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Familienhospizkarenz - Beitragsgrundlage


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 1/Jänner 2005

Im Rahmen des "Pensionsharmonisierungsgesetzes" erfolgte für Personen, die eine Familienhospizkarenz beanspruchen, eine Verbesserung der Beitragsgrundlagen.

Mit Jahresbeginn kam es im Zusammenhang mit der Beitragsgrundlage bei Inanspruchnahme der Familienhospizkarenz zu einer Änderung. Wenn jemand auf Grund der Familienhospizkarenz nur mehr ein Entgelt bis zur Geringfügigkeitsgrenze erhält (bzw. überhaupt kein Entgelt mehr bezieht), wurde für die Beitragsgrundlage in der Kranken- und Pensionsversicherung auf den Ausgleichszulagenrichtsatz für Alleinstehende zurückgegriffen. Lag die Beitragsgrundlage vor der Familienhospizkarenz aber unter dem Ausgleichszulagenrichtsatz, so wurde jene letzte Beitragsgrundlage berücksichtigt. Neu ist nunmehr, dass in diesen Fällen als Beitragsgrundlage für die Krankenversicherung ausschließlich der Ausgleichszulagenrichtsatz (2005: € 662,99) und für die Pensionsversicherung ein fixer Betrag von € 1.350,-- herangezogen werden.

Bleibt das Entgelt trotz Familienhospizkarenz über der Geringfügigkeitsgrenze, wird die Beitragsgrundlage in der Pensionsversicherung (falls erforderlich) auf € 1.350,-- aufgestockt. Beitragsgrundlage für die Krankenversicherung ist hier wie bisher das herabgesetzte Entgelt.