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Checkliste für den Jahreswechsel


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 17/Dezember 2013

Um Ihnen den Start ins Jahr 2014 zu erleichtern, geben wir Ihnen einen Überblick über die Besonderheiten, die der Jahreswechsel bei der Meldungserstattung mit sich bringt.

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Jahreslohnzettel

Der Lohnzettel Finanz/SV ist für alle am Ende des Kalenderjahres 2013 beschäftigten Dienstnehmer vorzulegen; dies gilt auch für Vorschreibebetriebe. Lohnzettel sind mittels elektronischem Datenaustausch mit den österreichischen Sozialversicherungsträgern (ELDA) zu übermitteln.

Für freie Dienstnehmer ist dem Finanzamt via ELDA die Mitteilung gemäß § 109a EStG 1988 zu übermitteln. Zusätzlich ist ein Lohnzettel SV zu erstatten.

Für jede Tätigkeit, die der Vollversicherung unterliegt und jede geringfügige Beschäftigung ist ein separater Lohnzettel auszustellen.

Dies gilt vor allem für durchgehende Arbeitsverhältnisse, bei denen es zu einem Wechsel zwischen Vollversicherung und geringfügiger Beschäftigung (oder umgekehrt) kommt. Achtung: In diesem Fall sind sämtliche Daten zur Betrieblichen Vorsorge (BV) auf dem Lohnzettel anzuführen, der die letzte Beitragszeit umfasst. Eine Aufteilung der Zeiten und Grundlagen zur BV ist nicht zulässig.

Weitere Infos zum Lohnzettel können Sie unter folgendem Link abrufen:

linkMeldungsschwerpunkt Lohnzettel

Unter dem Link "Meldebestimmungen: Lohnzettel" in der rechten Navigationsleiste finden Sie praktische Ausfülltippszum Lohnzettel.

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Schwerarbeitsmeldung 2013

Tätigkeiten, die auf das Vorliegen von Schwerarbeit im Sinne der Schwerarbeitsverordnung schließen lassen, sind zu melden. Betroffen sind weibliche Beschäftigte, die das 35. Lebensjahr bzw. männliche Beschäftigte, die das 40. Lebensjahr vollendet haben.
Vereinfachung:
Die Meldepflicht entfällt für Dienstnehmer, die dem Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG) unterliegen. Details dazu erfahren Sie in folgendem Beitrag:

linkBUAG-Zeiten sind Schwerarbeitszeiten

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Unfallversicherungsbeitrag

Der Beitrag zur Unfallversicherung (UV) für geringfügig Beschäftigte ist von Selbtabrechnern mit der Beitragsnachweisung (BN) für Dezember abzurechnen (sofern dies nicht bereits unterjährig erfolgte). Obwohl für geringfügig Beschäftigte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, kein UV-Beitrag anfällt, ist die Beitragsgrundlage auf der BN einzutragen (Beitragsgruppe N24u/N14u bzw. L14u/M24u).

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Dienstgeberabgabe (DAG)

Die DAG (16,40 % der Beitragsgrundlagen inklusive Sonderzahlungen) ist zu entrichten, wenn die monatlichen Beitragsgrundlagen aller geringfügig Beschäftigten des Dienstgebers das 1,5fache der monatlichen Geringfügigkeitsgrenze (2013: € 580,20) übersteigen. Die Meldung erfolgt von Selbstverrechnern mittels BN für Dezember. 

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Beitrag und Zuschlag zur BV

Bei jährlicher Zahlung des Beitrages zur Betrieblichen Vorsorge (BV) für geringfügig Beschäftigte fällt ein Zuschlag von 2,50 % des Beitrages zur BV an, der von Selbstverrechnern mit der BN für Dezember abzurechnen ist. Vorschreibebetriebe haben die Meldung zum BV-Beitrag zu erstatten. 

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Meldefristen

  • Jahreslohnzettel 2013 via ELDA: 28.2.2014
  • Jahreslohnzettel 2013 in Papierform an Finanzamt (nur in Ausnahmefällen): 31.1.2014
  • Mitteilung gem. § 109a EStG 1988 für 2013: wie Jahreslohnzettel
  • Schwerarbeitsmeldung 2013: 1.1.2014 bis 28.2.2014
  • UV-Beitrag für geringfügig Beschäftigte, DAG, Beitrag und Zuschlag zur BV für geringfügig Beschäftigte von Selbstabrechnern mittels Beitragsnachweisung: 15.1.2014 (Vorlagefrist für Beitragskonten mit SEPA-Lastschriftmandat: 10.1.2014)
  • Meldung zum Beitrag und Zuschlag zur BV für geringfügig Beschäftigte (für Vorschreibebetriebe): 7.1.2014


Info

Achtung: Werden gesetzliche, satzungsmäßig festgesetzte oder vereinbarte Fristen für die Vorlage von Versicherungs- oder Abrechnungsunterlagen nicht eingehalten, kann ein Beitragszuschlag bis zum Zehnfachen der täglichen Höchstbeitragsgrundlage vorgeschrieben werden (§ 113 Abs. 4 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz)


Autor: Daniel Korner