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Schwerarbeit - Wie hat die Meldung zu erfolgen?


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 6/Juni 2007

Die Meldung der Schwerarbeit ist in erster Linie per ELDA durchzuführen. Sobald die dafür notwendigen Datensätze zur Verfügung stehen, werden wir Sie informieren. Hier vorab nochmals eine Zusammenfassung der wichtigsten Meldebestimmungen zur Schwerarbeit.

Als Dienstgeber haben Sie dem Krankenversicherungs­träger alle Tätigkeiten zu melden, die das Vorliegen von Schwerarbeit begründen. Und zwar für Männer, die bereits das 40. und für Frauen, die bereits das 35. Lebensjahr vollendet haben. 

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Was ist zu melden?

Es sind alle Tätigkeiten zu melden, die in der Schwerarbeitsverordnung als besonders belastend angeführt sind. Hierbei handelt es sich um all jene Arbeiten, die geleistet werden

  • im Schicht- oder Wechseldienst,
  • regelmäßig unter Hitze/Kälte,
  • als schwere körperliche Arbeit (vgl. Schwerarbeitsberufsliste),
  • zur berufsbedingten Pflege oder
  • trotz Anspruches auf Pflegegeld zumindest in Stufe 3 (bzw. mind. 80%iger Minderung der Erwerbsfähigkeit laut BEinstG).

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Keine Meldung ist erforderlich bei

  • Tätigkeiten unter chemischen oder physikalischen Einflüssen (die hier notwendige Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 10 % kann erst im Nachhinein festgestellt werden) oder
  • geringfügiger Beschäftigung.

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Wann ist zu melden?

Die Meldung ist jeweils bis Ende Februar des Kalenderjahres, das der Verrichtung der Tätigkeiten folgt, zu erstatten. Das heißt: Alle Schwerarbeitstätigkeiten, die von Versicherten 2007 durchgeführt werden, sind frühestens ab 1.1.2008 und spätestens bis 29.2.2008 zu melden. Für die leichtere Erfüllung dieser (nachträglichen) Meldeverpflichtung empfehlen wir das laufende Führen entsprechender Aufzeichnungen!

Nähere Infos sowie die Schwerarbeitsberufsliste finden Sie unter dem Link "Schwerarbeit" in der rechten Navigationsleiste.