DRUCKEN

Eisenhuber GmbH & Co KG


Logo Gütesiegel 2012-2014 Ausgezeichnet mit dem Gütesiegel "Betriebliche Gesundheitsförderung" des Österreichischen Netzwerkes für BGF.

up

Unternehmen

Der Betrieb wurde 1870 gegründet und gliederte sich in ein Gasthaus, eine Holzschlägerei und eine Landwirtschaft. Nach zwei Firmenbränden in den Jahren 1899 und 1911 wurde das Sägewerk ausgebaut und mit der Stromversorgung (Drehstrom und Hochspannung) begonnen. 1940 wurden die Gemeinden Feistritz, Kirchberg und St. Corona an die Stromversorgung angeschlossen, bis zum Jahre 1964 wurde das gesamte Feistritztal erschlossen.

1975 wurde das Unternehmen durch die Bereiche Elektroinstallation und Handel erweitert, der Kraftwerksausbau erfolgte in den Jahren 1962 bis 1986 (3 Wasserkraftwerke). Herr Julius Eisenhuber trat 1962 in die Firma ein, seine Tochter Monika Eisenhuber 1990. Seit 2005 agiert sie als Geschäftsführerin und derzeit beschäftigt das Unternehmen 21 MitarbeiterInnen.

up

Firmenanschrift

Eisenhuber GmbH & Co KG
Außen 106
2880 Kirchberg
Telefon: 02641/2220
www.eisenhuber.com

up

Projektdaten

Projektleiter: Monika Eisenhuber
Anzahl der Beschäftigten: 21
Gesundheitszirkelmoderation: Marion Nussbaumer
Projektbeginn: November 2008
Projektende: Dezember 2009

up

Projektziele

  • Erhaltung und Verbesserung des Wohlbefindens und der Arbeitsfähigkeit der Führungskräfte
  • Verbesserung des Führungsverhaltens
  • Steigerung der Arbeitsfähigkeit und der Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen
  • Reduzierung von gefühlten Arbeitsbelastungen
  • Senkung von krankheitsbedingten Fehlkosten


Mitarbeiter Workshop Eisenhuber

up

Projektablauf

Im Jahr 2008 wurde das Regionenprojekt „Gesundheitsförderliches Führen durch gesunde(te) Führungskräfte in Kleinunternehmen“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein An-wendungsforschungsprojekt der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer NÖ und der SVA der gewerblichen Wirtschaft. Der Beratungsteil „Gesundes Führen“ wurde in Kombination mit dem bewährten NÖGKK-Modul „Gesundheitscoaching“ durchgeführt. Das Programm unterstützt die Arbeitsfähigkeit und das Wohlbefinden der Führungskräfte selbst und vermittelt ihnen Werkzeuge für wertschätzende Dialoge und Organisationsentwicklung.

Frau Eisenhuber wurde im Rahmen der telefonischen Betriebsakquirierung auf das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung aufmerksam gemacht und hat sich zur Teilnahme am Regionenprojekt in Form eines Gesundheitscoachings entschlossen.

Frau Eisenhuber hat die Teilnahme am BGF-Projekt als Rückenstärkung und als „Anstoß in alle Richtungen“ empfunden, ist sich daher der Wichtigkeit der Betrieblichen Gesundheitsförderung als Führungsaufgabe bewusst und bestrebt, durch ihren Führungsstil und ihr Gesundheitsverhalten Einfluss auf die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen zu nehmen. Weiters legt Fr. Eisenhuber großes Augenmerk auf die Erhaltung und Förderung von Arbeitsfähigkeit, Wohlbefinden und Arbeitszufriedenheit ihrer MitarbeiterInnen.

Gestartet wurde am 3.11.2008 mit dem Führungskräfte-Coaching, an dem Frau Eisenhuber sowie der Seniorchef, Herr Eisenhuber, teilnahmen. Inhalte waren u. a. die Reflexion des eigenen Gesundheitsverhaltens, der eigenen Arbeitssituation, die Analyse von Ressourcen und Belastungen am Arbeitsplatz sowie Verbesserungsmöglichkeiten zur Förderung des eigenen Wohlbefindens.

Da die Geschäftsführung die Einbeziehung möglichst aller MitarbeiterInnen anstrebte, fanden zwei MitarbeiterInnen-Workshops im Frühjahr 2009 statt. Vor Beginn dieser Workshops wurde der Impulstest als Instrument der Mitarbeiterbefragung eingesetzt. In den Gesundheitsworkshops erhob die Moderatorin der NÖGKK gemeinsam mit den MitarbeiterInnen die gesundheitsförderlichen und – belastenden Faktoren im Arbeitsalltag. Anschließend wurden Verbesserungs- bzw. Lösungsvorschläge erarbeitet.


Im Mai und im Juli 2009 fanden zwei Zusammenführungs-Workshops statt, in deren Rahmen der Geschäftsleitung sowie den MitarbeiterInnen die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung präsentiert wurde. Danach wurden die Anliegen der Führung mit den Änderungswünschen der Belegschaft abgestimmt und es konnten gemeinsam mit der Firmenleitung konkrete Handungsschritte in einem Maßnahmenplan festgehalten werden.

Bei einem „Übergabe-Gespräch“, dem Abschluss des „Gesundheitscoachings“ und Beginn der Einführungsberatung „Gesundes Führen“ im Dezember 2009 wurde durch die NÖGKK-Beraterin ein Reflexions- und Evaluierungsgespräch mit der Geschäftsführung abgehalten.

Eine wesentliche Verbesserung des Arbeitsklimas wurde durch das Setzen von vertrauensbildende Maßnahmen infolge der Übertragung von mehr Kompetenzen an die MitarbeiterInnen erreicht. Durch eine verstärkte Kommunikation unter den Führungskräften betreffend die Delegierung von Arbeitsaufgaben konnten Doppelgleisigkeiten vermieden und somit die Zusammenarbeit entscheidend verbessert werden. Infolge der Anschaffung neuer Arbeitsmittel bzw. Umgestaltung einzelner Arbeitsbereiche wurden Arbeitsabläufe signifikant erleichtert. Auch verhaltensorientierte Maßnahmen wie Schulungen für die Mitarbeiter/innen in allen Bereichen wurden umgesetzt.


Durch den Gesundes-Führen-Berater wurde das Modul „Gesundes Führen“ vorgestellt und die ersten Termine vereinbart. Infolge des ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses der Firmenleitung und die Orientierung an den Qualitätskriterien des Österreichischen Netzwerkes BGF, wird die Fa. Eisenhuber GmbH im Februar 2012 mit dem Gütesiegel des Österreichischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet.

Eisenhuber Mitarbeiter