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REWE International AG (Filialen)

Betriebliche Gesundheitsförderung bei REWE International AG


Logo Gütesiegel 2011-2013 Ausgezeichnet mit dem Gütesiegel "Betriebliche Gesundheitsförderung" des Österreichischen Netzwerkes für BGF.



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Unternehmen

REWE International AG ist mit rund 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und etwa 2.500 Filialen der Handelsfirmen BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG Marktführer im österreichischen Lebensmittel- und Drogeriefachhandel.


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Firmenanschrift

REWE International AG
Industriezentrum NÖ-Süd, Straße 3, Objekt 16
A-2355 Wiener Neudorf
www.rewe-group.at

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Projektdaten

Projekttitel: "Pilotprojekt Betriebliche Gesundheitsförderung"
Projektleiterin: Mag.a Veronika Rabl
Anzahl der Beschäftigten: rund 38.000
Projektbegleitung seitens NÖGKK: Thomas Samwald
Gesundheitszirkelmoderation: ÖSB Consulting GmbH
Projektbeginn: September 2008
Projektende: Dezember 2010

REWE International AG_BGF-Logo

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Projektziele

Individueller Nutzen der BGF für die MitarbeiterInnen & Führungskräfte der REWE Group:

  • Verbesserung des Gesundheitsverhaltens und des Gesundheitszustands
  • Gesteigertes Wohlbefinden und geringere gesundheitliche Beschwerden
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Erhöhung der Mitbestimmungsmöglichkeiten
  • Ausbau sozialer Ressourcen (Bsp.: Unterstützung durch Vorgesetzte & KollegInnen, Betriebsklima,…)
  • Steigerung organisationaler Ressourcen (Bsp.: Tätigkeitsspielraum, Qualifikationsmöglichkeiten)

    Strategischer & betriebswirtschaftlicher Nutzen für das Unternehmen:
  • Berücksichtigung der demografischen Entwicklung
  • Steigerung der Arbeitgeber-Attraktivität und der Mitarbeiterbindung
  • Senkung der Abwesenheitszeiten und der Fluktuation
  • Produktivitätssteigerung durch den Erhalt und die Erhöhung der Leistungsfähigkeit
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Projektablauf

Im Rahmen der strategischen Personalarbeit ist mit dem Pilotprojekt "Betriebliche Gesundheitsförderung" in den Handelsfirmen BILLA, MERKUR, BIPA und PENNY der Startschuss für eine nachhaltig implementierte Gesundheitsförderung gefallen. Mit Unterstützung der NÖGKK, der OÖGKK sowie externer BeraterInnen der Firma ÖSB Consulting wurden im Herbst 2008 unter starkem Einbezug der rund 800 Mitarbeiter/innen der Pilot-Filialen die vorherrschenden Belastungen und Ressourcen im Vorfeld durch eine Befragung identifiziert. Darauf aufbauend beleuchteten die Mitarbeiter/innen in Gesundheitszirkeln und Arbeitsbewältigungscoachings die Hintergründe und erarbeiteten gemeinsam Lösungsvorschläge.

Bedarfsorientiert wurden 2009 individuelle Maßnahmen je Handelsfirma gesetzt. Zum Beispiel steigerte man das Bewusstsein der Mitarbeiter/innen durch Informationsfolder, -plakate sowie Schulungen im Bereich "Heben und Tragen" und unterstützte sie bei ihrer täglichen Arbeit durch ergonomische Hilfsmittel und eigens für den Handel entwickelte Gesundheitsschuhe. Weiters wurden die Führungskräfte in Workshops und Gesundheitszirkeln hinsichtlich der Bedeutung ihrer eigenen Gesundheit, wie auch der Auswirkungen, die ihr Verhalten auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter/innen hat, sensibilisiert. Im Rahmen einer ersten Evaluierungsschleife konnte die Beeinflussbarkeit der Ressourcen und Belastungen belegt sowie Erkenntnisse über die dafür benötigten Ressourcen mittels Fragebögen und standardisierten Interviews gewonnen werden.

Dank der Einhaltung der Qualitätskriterien des Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung wurde das Projekt aus Mitteln des Fonds Gesundes Österreich gefördert.

Ausblick

Die Ergebnisse des Filial-Pilotprojekts werden bei der Planung der spätestens Anfang 2011 startenden handelsfirmenweiten BGF-Aktivitäten berücksichtigt! Darüber hinaus folgte mit November 2010 die Implementierung eines Gesundheitsförderungsprogramms für die rund 1.400 Zentralmitarbeiter/innen der REWE Group. Auch die Bedürfnisse der an Büroarbeitsplätzen tätigen Mitarbeiter/innen werden im Vorfeld erhoben und die Meinungen und Vorschläge der MitarbeiterInnen in Gesundheitszirkeln eingeholt, so dass bereits im
2. Quartal 2011 den ZentralmitarbeiterInnen erste bedarfsorientierte BGF-Aktivitäten angeboten werden konnten. Im Folgenden soll analog zu den Filial- und ZentralmitarbeiterInnen ein BGF-Programm für unsere LagermitarbeiterInnen erarbeitet werden.