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AuftraggeberInnenhaftung - Reinigung von Bauwerken


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 9/Juli 2011

Seit Jahresbeginn gelten die Bestimmungen der AuftraggeberInnenhaftung auch im Rahmen der Weitergabe von Reinigungsleistungen. Welche Tätigkeiten fallen aber tatsächlich darunter?

Laut dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) gehört zu den Reinigungsleistungen nicht nur die Bauendreinigung, sondern jede Säuberung von Räumlichkeiten oder Flächen, die Teile eines Bauwerkes sind. Umfasst sind somit z. B. die Reinigung von

  • Gebäuden, Fassaden und Fenstern,
  • Büros (Böden, Möbel, Stiegenhäuser, Gänge, WC-Anlagen etc.),
  • Straßen und Parkplätzen (Schneeräumung, Kehrleistungen, Straßenwaschung etc.),
  • Kanälen (Behebung von Verstopfungen, Kanalspülung etc.) und
  • Swimmingpools.

In der Regel nicht als Reinigungsleistung zu werten sind dagegen
  • das Ausbringen von Streumitteln,
  • die Betreuung von Grünflächen (Schneiden von Bäumen und Sträuchern, Rasenmähen, Laubentfernung etc.) oder
  • die Textilreinigung (Reinigung von Hotelwäsche, Bekleidung, Vorhängen, lose liegenden Teppiche etc.).