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Gesundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte


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Unternehmen

Im Jahr 1971 von den Herren Ing. Heinz Vögl und Erich Cschötz als erstes österreichisches Unternehmen für Kathodischen Korrosionsschutz gegründet, ist V&C heute weltweit anerkannter Spezialist für Korrosionsschutzlösungen. Ein Blick in die Chronik dokumentiert die Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

1967/68 Das erste KKS-Auslandsprojekt wird durchgeführt 

1979 Erstes Projekt für den Schutz von Trinkwasserleitungen in Syrien

1993/94 Sonderpreis  für KKS-Anlage der Kühlwasserleitung in Abu Dhabi erhalten

2004 V&C erhält Großauftrag für den KKS von 20.000m² Stahlbetonfläche in Saudi Arabien

2011 V&C feiert ihr 40-jähriges Bestehen. 

Korrosion an Rohrleitungen, Tankanlagen, Stahlbetonbauwerken und anderen Metallkonstruktionen verursacht jährlich enorme volkswirtschaftliche Schäden. Aus diesem Grund ist ein umfassender Korrosionsschutz, der den sicheren und reibungslosen Betrieb derartiger Anlagen gewährleistet, unabdingbar.

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Firmenanschrift

V & C Kathodischer Korrosionsschutz GmbH
Josef Perger-Straße 2/A-05
3031 Pressbaum
Tel.: 02233 57771
www.vc-austria.com

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Projektdaten

Projekttitel: Gedundheitsförderndes Führen durch gesunde(te) Führungskräfte
Projektleiter: Karlheinz Wachsenegger
Anzahl der Beschäftigten: 38
Projektbegleitung: Renate Jagodits
Gesundheitszirkelmoderation/Workshop Moderation:
Projektbeginn: Oktober  2009
Projektende: August 2011

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V_C_Workshop.png Projektziele

Das Projekt setzt auf zwei Ebenen an, die eng miteinander verbunden sind:

Ebene A) Förderung von Gesundheit/Wohlbefinden/Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten

Ebene B) Förderung von Gesundheit/Wohlbefinden/Arbeitsfähigkeit der Führungskraft selbst


Zusätzliche Ziele des Unternehmens:

- Stärkung des Bewusstseins für die eigene Gesundheit

- Erhöhung bzw. Erhaltung der Motivation der Beschäftigten

- Reduzierung der Arbeitsbelastung

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Projektablauf

Nach dem Erstgespräch im Oktober 2009 wurde die Charta unterzeichnet und das Projekt gestartet. Die Einzelgespräche mit der gesamten Geschäftsführung im Jänner 2010 diene der Reflexion des eigenen Gesundheitsverhaltens der Geschäftsführer sowie des eigenen Gesundheitsempfindens am Arbeitsplatz.

Gleichfalls im Jänner 2010 fand der Mitararbeiterworkshop statt und im Anschluss daran im März 2010 der Zusammenführungsworkshop.

An die  Umsetzungsphase von März 2010 bis Mai 2010 wurde das Modul „Gesundes Führen“ mit Mag. Feigl durchgeführt.

Eine externe Evaluatorin, Frau Mag. Kriener, führte im Betrieb mit 2 Mitarbeiter/innen Evaluationsgespräche zur Wirksamkeit des „Anerkennenden Erfahrungsaustausches“ durch.

 

Welche Maßnahmen zur Reduktion von Arbeitsbelastungen oder zur Optimierung der internen Organisation wurden umgesetzt? 

  • Einführung des Führungsinstrumentes „Anerkennender Erfahrungsaustausch“
  • Neuorganisation der Besprechungsabläufe (Verringerung des Aufwandes der Protokollführung, Info über Besprechungsergebnisse an die MA)
  • Durch eine Umstrukturierung der Arbeitsabläufe konnten die zwei Geschäftsbereiche besser verbunden, Arbeitsabläufe transparenter und vereinfacht werden
  • Bereitschaft, nach Möglichkeit einzelne Arbeitszeitmodelle mit den betroffenen Personen anzubieten
  • Nichtraucherschutz: räumliche Trennung der Sozialräume nach Raucher/Nichtraucher
  • Verbesserung der Lüftungsanlage
  • Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen durch Geschäftsleitung – Fr. Tanzler wurde als Schulungsbeauftragte eingesetzt. Eine Schulungsdatenbank wurde installiert.
  • Die Schulung der MA für die in der Branche geforderte Graduierungsprüfung wurde verbessert, in dem auf ein qualitativ besseres Ausbildungsinstitut gewechselt wurde. Die Erfolgsquote hat sich wesentlich verbessert.
  • Durch Personalzuwachs haben sich auch Belastungsschwerpunkte (z.B. Buchhaltung) für einzelne MA verbessert.  

Welche Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens wurden umgesetzt? 

  • Der Nichtraucherschutz wurde verbessert.
  • Fahrsicherheitstraining für Außendienstmitarbeiter wurde durchgeführt.
  • Sicherheitsausrüstungen wie z.B. Sicherheitsschuhe, Helm usw. dürfen die MA auch
    privat verwenden – dazu wurden Vereinbarungen abgeschlossen.
  • Impfaktionen wie Grippe oder Zeckenschutz – Kosten werden von Firma übernommen.
  • Die Firma organisiert regelmäßig Sportveranstaltungen für die MA und übernimmt dafür die Kosten
  • Durch gemeinsame Aktivitäten wie Grillabende und andere gesellige Zusammenkünfte wird das Betriebsklima und auch die informelle Kommunikation verbessert.
  • Die Möglichkeit eines warmen gemeinsamen Mittagessens ist gegeben.

In welcher Weise fließen die Erkenntnisse der Erfolgsmessung in die Weiterentwicklung von Betrieblicher Gesundheitsförderung im Unternehmen ein?

 

Durch die qualitativen Interviews zu Projektende wurde mit der Geschäftsleitung bzw. den Führungskräften individuell reflektiert, ob und in welcher Form das Unternehmen den „Anerkennenden Erfahrungsaustausch“ weiterführen wird. Der Umsetzungsstatus der im „Modell Kleinbetrieb“ und dem Beratungsteil „Gesunde Führen“ entwickelten Maßnahmen wurde gemeinsam besprochen, bewertet und auch auf die künftige Umsetzbarkeit reflektiert.


Vor allem die Sicherheit der Montagearbeiter im Außendienst ist ein Anliegen der Geschäftsleitung und wird laufend verbessert. Es wird auch weiterhin versucht durch ein offenes Gesprächsklima und auch durch Weiterführung der MA Gespräche in Form „Anerkennender Erfahrungsaustausch“, auf die Bedürfnisse der MA einzugehen und so durch mehr Mitarbeiterzufriedenheit auch die Motivation und den Gesundheitsgedanken weiter zu stärken.

 

Für die erfolgreiche Durchführung des Projektes zur Betrieblichen Gesundheitsförderung erhielt das Unternehmen im Jahre 2012 das Gütesiegel zuerkannt.

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