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Wohnraumbewertung 2009

In fünf Schritten zum Sachbezug  


Veröffentlichung: NÖDIS, Nr. 4/April 2009

Mit Jahresbeginn wurde der Sachbezug für Wohnungen, die der Dienstgeber dem Dienstnehmer kostenlos oder verbilligt zur Verfügung stellt, neu geregelt.

Die alte Bestimmung hatte der Verfassungsgerichtshof aufgehoben, da sie die regionalen Unterschiede am Wohnungsmarkt nicht berücksichtigte und die Werte weit unter den üblichen Mieten lagen.

Die erste Entscheidung, die Sie bei der Ermittlung des neuen Sachbezuges treffen müssen: Handelt es sich um eine Wohnung, die sich im Eigentum des Arbeitgebers (AG) befindet oder um eine von ihm angemietete Wohnung?

Siehe dazu folgende Artikel: 

linkWohnungen im Eigentum des Arbeitgebers

linkVom Arbeitgeber angemietete Wohnungen

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Was ist eine mietrechtliche Normwohnung?

Laut den Lohnsteuerrichtlinien liegt eine mietrechtliche Normwohnung dann vor, wenn hinsichtlich der Ausstattung folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Der Wohnraum befindet sich in einem brauchbaren Zustand.
  • Der Wohnraum besteht aus Zimmer, Küche (Kochnische), Vorraum, Klosett und einer dem zeitgemäßen Standard entsprechenden Badegelegenheit (Baderaum oder Badenische).
  • Der Wohnraum verfügt über eine Etagenheizung oder eine gleichwertige stationäre Heizung.


Lage oder Größe spielen für die Frage, ob eine mietrechtliche Normwohnung vorliegt, keine Rolle.

Den Verordnungstext zur Wohnraumbewertung können Sie ebenso wie den 2. Lohnsteuer-Wartungserlass 2008 (enthält Erläuterungen und Beispiele zur Wohnraumbewertung) unter dem entsprechenden Link in der rechten Navigationsleiste nachlesen.