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Schmid Schrauben Hainfeld

Projekt "fit mit Schmid Schrauben Hainfeld"


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Unternehmen

Schmid Schrauben Hainfeld GmbH wurde im Jahre 1842 gegründet und ist heute das führende Schrauben-Produktionsunternehmen in Österreich. Die Kompetenzen bündeln sich in der Entwicklung und Produktion von Kalt- und Warmumformteilen, täglich werden über 40 Tonnen Schrauben produziert.

Der Vertrieb erfolgt international in Industrie, Großhandel und den Baumarktsektor. Derzeit können ca. 180 Mitarbeiter auf ein überproportionales Wachstum des Unternehmens blicken. Aktuell wird massiv in Gebäude, Anlagen, Maschinen und vor allem in die Mitarbeiter/innen investiert.

Logo Schmid Schrauben

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Firmenanschrift

Fa. Schmid Schrauben GmbH
Landstal 10
3170 Hainfeld
Telefon: 02764/2652
www.schrauben.at

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Projektdaten

Projektleiter: DI Andreas Gebert
Anzahl der Beschäftigten: 179
Projektbegleitung: Marion Nussbaumer, NÖGKK
Gesundheitszirkelmoderation: Alexander Gugler, NÖGKK
Projektbeginn: Oktober 2010

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Projektziele

  • Verbesserung des individuellen Wohlbefindens am Arbeitsplatz
  • Erhaltung und Förderung von Arbeitsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter/innen
  • Reduzierung von gefühlten Arbeitsbelastungen
  • Verbesserung der betrieblichen Kommunikation

Schmid Schrauben Charta

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Projektablauf

Unter dem Motto „fit mit Schmid Schrauben Hainfeld“ startete die Firma Schmid Schrauben in Zusammenarbeit mit der NÖGKK ihr Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Mit der Unterzeichnung der BGF-Charta bekennt sich das Unternehmen zu den Grundätzen der Betrieblichen Gesundheitsförderung und nimmt hiemit diese als Führungsgrundsatz in das Unternehmensleitbild auf.

  • Kick-Off Veranstaltung für alle Mitarbeiter/innen am 15.02.2012
  • Laufende Planung und Steuerung durch das Projektteam
  • Mitarbeiterbefragung im Zuge der Ist-Analyse mittels dem Fragebogen SALSA der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse
  • Gesundheitszirkel-Moderation durch die NÖGKK
  • Implementierung gesundheitsfördernder Maßnahmen
  • Projektbegleitende Prozess- und Ergebnisevaluierung


Im Anschluss an die Kick-off-Veranstaltung startete die Analysephase. Im ersten Teil der Ist-Erhebung fand eine anonyme Mitarbeiter/innen-Befragung mittels des SALSA-Fragebogens der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse statt. Als weiteres Tool der Analysephase kamen die Gesundheitszirkel zum Einsatz. 

In den Monaten Mai bis Juni 2012 bildeten sich sechs moderierte Arbeitskreise mit Mitarbeiter/innen aus den Bereichen Produktion, Verpackung, Gruppenleitung, Lehrlinge und Angestellte. In diesen Gesundheitszirkeln wurden Gesundheitsressourcen erhoben, aber auch Belastungen rund um den Arbeitsplatz, die Arbeitsabläufe und dem Arbeitsumfeld aufgezeigt. Im nächsten Schritt erarbeiteten die teilnehmenden Mitarbeiter/innen diverse Verbesserungsvorschläge bzw. Lösungsansätze, die der Steuerungsgruppe präsentiert wurden. 


Im Anschluss erfolgte seitens der Geschäftsführung die Ausarbeitung eines Maßnahmenplanes hinsichtlich der in den Gesundheitszirkeln erhobenen Belastungen und Lösungsvorschlägen. Als begleitende verhaltensorientierte Maßnahme für die Mitarbeiter/innen wurde das Programm „Aktiv gesund im Betrieb – Rücken fit“ von der NÖGKK angeboten. 

In der Phase der Evaluierungim ersten Quartal 2014 fand eine zweite Mitarbeiterbefragung durch die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse statt. Als Hauptergebnis eines Vergleiches der Befragungsergebnisse kann man festhalten, dass sowohl die organisatorischen als auch die sozialen Ressourcen seit dem Zeitpunkt der Erstbefragung verbessert werden konnte.


Fünf Evaluierungszirkel dienten zur Bewertung, ob Rückmeldungen durch Führungskräfte zu den einzelnen Verbesserungsvorschlägen erfolgten bzw. hinsichtlich der Bewertung des Umsetzungsgrades der seinerzeit erarbeiteten Lösungsvorschläge. Seitens des Dienstgebers wird nunmehr das Ansuchen an das Österreichische Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung um Zuerkennung des Gütesiegels „Betriebliche Gesundheitsförderung“für ein erfolgreich durchgeführtes BGF-Projekt gestellt.