurch, dass Gesundheit und Wohlbefinden im Betrieb laufend ein Thema ist, erhofft sich die Chefin, dass ihre Mitarbeiterinnen im Lauf der Zeit auch immer mehr von selbst einbringen, was ihnen wichtig ist.

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Tischlerei Neulinger GmbH

12 Mitarbeiter/innen

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Das vom Unternehmen initiierte BGF-Projekt „Gesundes Führen“ hatte zum Ziel, krankmachende Faktoren am Arbeitsplatz zu reduzieren und Gesundheit zum gemeinsamen Thema zu machen.

Die Führungskräfte wurden in ihrer eigenen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit im Projekt berücksichtigt, aber auch in ihrer Rolle unterstützt und begleitet. Mit der Durchführung des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ wurden die Belastungen und Ressourcen der einzelnen Mitarbeiter/innen erhoben und ein gemeinsam entwickelter Maßnahmenplan umgesetzt.


Viele Belastungen konnten durch Veränderungen in der Arbeitsorganisation, Besetzung einer Arbeitsstelle und klare, rechtzeitige Auftragsvergabe reduziert werden. Massagen und Impuls-Strom-Behandlungen werden zur Verbesserung der persönlichen Gesundheit vom Unternehmen angeboten. Um die Bereitschaft und die Akzeptanz zu erhöhen und Gesundheitsförderung zu verbreiten, wurden bei der Umsetzung einiger Maßnahmen (zB Rückenfit-Kurse) auch die Lebenspartner/innen der Beschäftigten miteingeladen.


Das Thema Gesundheit wurde in die 14tägigen KVP-Besprechungen integriert. Das Unternehmen stellt auch ein jährliches Budget für Massagen, Rückenprogramme etc. zur Verfügung, eine fixe Ansprechpartnerin ist offen für alle Gesundheitsthemen. Jährliche Einzelgespräche mit allen Mitarbeiter/innen zur Arbeitssituation sind geplant.

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Wolfgang Hackl Agrar

5 Mitarbeiter/innen

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Neue Ideen entstehen lassen – den offenen Dialog suchen – und – daraus lernen! Dies ist das Motto des Betriebsinhabers Wolfgang Hackl. Die Meinung jedes Einzelnen ist ihm wichtig und jeder soll die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Das Projekt „Gesundes Führen“ war die beste Gelegenheit unter professioneller Leitung diese Intentionen umzusetzen.


Die Geschäftsführung wurde sowohl in ihrer eigenen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit im Projekt berücksichtigt, als auch in ihrer Rolle als Führungskraft unterstützt und begleitet. In weiterer Folge konnten mit der Durchführung des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ die Belastungen und Ressourcen der einzelnen Mitarbeiter/innen erhoben und ein gemeinsam entwickelter Maßnahmenplan umgesetzt werden.


Durch das Definieren von klaren Zuständigkeiten, Einführen eines Ordnungssystems und Erstellen klarer Regelungen für die Handhabung und Aufbewahrung von Werkzeugen konnten viele Belastungen reduziert werden. Die Einführung von regelmäßigen Teambesprechungen sorgt für vermehrte Kommunikation und eine größere Transparenz. Gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen wurde ein Jahresplan für die einzelnen Bereiche des Betriebs mit Zielen entwickelt – dies stärkte die Identifikation mit dem Betrieb und dem Team. Der Ausbau der gemeinschaftlichen Aktivitäten (Betriebsausflug, Feiern von betrieblichen Erfolgen, …) hat eine Verbesserung des Teamklimas zur Folge.


Betriebliche Gesundheitsförderung ist aus diesem Unternehmen nicht mehr wegzudenken und das aktive Ansprechen von Wünschen und Belastungen von Seiten der vor allem jungen Mitarbeiter/innen entwickelt sich immer positiver.

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Wiederverleihungen


Österreichische Bundesforste AG, Forstbetrieb Waldviertel-Voralpen

68 Mitarbeiter/innen

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Betriebliche Gesundheitsförderung ist der Österreichischen Bundesforste ein besonderes Anliegen. Mit „ÖBfit“ wurde ein unternehmensweites Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung ins Leben gerufen mit dem Ziel, Gesundheit und Gesundheitsbewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit konkreten Maßnahmen zu fördern. Der Forstbetrieb Waldviertel-Voralpen startete 2008 das ganzheitliche Gesundheitsprojekt – gefördert aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich. Mittlerweile ist Betriebliche Gesundheitsförderung fixer Bestandteil des Unternehmens und die Prinzipien sind fest im Managementsystem verankert.


Alle Mitarbeiter/innen werden gleichermaßen bei der Realisierung von Betrieblicher Gesundheitsförderung eingebunden. Durch quartalsweise abgehaltene Workshops werden die individuellen Bedürfnisse der Forstarbeiter/innen und Büroangestellten erhoben und daraus resultierende Maßnahmen umgesetzt. Die Umstellung auf optimale Betriebsmittel und die Sanierung von neun Lagerräumen nach den Wünschen der Belegschaft sind nur einige Maßnahmenbeispiele, die für Forstarbeiter/innen umgesetzt wurden.


In den letzten Jahren wurde aber auch intensiv in Führungskräfteseminare, Kulturworkshops, die Adaption der Nassräume und Teambildungsaktivitäten investiert. Das Büroturnen mit Übungen zur Rücken- und Wirbelsäulenentlastung wird zweimal pro Woche unter wechselnder Anleitung durchgeführt.

Die Evaluierung hat vor allem eine Steigerung der alIgemeinen und vor allem psychischen Gesundheit der Mitarbeiter/innen gezeigt. Nicht zuletzt wurde ein Anstoß zur Veränderung der Führungskultur bewirkt.

In den nächsten Jahren wird sich die Österreichische Bundesforste verstärkt dem Thema „Alternsgerechtes Arbeiten“ widmen, ein Pilotprojekt ist derzeit in Entwicklung.

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Österreichische Bundesforste AG, Forstbetrieb Wienerwald

68 Mitarbeiter/innen

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Betriebliche Gesundheitsförderung ist den Österreichischen Bundesforsten ein besonderes Anliegen. Mit „ÖBfit“ wurde ein unternehmensweites Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung ins Leben gerufen mit dem Ziel, Gesundheit und Gesundheitsbewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit konkreten Maßnahmen zu fördern. Der Forstbetrieb Wienerwald startete 2008 das ganzheitliche Gesundheitsprojekt – gefördert aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich. Mittlerweile ist betriebliche Gesundheitsförderung fixer Bestandteil des Unternehmens und die Prinzipien sind fest im Managementsystem verankert.


Die individuellen Bedürfnisse der Forstarbeiter/innen und Büroangestellten werden laufend in Workshops erhoben und die daraus resultierenden Maßnahmen umgesetzt. Für Büroangestellte kam es so zu einer flexiblen Arbeitszeitregelung bzw. dem Ankauf von Stehpulten und verstellbaren Fußstützen zwecks ergonomischer Verbesserung des Arbeitsplatzes. Eine Umstellung auf optimale Betriebsmittel und die laufende Weitergabe von Informationen sind nur einige Umsetzungsmaßnahmen, die für Forstarbeiter/innen durchgeführt wurden. Teamentwicklungs- und Führungskräfteseminare sowie Teamaktivitäten und Vorträge zum Thema „Stress und Burnout“ runden das Angebot ab.


Neben der Bewusstmachung und gesünderem Verhalten wurden bei der Evaluierung auch Verbesserungen in der Arbeitsorganisation sowie auf kommunikativer und sozialer Ebene beobachtet. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen ist insgesamt gestiegen, ebenfalls konnte eine Verbesserung des Betriebsklimas festgestellt werden.

Der Forstbetrieb Wienerwald achtet darauf, dass betriebliche Gesundheitsförderung auch in Zeiten hoher Belastungsmomente weitergelebt wird. Große Herausforderungen lassen sich nur durch gesunde und motivierte Mitarbeiter/innen bewältigen!

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Raiffeisen Regionalbank Mödling eGen

186 Mitarbeiter/innen

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Die Raiffeisenbank Mödling setzt sich bereits seit 2006 sehr intensiv mit Betrieblicher Gesundheitsförderung auseinander. Mittlerweile ist dieses Thema fest im Managementsystem, in den Führungsgrundsätzen und im Wertebuch der Raiffeisen Regionalbank verankert.


Durch laufend abgehaltene Gesundheitszirkel, Führungskräfte-Workshops, jährliche Klausuren und ein individuelles Vorschlagswesen können sich alle Mitarbeiter/innen und Führungskräfte permanent an der Weiterentwicklung der Betrieblichen Gesundheitsförderung beteiligen.Ein besonderer Fokus wird auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt. Die Maßnahmen reichen hier von Teilzeitarbeitsverhältnissen, die äußerst flexibel auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter/innen angepasst sind, bis hin zur Einführung einer Gleitzeitregelung und der Schaffung von Telearbeitsplätzen.


Wertschätzung und Anerkennung werden in diesem Betrieb gelebt. Geschaffen wurde beispielsweise die sogenannte „Politik der offenen Tür & Zeiten“. Sowohl Geschäftsleitung als auch Personalverantwortliche haben sich fixe Zeitfenster geschaffen, in denen sie für alle Mitarbeiter/innen-Anliegen offen sind und für individuelle Gespräche zur Verfügung stehen. Unterstützung bei psychischen Belastungen erhalten die Mitarbeiter/innen durch das Consentiv Team, welches Beratung in beruflichen und privaten Belangen anbietet. Die Errichtung von Pausenterrassen und neuen Sozialräumen in den Bankstellen sowie zahlreiche gemeinsame Aktivitäten sorgen für mehr Wohlbefinden im Betrieb.


Das oberste Ziel der Raiffeisen Regionalbank ist es, Rahmenbedingungen für höchst motivierte und zufriedene Mitarbeiter/innen zu schaffen. Das Unternehmen erhält zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel verliehen.

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